Sowie ein HowTo der Erdnung, falls am WE die Installation mit vernünftigen Widerstandswerten gelingt. Auch wenn die 10 Ohm nicht mehr zwingend sind, versuche ich diesen Schwellwert zu unterschreiten.Wie machst du das mit der Messung vom Erdungswiderstand? Hast du dazu das passende Equipment?
In welcher VDE Norm kann man das Nachlesen, ich hab bei google nix gefunden.
Es gibt Vorschriften in der VDE bezüglich Blitzschutz die sich auf die Länge der DC Leitung beziehen.
Ggf. kannst du auf den GAK verzichten wenn die Leitungen kürzer 10m sind.
Schau mal hierIn welcher VDE Norm kann man das Nachlesen, ich hab bei google nix gefunden.
Es gibt Vorschriften in der VDE bezüglich Blitzschutz die sich auf die Länge der DC Leitung beziehen.
Ggf. kannst du auf den GAK verzichten wenn die Leitungen kürzer 10m sind.
https://www.vde.com/de/blitzschutz/infos/pv-anlagen
Da steht 1.1.2021 als Veröffentlichungsdatum, kann das sein das die ab dann erst gültig ist? Was wenn die Anlage schon paar Jahre alt ist und jetzt nur die Strings geändert werden?
Und noch etwas ist sehr schwammig formuliert, folgender Abschnitt:
Also kein Muss, sondern nur Kann.
Ich als Laie entscheide mich dagegen, da mir keine gesetzliche Pflicht bekannt ist.
Oder ist hier jemandem ein Gesetz dazu bekannt?
naja, das gilt grundsätzlich. Der VDE ist kein Gesetzgeber, du kannst also drauf pfeifen, aber wenn ein Tages ein satter Schaden auftreten sollte und ein Richter darüber befinden muss, woran soll er sich dann orientieren. Er wird einen Sachverständigen einschalten und dieser urteilt anhand VDE, TAB, etc.
Du kannst natürlich von den Normen immer abweichen, es sind nur Normen, niemand hindert dich daran es besser zu machen, aber wenn Du drunter liegst, dann wird es im Schadensfall dein persönliches Risiko und so teuer ist eine Blitzschutzinstallation auch nicht, obwoh bei kleineren Anlagen es unwirtschaftlich ist. Es passiert in der Praxis übrigens sehr häufig, dass selbst Firmen die Normen nicht genau einhalten. Die sparen das lieber, weil denen das Risiko eh zu gering ist und im Schadensfall wird die GmbH halt insolvent gemeldet.
Theoretischer Fall um das Problem zu verdeutlichen: Ein Blitz kracht in Deine PV, der Spannungstoß schrottet nicht nur dein Haus, sondern zieht auch die Elektronik der gesamten Nachbarschaft in Leidenschaft. Sehr unwahrscheinlich, aber möglich und eine noch so geringe Wahrscheinlichkeit heißt, dass irgendjm. eines Tages dieses Pech auch hat und der ist dann gut beraten die gültigen Normen zu erfüllen, um es der Versicherung
nicht zu leicht zu machen, den Schaden nicht regulieren zu müssen.
Ganz prak Bsp. gerade erst gesehen. Ein Verwandter von mir lässt PV und Batterie prof machen für seeeeehr viel Geld. Der VDE beschreibt in seiner Norm die Notwendigkeit auf dem Zählerschrank einen Hinweis anzubringen, so'n PV-Aufkleber, damit auch ein Elektriker weiß, das eine PV installiert ist. Der Solarteur hats vergessen. Nun stell dir den unwahrscheinlichen Fall vor, dass ein Elektriker an dem Kasten arbeitet und die PV oder der Speicher ihm einen Schlag verpasst mit Todesfolge usw. und schon geht der Ärger los, ob die Anlage nicht ordentlich gekennzeichnet ist.
@Erdung: Nun, eine Fluke konnte und wollte ich mir nicht gleich leisten, ich hoffe es tut auch ein Peak 2700. Soll angeblich mit einem Fluke kalibriert worden sein.
Ok, habs verstanden, mit der German Angst kann der Dehn sich die Taschen voll machen.
Unabhängig davon, ich hab immer noch nichts darüber gefunden wie der Dehn die 10 Meter begründet.
Er sagt, man sollte ja seine überteuerte SPD bei mehr als 10Meter verbauen, warum nicht erst bei 15m oder 20.
