Sehe ich ja auch so aber der Gesetzgeber hat andere Vorstellungen wie mir scheint. Wo kein Kläger da kein Richter aber wenn die Batterie “netzdienlich” werden soll, muß wahrscheinlich alles “offiziell” laufen.
F90 - Rauchabzug über Fenster oder F300 Gebläse an USV-Anlage mit gesteuerter Zuluftklappe und zusätzlich manueller Feuerwehrschalter,… Der Rauchmelder ist wohl das geringste.
zunächst herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten und Meinungen. Leider konnte ich gestern nicht mehr antworten, da das Forum nach einer Neuregistrierung nur eine begrenzte Anzahl an Nachrichten pro Tag zulässt - was auch gut so ist.
Ein paar Anmerkungen zu den Posts von oben:
genau auf die Zukunft bezieht sich natürlich eine Wette, wie bei jeder anderen riskanten Investition auch. Sollte der durchschnittliche Strompreis radikal sinken (yeah, right ), verlieren wir. Steigt oder bleibt er, gewinnen wir. Können wir nicht durch einen dynamischen Tarif zu Tiefpreiszeiten lukrativ einkaufen und speichern, verlieren wir. Es gibt viele Faktoren.
Brandschutz und Standort sind definitiv wichtige Themen. Wie eingangs im erwähnt verfügen wir über einen klimatisch günstigen Kellerraum als Standort für die geplante Anlage. Vollgewöbe, trocken, Temperatur ganzjährig ca 12-14°C, Brandschutztür vorgesehen, zwei kleine Schachtfenster.
Natürlich, das setze ich voraus. Wenn ich beispielsweise Strom in kurzen Billig-Zeiten einkaufen und speichern möchte, muss ich natürlich auch entsprechend schnell laden können.
Die absolute Höhe des Strompreises ist doch völlig egal, es braucht nur eine ausreichend große Preisschwankung möglichst speicherkompatiblen Zeiträumen.
Die aktuellen Werte sind da noch nicht ausreichend.
Überlegenswert finde ich, welcher Netzbezug überhaupt noch nachbleibt, wenn ein paar kW PV installiert sind. Daraus ergeben sich dann jährliche Kosten, die man teilweise einsparen und gegen die Investition rechnen kann. Am Ende wird der Speicher dann kostenmäßig bei plusminus Null rauskommen. Lohnen tut er sich für die Netzunabhängigkeit bei Stromausfall (sofern so gebaut) und das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
Ein Aspekt können sein, dass die Gebäudeversicherung darüber informiert werden möchte, war bei uns so. Die möchten dann einen Beleg für eine Installation und Abnahme vom konzessionierten Elektriker haben. Gibt man den Speicher nicht an, könnte eine Lücke im Versicherungsschutz entstehen. Da hat man als Bastler vermutlich sowieso ein paar, aber eher kleinere.
Das war mit einer der Beweggründe mir einen Deye 20K zuholen da in Zukunft eh ein E Auto kommt und ich denke damit ist man gut gerüstet, vor allem wenn unsere Politiker in Deutschland auf so ne glorreiche idee wie in Österreich eventuell mal kommen den Maximalen Bezug bzw einspeisung zubegrenzen, ich denke das wiird in zukunft auch irgendwann kommen, wenn viele mit Wp und E Auto Strom ziehen. Alleine um die Netze zuschützen. Das mit dem Billig einkaufen und Laden ist so ne Sache ich habe zwar einen 2 Richtungszähler seit 2013 aber kein Isyms oder wie das heist, somit kann ich aktuell nicht davon providieren, und das wird auch noch etwas dauern bis das mal soweit ist. Wichtig ist deine PV die muss gut ausgerichtet sein und genug Leistung haben, sonst bringt dir dein grosser Speicher nur bedingt etwas. den es gibt ja auch effizents verluste beim Laden und Entladen.
Und auch der Netzbetreiber, dem man verpflichtet ist jede Änderung an der Anlage zu melden. Ich möchte niemanden vom DIY abraten aber halte diesen Punkt trotzdem für erwähnenswert. Viel Speicher ist “eigentlich” nur mit DIY leistbar (bzw. möglich) aber gerade ein großer Speicher ist aus dem Lastprofil leicht zu erkennen … Also wenn an eine wirklich größere Batterie gedacht wird, eventuell einen günstigen Typ aus China der zertifiziert ist und mit dem der Abnahmeprozess ohne Tricksen möglich ist.
Die low voltage Speicher musst Du nicht selber bauen. Schau mal nach NKON ESS Pro.
Ich würde daher folgendes machen.
Verteilung für Endausbau vorbereiten. Bei PV/Speicher gilt für Erweiterung/Ersatz der Verteilung der Null-Steuersatz
Garage belegen
Je kWp 2 kWh-LV-Speicher von NKON, GobelPower oder DIY-Box (siehe MeineEnergiewende oder Andis Offgrid Garage) dazu bauen. DC-Verteilung für Endausbau vorsehen.
Wenn das Dach gemacht wird, das Dach belegen.
Die Batterie-Packs sollten gut zu beziehende BMS haben, da diese kompatibel sein müssen. Sonst wird es eine eher wildes gebastelt.
Die NKOn und auch einige neue DIY-Gehäuse haben Aerosol-Löscher verbaut.
Warum nicht jetzt 100kWh+?
Die Batterietechnik wird immer weiter entwickelt. Sobald Natrium-Batterien in der Breite verfügbar sind, werden die Preise noch mal fallen.
