Da habe doch glatt noch was vergessen.
Was er gar nicht gerne sah. AC-Üschutz und DC-Üschutz in einer Unterverteilung. Ich habe jetzt eh am HAK einen AC-Überspannungsschutz, daher könnte ich diesen auch in der Unterverteilung weglassen.
Soll ich aber nicht tun, er konnte mir eine Norm nennen, dass das wohl notwendig ist.
Also kurz um: Ich baue erst mal die anderen beiden Anlagen zu Ende auf mit zwei kleineren Kästen, um AC und DC in getrennten Kästen zu haben.
Um jetzt mal einen Punkt an diese Diskussion zu kriegen und als Zusammenfassung, was ich gebraucht habe:
> 1x3 Meter VA4 Staberder (ich hatte aber 4,5 M genommen). Wenn möglich an Hauserder. (War mir aber zu weit zum buddeln, daher lokalen Staberder)
Erdwiderstandsmessung war irrelevant. Nach der Norm Empfehlung unter 10 Ohm zu kommen, ist aber nur eine Empfehlung. Ich konnte den Erdungswiderstand unter 20 kriegen, was
der Referrenzwert des Fachmagazins "Der Elektropraktiker ist"
> Erdung des PV-Gestells mit 16 mm² Vollmetal (6 müssten auch gehen, wenn kein Blitzschutz verlangt ist, was bei mir der Fall war, der Elektriker wollte aber 16 haben)
> Anschluss Potentialschiene mit Unterverteilung mit 16 mm Vollmetal
> Innerhalb der Verteilung 16mm flexibel
> 1 Kasten mit DC-Überspannungsschutz
> 1 Kasten AC Überspannungsschutz
> Bei geteilter Leitung: Entweder HAK LS drosseln oder Unterverteilung für die Verbraucher setzen und mit 16A absichern. (Letzteres habe ich in der Garage gemacht, weil ich
am HAK nicht drosseln wollte, um die Batteriewechselrichter nicht zu sehr einzuschränken. Für die 1 KW Schuppenanlage habe ich auf 13A am HAK gedrosselt, weil das
der einfache Weg war und die anderen Verbraucher damit klar kommen)
AC und DC-Trenner Leitungstrenner sind nicht notwendig, aber sinnvoll.
Hallo,
ich hätte mal eine kleine Frage zum Aufbau dieser GAK für PV, DC-seitig.
Und zwar ist da immer (neben dem Überspannungsschutz) eine DC-Sicherung und ein Leistungstrennschalter verbaut. Wozu? Reicht der Leistungstrennschalter denn nicht aus?
Sonst würde ich einfach DC-Leistungstrennschalter 32A nehmen und und Überspannungsschutz und gut ist oder hat das eine besondere Bewandnis warum noch eine separate DC-Sicherung vorgeschaltet wird?
Danke und Gruß,
p@
Vielen Dank für die tolle Beschreibung hier. Du hast mir gehörig die Angst vor der Anmeldung genommen. Könntest Du einmal ein paar Bilder hochladen?
Ich plane derzeit etwas Ähnliches und habe schon befürchtet, dass es nur mit größerem Umbau geht. Aber vermutlich ist bei mir schon alles gegeben, da der Zählerschrank 2019 mit der ersten PV auf Stand gebracht wurde.
Kann es sein dass ihr mit HAK den Zählerkasten aka. Hauptverteilerksten meint?
Oder mus für PV wirklich was am HAK geändert werden?
Kann ich mit nicht vorstrllen, da sind doch nur Erdung Null und die Phasen mit Sicherungen drin.
Aber was ich eiglich fragen wollte: Was sind Doppelhülsen?
