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Journalistisch aufbereitet
falls paywall: https://archive.is/xL6FR
Ist nicht wirklich überraschend, das Gesamtalter der Anlagen steigt.
Speicheranteil und damit Anzahl der Fehlerquellen steigt.
Was man manchmal so sieht wie die Stecker einfach aufm Dach im Wasser liegen und dann auch noch kein Monitoring betrieben wird, wundert es mich dass nicht häufiger was passiert.
"Sicherheit mitdenken" - ich mag solche Managementsprüche ![]()
Vermutung: es könnte auch davon abhängen, wie die Solarzellen verschaltet sind. Ein String, der in Summe mehrere hundert Volt hat, dürfte im Falle eines Überschlags Probleme verursachen ...
requests made to UK fire services in February 2026 shows that UK fire services attended 212 fires involving solar panels in 2025, more than double the 91 recorded in 2022
wie ist denn "involving" hier zu verstehen? Ermittelt die Feuerwehr in UK Brandursachen?
Adrian Simmonds, Risk Manager at QBE Insurance said: [...] Our research shows that fires are rising at more than double the rate of installations, with DC cabling and connectors as the leading cause
Hier zu konkreten Ursachen dann aber wieder keine Zahlen oder Quellenangabe?
Wer einen Einblick in UK Elektroinstallationen bekommen möchte, da kann ich den YouTube Kanal von Artisan empfehlen. Macht selbst sehr schöne Sachen, zeigt aber auch oft hahnebüchernen Murks, der wohl keine Seltenheit ist.
Mehrere kürzere Strings parallel werden dank höheren Strömen sehr viel eher an schlechten Verbindungen Probleme schaffen.
Oliver
Auch ohne Zahlen wenn die Rate der Brände doppelt so stark steigt wie die installierten Systeme, dann wirds ja tatsächlich schlechter.
Aber bei mittlerweile größeren Anlagen hat man höhere Spannungen -> mehr Chance auf Lichtbogen / brutzel
Leider ergeben sich noch weitere Methodische Fehler.
Die Orginal Quelle auf die sich QBE bezieht ist hier zu finden:
Problem ist nur das sind Daten wo man geschaut hat ob im Infotext Solarmodule vorkam.
Es sind hier genauso Brände wo eventuell nur eine Solaranlage auf dem Dach war, diese aber nicht die Ursache war.
Wenn es insgesamt mehr Solaranlagen gibt, kommt es auch häufiger vor das diese "mitbrennen".
Zusätzlich sind es "nur" ca. 100 Ereignisse pro Jahr, das können noch ordentlich statistische Schwankungen dahinter sein.
Also eigentlich völlig untauglich daraus irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen.
Eine Seriöse Berechnung sollte das Brandrisiko pro Anlagenjahr berücksichtigen. Einfach nur Zubau ins Verhältnis zu den Brandereignissen setzen. Jeder der auch noch Ansatzweiße in Mathe bzw. davon Statistik aufgepasst hat, sollte da eigentlich sofort hellhörig werden.
Nicht zu vergessen die vielen Steckverbindungen mit meist hohen Spannungen -da lange Strings- da sind viele Fehlerquellen. Hatte ich auch schonmal gesehen; und zwar bei zwei Modulen, also Strings. Die kamen mit dem MC4 Stecker der Zuleitung offenbar nicht zurecht- hingen auch eher senkrecht als waagerecht- möglciherweise Wasser reingelaufen..
Und natürlich auch das Microklima auf einem Solarfeld; wenn man mal Solarmodulrückseiten bei Sonne angefasst hat bzw. mal sich dahinter befunden hat, dann weiß man wie warm die werden. Ergo: mehr Luftbewegung, mehr Austrockung des Untergrunds incl der Pflanzen. also dann entsprechend auch trockenere Umgebung.
Das ist auch mein Eindruck. Welche Interessen wohl so ein Versicherer verfolgt?
Das erste was mir hier auffällt:
Fazit: Die Studie ist für die Katz, soll Angst machen und die Leute bewegen eine zusätzliche PV-Versicherung abzuschließen.
Aus meiner Sicht sind die häufigsten Ursachen für PV-Probleme:
Die Liste lässt sich fortsetzen...
Eigentlich ergibt sich die Anzahl der Steckverbindungen doch im wesentlichen aus der Anzahl der Module , und nicht aus der Länge der Strings.
Oliver
Das stimmt, lange Strings war in diesem Zusammenhang als Kausalzusammenhang mit vielen Modulen gemeint.
auch was da beim und nach dem Kokeln alles gezeigt wird: