ein starkes Argument der Stromwelt ist ja:
PV und Wind machen unabhängig von fossil.
Dann kommt (bzw. könnte von den FossilHeads kommen)
Ja, aber Eure ganze Technik kommt doch aus China.
Was, wenn man Euch morgen die ganzen Wechselrichter abdreht? Das Argument gibt es ja auch bei 5G und Netztechnik.
Und ich muss aktuell sagen:
ja, die chinesischen Wechselrichter sind tatsächlich unfassbar gut und günstig.
Die Apps + Cloudlösungen aus China werden tatsächlich immer besser und sind schon verdammt gut.
Klar, gibt es SMA, Fronius, Kostal, solaredge (das war Isreal oder?),
aber im Bereich bezahlbar, günstig und Mikrowechselrichter sieht es wieder sehr chinensisich aus.
oder?
Deye, Hoymiles und Co absichtlich offline bzw. lokal betreiben und per netfilter zunageln?
Welcher Normalkunde kann das?
Internet und cloud sind per se schwachstellen. Wenn das internet nicht funktioniert kann man zumindest nix mehr sehen, eventuell auch nix mehr steuern (leistung).
Das kann ich unterschreiben, im krisenfall haben wir andere Probleme.
Ich bin bischen allergisch, wenn von aussen auf meine Geräte zugegriffen werden kann. Egal auf was. Denkbar ist auch, dass der umsatz gehoben werden kann, wenn der Absatz eines Produktes zurück geht. Dann überhitzen plötzlich die wechselrichter, sind defekt. Man kauft was neues, denkt sich nix dabei. Bis im internet geschrieben wird, dass auffällig viele Geräte ausfallen.
Zumindest für hoymiles wechselrichter gibt es günstige fertige opendtu zu kaufen. Das kann jeder schnell in betrieb nehmen. Es gibt einen grossen markt, geräte von der cloud weg zu bekommen. Gerade weil die mehrheit der leute das niicht selbst kann.
Ich halte es eher mit dem Thema Unabhängigkeit von Internet/Cloud/ Home-Automations Gedöhns.
Ich lege Wert darauf das jedes Ding, (incl. der Türklingel) auch ihre Basisfunktion behält , also Lichtschalter schliesst Stromkreis und beliefert Lampe, ob die Birne WLAN hat oder nicht ändert nichts an der Funktion des Lichtschalters.
Mein Deye funktionioniert ohne Internet, ohne WLAN ohne Hausautomation...
mein EV lädt Wechselstrom, dreiphasig dazu braucht es kein Internet
von einer Solar-Ladepflicht habe ich noch nichts gehört, wäre auch schwierig weil ich tagsüber auf der Arbeit bin.
Und du bist dir sicher, dass die genannten Hersteller keine Hardware und Software zukaufen, etwas garantiert ohne Schwachstellen progammieren können und ihre Mitarbeiter 24/7 beschatten lassen?
Wer über ausreichend Mittel und Zeit verfügt wird einen Weg finden. Kein Hersteller und kein Programmierer erfindet das Rad neu. Da wird auf vorhandene Chips und vorhandene Bibliotheken zurückgegriffen.
Alles was am Netz hängt ist stark gefährdet, insbesondere mit zunehmendem Alter.
Die alten WLAN-Geräte mit WEP sind nicht mehr sicher zu nutzen. Ähnliches wird auch irgendwann mit den aktuell verwendeten Smarthome Geräten und Wechselrichtern mit WLAN der Fall sein. Einziger Schutz ist die geringe Reichweite, insbesondere wenn die im betonierten Keller hängen.
Und irgendwann gibts auch keine Sicherheitsupdates mehr für bekannte Sicherheitslücken. Bei Geräten mit automatischen Updates dann noch eine Weile ruhe, aber bei vielen Wechselrichtern, Switchen, etc muss neue Firmware manuell eingespielt werden. Wer macht das in der Breiten Maße schon regelmäßig?
Und irgendwann ist es mangels Speicherplatz oder wegen veralteten Chips eh vorbei mit Updates.
Kabelgebunden und ohne Verbindung zum normalen Netz daher immer zu bevorzugen, sofern möglich. Die Dinger sind schlichtweg als unsicher zu betrachten und irgendwann wirds auch bekannte Sicherheitslücken geben die bei älteren Geräten nicht mehr mit Updates gestopft werden. Hersteller dürften in der Hinsicht (Updates für ältere Geräte) noch schlechter agieren als unsere westlichen Konzerne die zum Neukauf raten.
Ich würde mir mehr Sorgen über Erpressung machen. Ich kann mir nämlich durchaus eine Art Verschlüsselungstrojaner für PV Anlagen vorstellen. In dem Fall dann halt mit abschalten der Wechselrichter oder bei notstromfähigen Anlagen auch mit Abschalten der Stromversorgung.
Unabhängigkeit in der Stromversorgung und von Cloud seperat sehen.
Ich bin jetzt dank hoher Autarkie zu großen Teilen geschützt vor Strompreisschwankungen.
Gleichzeitig bin ich aber jetzt wieder abhängig von mehreren Herstellern. Mein Speicher hängt wegen Garantie und Aufzeichnung dauerhaft am Netz. Demnächst dann auch noch per EE-Bus mit dem Smartmeter gekoppelt.
Da habe ich als Endkunde keine Einflussmöglichkeit mehr. Die komplette PV samt Heizstab und demnächst Smartmeter hängt daher sauber per VLAN getrennt am Gastzugang der Fritzbox.
Was dies betrifft, sind auch Geräte mit aktuellster WLAN Verschlüsselung mit performanter EDV Hardware in weniger als 5Minuten zu öffnen. Es braucht sich, vereinfacht gesagt, nur ein neues Notebook versuchen ins WLAN einzuklinken. Das WLAN kommuniziert dann fleißig den Verschlüsselungs-Hash der aus dem Klartextpasswort gebildet wurde. Der Hash lässt sich per Try and Error jedoch auch Rückwärts wieder in den Klartext zurück verwandeln, das braucht je nach Rechenleistung nur etwas Zeit.
Meiner Meinung nach braucht es für Leistungsregelungen, Nulleinspeisungen und den ganzen Kram keine Internetverbindung. Ich kann auch gut auf das ganze Cloud-Gedöns verzichten und sehe zu, dass ich mir keine Gerätschaften anschaffe die nur mit Onlineverbindung überhaupt loslaufen. Auch die Splitklimas muss ich nicht aus der Ferne beobachten oder gar steuern. Die gewünschten Temperaturen, Einschaltzeiten usw. werden einmalig empirisch evaluiert und wenn nötig lokal noch mal angepasst. Ich brauche nicht bzw. ich will auch gar nicht selbst Hand anlegen und jedes Mal 30min vorm Heimfahren die Raumtemp paar °C höher drehen....
Da hätte ich an der Stelle mal die Frage dazu: Ob sich auch einzelne oder alle LAN Ports ins Gast-LAN verschieben lassen? Bisher war mir nur bekannt dass ein Gast- WLAN eröffnet werden kann, wenn sich die als Mesh-Repeater mißbrauchte Fritzbox aber räumlich in der Gastumgebung (Fremdenzimmer z.B.) befindet und sich der Fremde per LAN-Kabel einsteckt hat er wieder Zugriff auf das ganze LAN?
Also das ist nun etwas abseits aber ist dem so? Es gibt doch die Möglichkeit BruteForce zu verhindern indem man dem einen Zeitstempel aufdrückt. Wenn 3 mal falsch dann 5 min, wenn dann 3 mal falsch 1 Std. wenn dann dreimal falsch 24 Std. etc. pp. Dann wirds von den Zeiten her unrealistisch. Wie die Umsetzung lautet in der Software weiss ich nicht. Dann wäre zwar die Rechengeschwindigkeit mit Quantencomputern fast unendlich, aber softwareseitig im Router/Gerät unterdrückt. Freischalten geht dann nur per Ethernet-Port.
PS: Ich werfe einmal TrueCrypt in den Raum. Für denjenigen, der es noch kennt.... das durfte nicht mehr weiter entwickelt, pardon, es war "unsicher". So unsicher, dass es dafür einen Hinweis gab, dass man lieber BitLocker verwenden soll. Wie.... realistisch!