Mit V2L benötigst ggf auch weniger Batterien.
Die Zell-Chemie bzw Spanungen der Batterien müssen kompatibel sein.
Mach Dir Gedanken zum Platzbedarf und zur Lagerung. Wenn Du 16 oder 32kWh LFP 19“-Packs nimmst, ggf selber ein Schwerlastregal schweigen. Ein 16kWh-Pack wiegt 125kg. Ich habe dafür eine Elektrowinch im Keller.
Wenn Du als PV und Wechselrichter Victron nimmst, schau Die die Videos von Helmut „Schatten PV“ an. Grob 2/3 MPPT-Batterielader und 1/3 AC-PV.
Merci, Merci, Merci - besonders auch für den Link zu Deiner Dokumentation !
Das Osterwochenende ist vorüber, wir haben uns Zeit zur weiteren Planung genommen, zusätzlich einen lokalen DIY Experten zu Rate gezogen (danke, Marcus!) und die Entscheidungen sind nun gefallen.
Auch wenn mit erhöhtem Installationsaufwand auf dem Dach verbunden, werden es nun 30kWp und 60kWh Speicher.
Das Setup wird in groben Zügen Deinem System ähneln:
4x16S 19” Boxen 280AH EVE, JK BMS
3x Victron MP 6K5
Es gab gute Angebote und die Teile sind schon bestellt. Die Packs für 4960,-€ geliefert und die 6K5 für 575€ pro Stück zzgl Versand.
Die Idee mit der Winde ist super. Unser Standort steht schon fest: Ein trockner, gut belüftbarer Gewölbekeller. Platz habe ich genug. Winde an die Decke wird dort zwar schwierig, aber da lasse ich mir was einfallen.
Ich hätte zwei Fragen zu Deinem Setup:
hast Du die Batterie Packs in ein 19” Gehäuse verbaut oder sehe ich das falsch?
Wie hast Du das mit den Ladereglern gelöst? Wir haben leider sehr lange Wege von den Panels bis zum Batteriestandort, teilweise bis zu 25m Kabellänge. Irgendwie habe ich da Gefühl, daß ich mit den Victron MPPTs arm werde
Ich habe die 19“-Batterien fertig gekauft und in einen professionellen, gebrauchten Server-Schrank gebaut.
Ich würde heute empfehlen, ein Regal für 8 Batterien Schweizer zu lassen. Das hat Jörg von MeineEnergiewende für einen Kunden gemacht. Dann hat man kein Problem mit Schwerlast-Böden.
25m sind kein Problem - außer dem Geld für die Kabel je MPPT-Tracker. Nimm möglichst die RS450 wegen höherer Spannung.
Bedenke zusätzliche rechtliche Anforderungen ab 25kWp.
Ich baue gerade mein nächste Solarfeld mit 15 kWp auf 3 Strings in rund 45m Entfernung. Ist völlig unproblematisch bei max 13A / 500V mit 6mm2 Solarkabeln. Bei deutlich höheren Strömen einfach mit den Onlinerechnern den Spannungsverlust für Gleichstrom nachrechnen lassen.
Füllen kann man die 100 kWh, aber ob das zuviel ist, hängt davon ab, was man damit tut. Lange Flauten überbrücken? Bereit sein für Blackouts? Ansonsten wärs ja nicht sinnvoll, wenn man den nie leer kriegt und er nur voll rumsteht
Hallo,
wir hatten ein ähnliche Problematik.
Letztlich habe ich alles selber geplant + gebaut von der Schraube, über Dachhaken bis zum WR und Batterie. Module hat der Dachdecker mit draufgebaut.
Das aller Wichtigste: finde zuerst einen Elektriker, der die Sache abnimmt und auch anmeldet. Spreche die Installation mit ihm ab, nicht dass du später wie ich Ärger bekommst z.B. wegen fehlendem APC Feld im Stromkasten oder Kabelkstärken.
Meine Erfahrungen sind:
alle Kabel zum WR auf der AC Seite in 6mm2
Potential Ausgleich Kabel zum WR in 16mm2 starr
Überlege, ob und wie du mit der PV evt. heizen willst, entweder über Heizstab oder
Wärmepumpe. Ich mache WW mit Heizstab und baue noch ne kleine WP ein.
Beobachte, wann die Sonne das Garagen Dach übers Jahr bescheint.
Wenn die Sonne z.B. erst gegen Mittag die Garage bescheint, brauchst du eine
Batterie Grösse, die den Verbrauch vom Abend zuvor bis zum nächsten Mittag reicht.
Da die PV von Nov- mitte Feb sowieso nix bringt ist diese Zeit irrelevant.
Wir kommen mit 13KwH Batterie gerade hin, werde noch 5KwH dazu bauen.
Wenn die PV "anspringt", dann hast du bei anständig Sonne auf einmal >5Kw
Leistung, die natürlich erstmal die Batterie laden, aber dann wird "leider" irgendwann
eingespeist. Übergrosse Batterie macht kein Sinn, weil diese nur beim
Wechsel von sonnigen Tage zu bedeckten Tagen Nutzen bringt.
Meine Erfahrung ist Batteriegrösse = Tagesverbrauch + 25% als guter Wert:
Lege alle Kabel in Leerrohre, wähle sie gross genug und ziehe noch einen Zugdraht
mit ein
achte auf das Gewicht der Komponenten. Ich finde 3 x 50Kg Batterie Packs besser
als einmal 150Kg, letztere bekommst du bei leicht widrigen Verhältnissen alleine
kaum bewegt.