unser Anlage (10kwp + 15 kwh Speicher) ist gerade fertig und kann angemeldet werden. Nun frage ich mich, ob ich dies aufgrund der anstehdenen Änderungen möglichst bald (also noch dieses Jahr?) Versuchen sollte?
Wir haben viel Eigenverbrauch und nutzen gerade testweise das Victron DESS mit Tibber - klappt erstaunlich gut.
Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Änderungen sicherlich problrmatisch, wenn ein Verkauf bei neg Strompreisen in die Zukunft verschoben wird (aus netzdienlicher Sicht sieht die Sache sicher anders aus).
Hier finde ich den angenommen Gesetztesentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes von vor drei Tagen aus dem Bundestag also eventuell doch schon durch und Janaur 2025 schon zu spät?: https://www.youtube.com/watch?v=rEtNmb6kL1Q
Schön wäre im Janaur 2025 natürlich, dass man faktisch 20 Jahre + 11 Monate die Einspeisevergätung bekäme
Hast du mal gelesen zu welcher Gesetzesänderung dort Stellung genommen wird?
In dem Link unterm Video kommst du auf die Webseite des Bundestages.
Gasspeicherumlage, irgendwas mit Flexibilisierung Biogasanlagen.
Von PV steht da nichts.
In den Beiträgen geht es u.a. um die Flexibilisierung der Einspeisevergütung bei negativen Strompreise. Habe es mir weder komplett angehört noch die Beschlussvorlage gefunden.. hmm beeile mich wohl einfach
Die Inbetriebnahme der Anlage bescheinigt mir ja der Elektriker, wo muss ich mich mit der Bescheinigung melden? Gibt es da einen Fahrplan wo ich mich wann bei wem melden muss?
z.B. Geht mit der Anmeldung beim Neztbetreiber auch die Einspeisevergütung einher? (Viele neue Fragen für mich)
Falls du in D wohnst, bescheinigt dir der Elektriker gar nichts. Der meldet die Anlage beim Netzbetreiber an, und bescheinigt denen den ordnungsgemäßen Aufbau. Dabei teilt der denen auch mit, ob Voll- oder Teileinspeisung gewünscht ist. Zudem brauchts in der Regel vorher eine Anfrage beim Netzbetreiber, ob der die erwartete PV-Leistung überhaupt verkraften kann.
Je nach Netzbetreiber nimmt der Elektriker die Anlage dann auch in Betrieb, oder der Netzbetreiber schickt selber jemanden dafür vorbei.
Du hast aber schon einen Elektriker, der das für dich macht, oder?
Gefährliches Halbwissen, ich habe meine Anlagen gegenüber den Netzbetreiber fertig gemeldet zum Zählereinbau mit den Hinweis das die Anlage das erste mal Strom produziert hat und dieser in Speicher eingebracht wurde. Ein Woche später hat alles der Elektriker abgenommen und mir das E8,E3 usw unterschieben und ich habe es den Netzbetreibern übersandt. Inbetriebnahmedatum ist das Datum wo die Anlage das erste mal produziert hat.
Es steht nirgendwo geschrieben das der Elektriker die Anlage anmelden muss. Von Anfang bis Ende habe ich alles mit den Netzbetreiber geklärt. Lediglich im NAB habe ich bereits die Adresse des Elektrikers angegeben und abgeschickt.
Ich habe es ähnlich gemacht,
Als erstes bei Westnetz angemeldet (01.05.24) und die geplanten Anlagendaten eingegeben, nach 10 Minuten per Mail eine Anschlusszusage bekommen.
Anlage fertiggebaut,
Dann einen Elektriker gesucht, um diesen bei NB zu nennen.
Eli hat die Anlage abgenommen, den Zählerkasten für den imsys vorbereitet, die Zuleitung von 4 auf 5 Adrig gewechselt, einen neuen SLS eingebaut (35A glaube ich) vorher war 60er drin.
alle Unterlagen beim NB eingereicht und Zählerwechsel beantragt Fertigmeldung (1.08.24)
Bis heute hat die Westnetz kein neuen Zähler verbaut solange gilt die Anlage als nicht angemeldet.
Gesetzlich darf man nach 4 Wochen einschalten, aber nicht einspeisen...
Dann hast Glück gehabt, in der Regel verlangt der VNB einen bei ihm eingetragenen Elektriker, der am Netz was machen darf. Der meldet die Anlage an, immer mehr VNB sind auch dabei alles nur noch online zu machen, da brauchst dann auch einen Eli-Zugang.
Auch die Westnetz sagt dies...
So lange es per Papier geht, nicht unbedingt, aber online geht es dann nicht mehr. Mein Eli wollte das selber ausfüllen, obwohl ich alles vorausgefüllt hatte.
Bei uns, E.dis, nur noch ein Onlineportal.
Ich hab alles mit dem Elektriker zusammen gemacht.
Hätte aber den Bau der PV ankündigen und Netzverträglichkeitsprüfung selbst anfragen können.
Ab dann muss ein Elektriker eingetragen werden, der dann ebenso den Auftrag über das Portal erhält und dann zu den technischen Sachen und Komponenten was einträgt.
Hier kann dann nur der Elektriker die Inbetriebnahme melden. Von meinen Account ging es nicht.
Einen Bug hat das Onlineportal noch. Es kann quasi jeder ungefragt den Elektriker seiner Wahl aus der Liste auswählen, ohne jedoch jemals mit dem Elektriker gesprochen oder ihn beauftragt zu haben
Er war nicht sehr amüsiert darüber, weil er so schon mehrere Anfragen beim Netzbetreiber abgebrochen hat. Die Leute waren wohl der Meinung, dass er sich bei ihnen meldet.
Wieso soll das ein Bug sein? Das ist auch bei anderen Netzbetreibern so. Wie soll man das auch anders lösen?
Wenn jemand einen Elektriker beim Verteilnetzbetreiber bei der Einspeiseanfrage angibt und der Elektriker vorher nicht gefragt wird, ist das eine Sache, die diese Person mit dem Elektriker klären muss. Sicherlich nicht höflich, wenn man das macht. Aber auch keine Katastrophe, weil der Elektriker ja noch nichts bestätigt.