@kimba also vorgeschrieben ist das nicht, bietet sich aber an. Ich nehme einen Leistungssicherungstrennschalter (was für ein Wort). Ich hatte welche von ABB bestellt, Stk-Preis ca. 13 Euro. Damit kann ich unter Last trennen und eine Sicherung ist mit drin und lässt sich wechseln im K-Fall
@wildfire1979 Ja, Bilder wollte ich noch hochladen, wenn denn endlich mal die Shops liefern. Ich warte immer noch auf den Überspannungsschutz, der diese Woche defekt geliefert wurde und auf die DC-Trenner warte ich schon seit 3 Wochen...ist momentan einfach nervig
Angemeldet habe ich übrigens noch nix. Das mache ich erst in 23 wg. dem UST-Quatsch
@und-mehr Doch doch, am Hauptanschlusskasten musste ordentlich was geändert werden, meiner ist von 00 und sobald ich die Hauselektrik signifikant ändere (PV gehört dazu), verliere ich den Bestandsschutz und der Kasten muss aktualisiert werden.
Schau mal in der Bucht nach Twinaderhülsen. Das muss jetzt auch nicht wirklich sein. Der Elektriker hatte es nur angemerkt, ich will es aber gleich ordentlich machen.
Könntest Du einmal aufführen, welche Komponenten Du AC und DC seitig verbaut hast? Im Vergleich zu den Kisten von Dehn oder Enwitec klingt das ja sehr bezahlbar.
Die Doppelhülsen wollte der Meister aber nur an Stellen sehen, wo Du wirklich 2 Leitungen zusammenführst, oder?
Bezahlbar ist das schon , aber dennoch vollkommen übetrieben. Ich finde ca. 130 für einen GAK für eine 1 KWP ziemlich übel, aber was soll man machen.
Willst du wissen, was verbaut werden muss oder was ich verbaut habe. Pflicht ist nur ein DC-Überspannungsschutz, der AC-Überspannungsschutz befindet sich im HAK (sollte).
Ich versuche mal es über die Textreihenfolge hinzukriegen, was ich gemacht habe:
PV
GAK (DC)
Überspannung DC
Lasttrennung mit Sicherung DC
WR
GAK(AC)
Überspannungschutz AC
LS AC (nicht um die Leitung zu schützen, sondern mehr um den WR vom Netz zu nehmen)
Hauptkostenpunkt ist der DCÜ-Schutz. Da gibts Nonamer ab 40 Euro, Mittelklasse 80 Euro (Schneider) oder
"Luxus" Dehn (keine Ahnung, ca. 200 Euro). Die restlichen Komponeten kosten rel. wenig:
Gak ca. 15 Euro, Lasttrenner ca. 15, LS ca 3, ÜBerSchutz AC ca, 10
@Twin: Ja, korrekt, aber wie gesagt. Wenn du schon Einfachhülsen benutzt hast, dann lass sie
Erste Anmeldung habe ich hinter mir, die anderen Anlagen ziehe ich nach, wenn sich die Bürokratie in Grenzen hält. Die Anmeldung fand ich ingesamt wirklich easy. Zunächst habe ich die Anmeldung im Marktstammdatenregister gemacht, danach beim örtlichen EVU, der eine recht brauchebare Internetseite dafür hat. Das ganze hat in Summe 1h gedauert. Technische Unterlagen hochladen, ein paar Daten von mir und welcher Elektriker es abgenommen hat. Das wars dann schon.
3h später hatte ich auch schon (und das am Sonntag) die Erlaubsnis im E-Postkasten. Eine Mail ging an den Elektriker (da war ich nur in CC) mit der Bitte um Fertigstellungsmeldung. Ich habe den Elektriker noch gesagt, dass er mir gerne eine Rechnung stellen kann, wenn er damit Aufwand hat. Bisher kam aber auch nix.
Soweit so gut. Ich korrigiere noch die beiden anderen Anlagen analog zur ersten und wenn mich keiner mehr nervt (EVU), dann melde ich den Rest nach...und dann heißt es in die Hände spucken und das Hausdach einkleistern *heul
Ich klemm meine Frage mal hier dazu.
@muellerarmack hat ja beschrieben, wie es ordentlich sein sollte.