Kann mir das jemand erklären?
Ich hab noch das hier https://catalogue.k2-systems.com/media/41/58/81/Equipotential-bonding-lightning-protection-de.pdf
von K2 gefunden.
Seite 7:Heißt: Wenn es keine Installation eines Blitzableiters gibt benötigt die Anlage auch keinen Blitzschutz
Ist kein äußerer Blitzschutz vorhanden, muss auch kein
Blitzschutz für die PV-Anlage errichtet werden.
ABER:
Ab Oktober 2016 ist ein SPD Type 2 vorzusehen DIN VDE 0100-534. Wenn eine Anlage errichtet oder erneuert wird (hat jetzt nix mit PV zu tun).
Also alle wischi waschi.
Am Ende muss man sehen was die Versicherung sagt wenn es zu einem Schaden kommt und kein Blitzschutz verbaut ist. Das ist ja die das einzige Problem an der Sache.
Kombiableiter habe ich ja im Zählerschrank, mich wundert nur diese neue VDE für das Typ 2 bei mehr al 10m PV DC Leitung.
Zudem gibts keine Erklärung wie die Leitungslänge von 10 Meter zustande kommt.
Bis jetzt glaube ich, dass der DEHN das festgelegt hat, weil er weiß dass die Leitungen bei den meisten PV Generatoren im privaten eh die 10 Meter vom Dach bis zum WR im Keller übersteigt, wirtschaftlich super für DEHN.
Würde ich in seiner Position beim VDE auch machen.
Justmy2cents.
mal eine Verständnisfrage zur Verkabelung. Auf Seite 1 die Videos zum GAK. Ich habe heute die Bauteile bekommen und sehe, dass ich das Kabel direkt in einen Automaten schieben und verklemmen kann, aber so wie ich das sehe werden die Enden vorher vercrimpt. Welchen Quetchverbindertyp wird denn genommen.
mal eine Verständnisfrage zur Verkabelung. Auf Seite 1 die Videos zum GAK. Ich habe heute die Bauteile bekommen und sehe, dass ich das Kabel direkt in einen Automaten schieben und verklemmen kann, aber so wie ich das sehe werden die Enden vorher vercrimpt. Welchen Quetchverbindertyp wird denn genommen.Ich habe Aderendhülsen ohne Isolierung verwendet.
Danke sehr!
Meine Erdnungstangen sind geliefert worden, leider ohne Einschlagspitze...dann wirds am WE nichts. Gut Ding will halt Weile haben.
Ich überlege gerade noch mit welchem Durchmesser ich Blitzschutz und GAK verbinden soll. Hier geistern auch recht schnell die 16 mm2 durch die Gegend.
Das wäre gar nicht mal so leicht anzuschließen, da die meisten Anschlussschienen bis ca. 6mm² gehen. Man müsste also dann drei Strippen ziehen.
Ich meine, dass die 16 mm2 nicht korrekt sind. M.W. gilt:
6 mm² bei Abwesenheit einer Blitzschutzanlage und / oder Einhaltung des Trennungsabstandes,
sonst 16
Da ich am Haus keinen gen. Blitzschutz habe und schon gar nicht am Geräteschuppen, sollten 6 mm² als Anschluss zw. Erdnung GAK reichen.
Eure Meinung?
Jetzt habe ich doch ein mulm Gefühl. Ich stolpere gerade über die Erkenntnis, dass ich eigentlich nicht mal eine Steckdose ans Netz anschließen darf und morgen soll mir der Meister ein Angebot zum Anschuss machen, wobei GAK schon installiert ist, also eigl. nur noch die Strippe im GAK anschließen muss (Anschluss Blitzschutz mal außen vor).
Hoffe mal, er nimms nicht so Gutsherrenartig oder ich sage ihm, dass der Kasten schon immer da war :roll:
Termin war heute in 2ler Hinsicht recht interessant. So eng sah er das gar nicht mit der Prüfung und Abnahme von Arbeiten von "Fachfremden" und zeigte sogar Verständnis, da sein Betrieb und auch die Branche generell
kein "Bock" auf den Aufbau von Kleinanlagen hat. Der Umbau des Schaltschranks hat ihn dann schon eher interessiert.
Aufschwatzen wollte er mir auch nix. SLS und AC-Überspannungschutz will er auch und was ich nicht auf dem Radar hatte einen APZ-Kasten. Scheint aber zu stimmen.