Läuft anders (Beschreibung HF_SPSler). Du läßt nicht das Zielsystem ein geratenes/durchpermutiertes Passwort prüfen, sondern Du greifst den aus dem Passwort erzeugten Hashcode im WLAN ab und erzeugst dann selber auf einem schnellen Rechner, Botnetz, ... für Milliarden Passwörter die Hashcodes und checkst, ob diese mit dem abgefangenen Hashcode übereinstimmen.
Aber genauso ist es, der einbrechende, schnelle Rechner geht zunächst Standardpasswörter durch und in zweiter Stufe werden Zeichen probiert bis der Hashcode vollständig in Klartext gewandelt worden ist. Mit dem Hashcode meldet sich der einbrechende Rechner dann am WLAN an. Je nach Zeichenlänge des Klartextpassworts und der zur Verfügung stehenden Rechenleistung geht das entweder schneller oder dauert entsprechend länger. Je mehr Zeichen also das Klartextpasswort hat, Experten reden hier glaub ich mittlerweile von 20 Zeichen und mehr, desto unatracktiver wird es im privaten WLAN eindringen zu wollen.
Achso WLAN! Ich dachte ihr meintet durchs Internet.
Naja aber dann müssten hier ja entweder Wagen herumfahren oder aber ne dicke Antenne das WLAN Signal abgreifen um PRIVATE WLan abzufangen und jedes PW eines WLAN knacken um dann Zugriff zu haben....
Vielleicht etwas für Skynet aber ob ansonsten genügend Rechenkapazität dafür erübrigt würde oder sinnvoll ist im Vergleich zu einer anderen Infrastruktur ist eher fraglich...
Verstehe ich das richtig: der Chinese fährt rum und hackt WLANs, um auch die Wechselrichter abzuschalten, die nicht übers Internet erreichbar sind? Wozu?
Ehrlich, man kann auch paranoid sein.
Und selbst wenn, dann feuere ich meinen Kachelofen, dusche kalt und spiel Mensch-ärgere-dich-nicht, statt online mein Smarthome zu verwalten.
Ja, ich habe 3 chinesische Wechselrichter und die tun einfach ohne Cloud und Apps.
Also abstellen, umprogramieren oder sonst was kann nur jemand der vor Ort ist, also ich.
Die speisen ordentlich eiin, bzw laden die Batterie oder nehmen aus der Batterie damit ich keinen Netzbezug habe. Was sollte ich mehr wollen ?
Gut, ich habe keine bunten Bilder auf Handy oder PC aber deshalb speisen die nicht weniger oder mehr ein.
Ich würde aber auch keinem deutschen Hersteller mit Claoud-Lösung trauen.
Ich traue generell niemandem. Wer sagt mir, dass die EU nicht Gesetze hat, in denen überall Chips drin sind, die meine Daten senden und empfangen können? In meinem Auto muss doch auch nen SOS-Knopf drin sein, also ne SIM. Mit der SIM kann man BESTIMMT nicht mein Auto stilllegen wenn man WOLLTE.
An (zumindest neueren) AVM-Routern kannst Du einen LAN-Port auch dem Gastnetz zweisen und somit auch explizit damit verbundene Geräte per LAN ins Gastnetz bringen. Bei einem AVM Repeater (auch als Repeater genutzte FB), der per Mesh verbunden ist (egal ob per WLAN oder LAN), kannst Du aber die LAN-Anschlüsse nicht ins Gastnetz bringen. Daher für "sensible" Bereiche (Fremdenzimmer oder ähnliches) immer Repeater ohne LAN-Anschluss - oder eben ein anderes System bzw. zentrale LAN-Verkabelung dann per physischem oder VLAN trennen.
Ich lade meinen E Karren nachts. Die chinesischen WR sind nicht im Netz und aus dem Netz lade ich auch nicht.
Ich nenne das soweit genug Sonne vorhanden ist, genauer tagsüber vorhanden war "unabhängig"
Geht was kaputt, wird es ersetzt - es gibt für mich keine Erkenntnis, warum ich das Zeugs mit dem Internet verbinden sollte. Die Entscheidung "ist genug Saft Vorhanden" kann mit einem Bit lokal beantwortet werden. Diese 1 Bit Enscheidung trifft der Kram eigenständig
Ob das nun aus China oder Hängarsch kommt - ich nehme das was funktioniert, verfügbar und zumeist auch preiswert ist.
Kommt der nächste und will patriotisch sein - der muß sich dann nackt ausziehen