Spräche etwas dagegen AC und DC in einen gemeinsamen Verteilerkasten zu schrauben? Den Potentialausgleich teilen sie sich ja sowieso.
@muellerarmack Wie tief/lang muss denn so ein Staberder sein? Habe mal irgendwo was von ~ 7 m gelesen, da muss man dann ein bisschen was reinklopfen in den Boden.
@petrel Nach Norm würdest Du ein großes Fass aufmachen. Vielleicht helfen die Tipps der Fa. Dehn.
Evtl. reicht unter "Dehn Praxislösungen" die Vorgehensweise bei "Antennenanlage schützen" als Anhaltspunkt.
@bunfer Ah danke. Habe ich mir mal angeschaut.
Bei mir ist im Altbau die Erdung nur über den Wasseranschluß realisiert.
Mit dem Staberder bin ich dann bei mir gleich im Grundwasser. Mal überlegen ob ich dann 2 so Staberder einsetze.
Blitzschutz brauche ich nicht, da fängt der Strommast neben dem Haus schon alles ab ![]()
Überspannungsschutz wäre evtl. sinnvoll.
Ich meine in den Satellitenschüssel-Normen steht ein 3 Meter Erder aus NIRO, das mind. 50cm mit Erde bedeckt ist. Sprich die Spitze ist bei 3,5 Meter.
@muellerarmack Vielen Dank für deine Ausführungen! ?
@odin223 ;-)))) sorry, ich habe erst heute gesehen, dass Du gefragt hast.....wie war denn das noch gleich. Dieses Thema ist ziemlich gruselig. Da gibt es recht ausgefeilte Tabellen, die ich hier auch schon gepostet habe.
Ich hatte auch verstanden, dass ein Staberder 3m Länge haben muss, du kannst auch 2 x 1,5 verbauen. Viel wichtiger als die stumpfe Länge einzuhalten ist das Ergebnis zu prüfen. Ich habe daher eine Erdwiderstandsmessung vorgenommen bis ich auf ca. 20 mOhm runter war. Wirklich super ist das nicht, mein Hauserder hat z.B. ca. 3 mO. Alles unter 10 wird als "erstrebenswert" erachtet. Ich konnte aber keine Norm finden, die sagt, man muss unter 10 kommen. Das wäre auch utopisch, schließlich gibt es sehr unterschiedliche Untergründe und falls dein Haus auf steinigem Grund steht kannste froh sein, wenn du überhaupt in die Nähe von 100-500 mO kommst.
Wie gesagt, ich habe eine recht brauchbare Tabelle aus dem Elektropraktiker (Magazin) hier mehrmals gepostet. Da kann man sich erreichbare Werte anschauen je nach Bodenbeschaffenheit und ob Du Stab oder Banderder nehmen willst. Nach diesen Tabellen zu urteilen habe ich brauchbare Werte erreicht.
Meine Empfehlung als Prakmatiker: Haue 3 m VA4 (kein verzinktes Zeug) tief in die Erde rein. Du solltest dabei ca. 1-1.5m unter der Bodenhöhe beginnen, so dass Du letztlich 4,5 M unter die Erde kommst. Das wird schon ätzend genug. Dann mal durchmessen und prüfen, wo du landest. Ich hatte mich mit ca. 20-30 mO zufriedengegeben.
Ist es nicht möglich im Forum eine Mail zu bekommen, wenn jm. eine Frage an mich richtet oder in meinem Thread einen Beitrag erstellt. Ist ja sonst echt doof, dass jm. eine Frage stellt wie oben und ich die erste sehe, wenn ich mich mal einlogge.
@muellerarmack Oben solltest du einen Knopf "Neue Antworten abonnieren" finden. Musst danach aber noch separat in der email bestätigen.
@magmastrudel Vielen Dank, ich habe die ganze Zeit im Profil selbst gesucht. Jede Forumssoftware löst das anders. Ok, habe ich gemacht in der Hoffnung zukünftig zügiger reagieren zu können