Ich bekomme dann ein Angebot für den Umbau Schrank und Prüfung und Abnahme der Einzelanlagen.
In zweiter Hinsicht wars merkwürdig. Auf die Frage, ob nicht die LS "gedrosselt" werden müssen, hatte er mich nicht verstanden und sah keine Notwendigkeit dafür. Also entweder war ich einfach nur zu blöd, meine
Frage zu erklären oder er hatte in der Tat so'n Thema noch nie gemacht, da er normalerweise eh nur größere Anlagen mit eig. Leitung baut. :think:
das mit den Elektrikern ist ja gruseling. Zwecks Vergleich war heute der 2te da.
Punk1.: Schrank muss getauscht werden, da SLS nicht nachgerüstet werden kann.
Punk 2: Die 600 W Balkonanlage hätten sie nicht anschließen dürfen.
Spätestens da war klar das Gespräch abzubrechen. Ob Punkt 1 stimmt, muss ich mal gucken, meiner hat unten rechts keine Sammelschienen, auf denen der SLS montiert werden könnte.
Der Schrank ist "erst" 23 Jahre alt. Etnweder hat der 1. Elektriker das nicht bemerkt oder er wird eine alt. Montage anbieten.
Bedingt durch Punkt 2 war aber das Vertrauen eh weg. Mit einem GAK konnte er auch nichts anfangen, "Ist doch im WR" verbaut.
Ok, war halt nichts. Zeit verschwendet.
und die nächste Erfahrung, war jetzt der letzte Termin:
1. Schrankumbau: Kein, Problem. 1 Tag Arbeit
2. PV-Anlage abnehmen. Machen wir, kein Thema
und somit back to Topic:
Für den Hauptanschlussschrank kommen: SLS, APZ und Überspannungschutz..plus ein paar Strippen, die von was auch immer auf 16 mm² erweitert werden müssen.
Für die GAKs hieße das: DC-Ü-Spannungsschutz mit Erdnung. Ansonsten wird nichts weiteres verlangt.
Die DC- und AC-Trennung verbaue ich aber trotzdem. Kostentechnisch fällt das kaum ins Gwicht. Der DC-Ü-Spannungsschutz war das teuerste an der ganzen Sache.
Lessons learned aus der ganzen Sache: Es ist schon seeeeeehr hilfreich, wenn auch sehr mühselig sich vorher über alles zu informieren, um das schwarze Schaf zu erkennen.
Leider ist gerade der Bereich Vorschriften und E-Technik m.E. sehr schlecht zugänglich und oft sehr schwierig zu verstehen, obwohl die Sachverhalte dahinter nun keine
Raketenwissenschaft sind.
hier noch ein kleines Update:
Bedingt durch Wetter und wenig Zeit, bin ich erst letzte Woche dazu gekommen weiterzumachen. Staberder sind verbaut und vermessen. Weniger als 20 Ohm Erdnungswiderstand bekomme ich nicht
hin.
Nun baue ich erst mal die letzten Module für dieses Jahr auf die Garage, im Bau von GAKs bin ich ja nun geübt. Ich hoffe mal, dass im November alles fertig ist und dann kann
der Eletrkiker kommen und den Schrank auf Vordermann bringen.
Dann noch Fun Fact: Ich habe mich zwischenzeitlich als Trockenübung durch den Anmeldungprozess gequält. Junge, junge, was wollen die alles wissen. Das riecht förmlich nach Schikane.
Dort tauchte auch die Frage auf, ob ich eine dedizierte Leitung nutze oder eine geteilte. Falls letzteres, ob der LS runtergeregelt ist ;-))))) Das finde ich nun mega komisch. Also offensichtlich akzeptiert der EVU das
und keiner der Elektriker kannte das Thema. :lol: :lol:
Mich hätte es auch sehr gewundert, wenn es technisch nicht OK ist, dass sich PV und Verbraucher eine Leitung teilen, solange die Schutzeinrichtung dafür sorgt, dass die Leitung
nicht überlastet.
To be continued.
Es geht weiter mit dem Leid der Elektriker. Beide für gut befundene Betriebe hatten immer noch kein Angebot vorgelegt. Tel. nachgefasst, keine Antwort.
