hat schon jemand von euch die Anmeldung beim Netzbetreiber selbst durchgeführt? Also nicht den Elektriker das durchführen lassen, sondern selbst die Formulare ausgefüllt?
Laut meinem Netzbetreiber soll ich vorweg die Antragsstellung E.1 und das Datenblatt zur Erzeugungsanlage E.2 ausfüllen und dazu einen Lageplan (Google Maps mit eingezeichneten Modulen), das Datenblatt des WRs, das NA-Schutz Zertifikat und eine Schaltbild liefern.
Dazu habe ich ein paar Fragen:
Welche Unterlagen müssen prinzipiell eingereicht werden und welche sind eigentlich nicht nötig bei einer "Kleinanlage"?
Hat zufällig jemand die Anmeldeunterlagen für eine Victron Installation (zum abtippen )
Spezielle Fragen zu den Formularen:
3.1. E.2 Wirk- und Scheinleistung bei MP2 5000/70 sind 4,2kW und 5 KVA?
3.2. E.2 Inselbetrieb vorgesehen bei "Notstromfähigkeit"?
3.3. E.2 "Motorischer Anlauf vorgesehen"?
3.3. E.2 "Blindleistungskompensation der Anlage"?
Hierher habe ich die Formulare:
Zudem habe ich eine Frage zu einem evtl. geänderten Messkonzept. Aktuell habe ich zwei Ferraris Zähler. Einen einfachen für Hausstrom inkl. Wallbox + Klima und einen Zweitarifzähler für Nachtspeicherheizung. Bei dem Nachtstromtarif nennt sich das "getrennte Messung" und hat deutlich bessere Konditionen. Mit zwei parallelen Zählern kann ich natürlich kein PV-Überschuss für den anderen Zähler nutzen. Nun hatte der VNB die Möglichkeit genannt, das Messkonzept 8 zu nutzen, dabei werden zwei Zähler in Reihe installiert und der gemessene Stromverbrauch miteinander verrechnet. Laut dem Nachtstromanbieter würde ich damit die Möglichkeit behalten den aktuellen Tarif beizubehalten. Da mein Verteiler inkl. Zähler ausgetauscht wird, ist es also vom Installationsaufwand egal. Hat das Messkonzept 8 jemand im Einsatz? Lohnt sich das überhaupt? Wenn ich das richtig verstehe würde mich das nichts extra kosten, oder?
Es gibt keine Kleinanlagen. Es gibt die vereinfachte Anmeldung bis 600Wh Wechselrichterleistung / mögliche Einspeiseleistung. Alles andere sind Anlagen die als „normale“ PV Anlage angemeldet werden müssen. Diese erhalten dann auch die EEG Vergütung.
zu deiner Frage zum Messkonzept denke ich, du findest eher im Photovoltaik Forum entsprechende Informationen. Da sind ein paar User unterwegs die sich in diesem Bereich richtig gut auskennen.
Hallo Holger, bei der "Kleinanlage" sind Anlagen (je nach Definition) von unter 10 / 30kWp gemeint. Klar erhalte ich eine Einspeisevergütung. Mir geht es darum, welche Vorschriften gelten, bzw. welche Unterlagen der VNB zwingend benötigt. Ich muss beispielsweise meine Anlage nicht "fernsteuerbar" machen, aber auch diese Dinge werden in einigen Formularen abgefragt.
Danke für den Vorschlag mit dem PV-Forum, aber da habe ich als DIYler schon negative Erfahrungen gemacht. Da frage ich nicht nach. Antworten wie "frage deinen VNB" kann ich mir sparen, das wäre ja wie "Frage deinen Metzger welches vegetarische Essen schmeckt"
ich meinte die Messkonzepte da gibt es einige Erfahrungen und Dokumente im pv Forum und ja einige sind schon mal etwas strange.
In der letzten Zeit gibt es aber auch im pv Forum immer mehr Nachfragen nach DIY. Kein Wunder bei den Fantasie Preisen die gerade von Firmen aufgerufen werden. Das rechnet sich nur mit DIY
die ausgefüllten Dokumente zur Anmeldung für Victron Systeme sind in dem Link meintechblog.de hinterlegt. Das sollte dir doch helfen, oder?
Ich frag mich was den Netzbetreiber Ersatzstrom angeht. Der ist dann doch auf jeden Fall Offgrid. Und Überhaupt: Ich mache Ersatzstrom und nicht Notstrom
Sorry, meine Schuld, ich hatte mir die Seite gar nicht genau angesehen. Aber ja, du hast recht, da stehen viele interessante Dinge.
Den Netzbetreiber habe ich die Unterlagen gerade geschickt. Bin gespannt was zurückkommt. Den einphasigen Netzplan habe ich mal nicht mitgeschickt, da ich ihn noch nicht gemacht habe Der Elektriker hatte gesagt, ich soll das mal alles machen und er kommt dann später vorbei. Falls da etwas nicht OK ist, müssten wir das noch anpassen. Naja, ich hoffe das er nichts zu meckern hat.
@solarfreund Der Plan ist auch primär für meinen Elektriker gedacht damit er weiß was ich will ? bzw. damit er mir sagen kann ob das so realisierbar ist. Für den VNB kann man es dann halt auch gleich verwenden. ?
Sitze auch gerade vor meiner Anmeldung. Ich erweitere eine bestehende 19,71kWp (Solaredge SE16k) Anlage mit einem MP2 5000, 4x US3000C , 1x SmartSolar MPPT 250/60 mit 8x 395W Modulen. In den Formularen vom VNB finde ich keinen Punkt, wo ich den MPPT eintragen würde. Der MP2 ist klar, für die Batterie sind auch die Felder vorhanden und auch für die 8 PV-Module.
Lasse ich den SmartSolar 250/60 einfach weg, weil der am Ende für den VNB irrelevant ist?
Habe hier mal ein paar Screenshots aus dem Formular beigefügt:
Aufgrund der 19% Mehrwertsteuer ermässigung möchte ich eine weitere PV (ca.4KW Ost Ausrichtung) Installieren die hauptsächlich den Eigenverbrauch decken soll . Diese hat natürlich eine andere Einspeisevergütung als meine PV Anlage die 2011 installiert wurde.
Hat sowas schon jemand am laufen? Also quasi 3 facher Eigenverbrauch. Wie muss das Messkonzept dann aussehen?