Jetzt reichts, dachte ich mir, rufe beim nun 5. Betrieb an und sage: Einfach vorbeikommen und nach Aufwand abrechnen. Kein Angebot
machen, einfach herkommen, arbeiten und bezahlt glücklick sein. Der kam dann wirklich, ebenfalls einen Blick
auf den Hauptanschlusskasten geworfen und sagte, dass die den umbauen können und die bestehenden Anlagen prüfen wollen. Mal gucken,
ob er wiederkommt ![]()
Berichtenswert und interessant: Auch für den Meister ist die Nutzung einer bestehenden Leitung überhaupt kein Problem. LS wird um 4A runtergedrosselt
und fertig. So werde ich das für die 1KW Anlage machen. Für die andere mit 2 KW werde ich eine Unterverteilung setzen und separat absichern.
Spreche ich noch mit dem Elektriker durch, wenn er denn wiederkommt...*hoffen wir mal.
Bzgl. des Erdungswiderstandes bin ich immer noch nicht wirklich schlauer geworden. Ich erreiche 20 Ohm. Die Empfehlung liegt bei 10.
In Referenztabellen des Magazins Elektropraktiker stehen aber noch deutliche größere Werte als "OK" drin je nach Bodenbeschaffenheit. Ich lass
die Erdung jetzt so und hoffe, dass der Elektriker (wenn er denn kommt) hiezu was kluges sagen kann.
To be continued...
Bei mir kommt morgen der Elektriker und baut nen Überspannungschutz ein und schliest den Fronius an. Bin mal gespannt was der sagt wenn er feststellt, dass bei mir die Gasleitung als Erdung verwendet wird und es keinen Banderder gibt, da Haus von 1904. Der war sehr entspannt meinte er braucht ne neu Platte für den Zähler, hat die bestellt und baut ein. Schrank war noch ok.
Werde berichten.
Stefan
ich habe heute auch die Terminzusage für kommenden Montag erhalten. Endlich!
Wir gehen zunächst die 1 KWP Anlage durch. Bis auf die Erdung der PV-Gestelle sollte er nix zu meckern haben, bin mal gespannt,
ob ihm die mangelnde Erdung überhaupt auffällt. Danach habe ich ja einen Blick des Fachmannes, was ich ggf. ändern müsste. Dann baue
ich die beiden restlichen nach dem gleichen Muster um und nehme dann ab dem 1.1.23 alles in Betrieb, um mich nicht mit diesem
70% Quatsch rumärgern zu müssen.
Für den Schrankumbau rechnet er einen kompletten Tag. Finde ich viel, aber ich bin eh da und würde es mitkriegen, wenn er schupsen würde.
Aber ich bin noch skeptisch, ob der überhaupt kommt.
Ich lasse mir, wenn er eh schon Hand anlegt, gleich einen Netztrennschalter einbauen und eine 16 A CEE Dose für den Fall der Fälle,
aber hoffe natürlich, dass ich diese niemals brauch werde.
Nein, er ist wirklich gekommen. Und hier mal ein paar Dinge für alle Beteiligten:
> Der DC ÜSpannungsschutz von Schneider war für ihn OK (wesenl., billiger als von ABB)
> Erdung mit VA4 einwanffrei. Ob nun die 10 Ohm gehalten werden oder nicht, war ihm schnuppe.
> PV-Gestell sind noch zu erden (das war mir ja klar)
> Die 6mm flexiblen Erdungsleitungen wollte er durch 16er Vollmetall ersetzt haben. Muss zwar nicht sein, aber O-Ton "Machs doch gleich blitzschutzfähig"
> Bestehende Leitungen nutzen: Kein Problem, solange entweder HAK LS runtergeregelt ist oder Unterverteilungen gesetzt sind (bei mir kommen beide Fälle vor)
> Einfache Aderhülsen solle ich durch Doppelhülsen ersetzen
> AC-Ühspannungsschutz zwar nicht notwendig, würde er aber gerne haben. Da die billig sind, verbaue ich die auch bei den anderen Kästen
Insgesamt ein toller Elektriker. Sehr viele wertvolle Hilfen, die so nicht im Netz zu finden sind.
Er hat mir den HAK auch gleich so vorbereitet, dass die große Anlage nächstes Jahr dran kann.
Mit Hilfe seiner Tips baue ich nun die anderen Anlagen zu Ende und dann kann angemeldet werden.
Die DIY-Akku will er sich gerne angucken. Abgenommen wird da natürlich nichts, das ist klar. Wärmebild
kamera hat der gute auch.

