vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen, ich stehe ein wenig auf dem Schlauch bei meiner Planung.
Folgendes habe ich vor:
Ich würde gerne in unserm Kleingarten ein BKW installieren.
Meine Hardware Idee sieht wie folgt aus:
2 x ca 400W Modul (je nachdem was verfügbar ist)
EPEVER MPPT mit 40A oder ähnlich (solle ja bei 24V System reichen bis 960W wären möglich)
2 x sb12-65sv0 (12V 65Ah, habe ich zum testen noch da)
Hoymiles HM 600 (vorhanden)
Ahoy DTU
Sicherungen und Leitungsschutzschalter
Ist mein Aufbau möglich oder macht es keinen Sinn bzw. habe ich etwas vergessen, wo ist mein Knoten?
Die Module wollte ich mit dem PV Eingang des EPEvers verbinden.
Die beiden Batterien werden vom EPever geladen.
An die Batterien kommt der Hoymiles mit Ahoy DTU , um die Ausgangsleistung zu begrenzen.
Damit der Wechselrichter die Batterien nicht einfach leer saugt , würde ich dazwischen ein „6-40V LED Battery Charger Discharger Board Under Over Voltage Protection Module“ schalten.
Soweit die Theorie, würde das so funktionieren? Oder was habe ich vergessen oder nicht berücksichtigt. Vielleicht könnt Ihr mir ja ein paar Tipps geben.
Ich vermute du hast keinen Stromanschluss dort. In einem Gartenhaus brauchst du keinen PV-Wechselrichter. Da würde ich einen normalen Sinuswechselrichter nehmen. Die Batterie wird von dem Laderegler befüllt.
Hallo solarfreund, bin ganz neu hier im Forum, also noch kein Experte. Aber der HM-600 ist ein Microwechselrichter, der dazu gedacht ist direkt an PV-Module angeschlossen zu werden. Dementsprechend hat er auch einen eigenen MPPT-Regler um die Spannung der Module optimal einzustellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der an einer 24V Batterie funktioniert. Ich vermute du bräuchtest eher sowas wie den Victron MultiPlus 24/500
Ergänzung: Habe zufällig gerade in einem anderen Beitrag gelesen, dass die Hoymiles Wechselrichter doch ein einem Speicher betrieben werden können. Also sorry, falls ich hier Verwirrung gestiftet habe.
Die sb12-65sv0 sind ja Blei Akkus, da wirst du nicht viel rein- und rausbekommen.
Bei der Entladetiefe von 50% für diesen Akku Typ bekommst du da wohl max. 700-750Wh (30Ah x 24V) raus.
Die sind auch bei dem EPEver und bei den 800Wp Panels bei Sonne in 1-2h voll.
Zum Testen sind die Akkus OK, wenn du dauerhaft mit der Anlage was machen willst, würde ich auf LiFePO4 Akkus wechseln.
Danach würde ich dann auch die Sicherung und die Leitungen dimensionieren, sonst bastelst du beim Wechsel der Batterien wieder von vorne los.
Bei 16mm² und Leitungen bis 5m kannst du dauerhaft 60-70A drüberjagen.
Mit der kurzen Leitung <1m bis zu 80A und dementsprechend würde ich dann auch die Sicherung auf 80A auslegen.
Für eine 100A/100Ah LiFePO4 mit 25,6V empfehle ich 25mm²-Kabel und 150A Absicherung, das passt dann zu den meisten BMS für die Fertigbatterien.
Daran kannst du dann auch einen 1500W Sinus WR mit bis zu 3kW kurzfristiger Spitzenlast anschließen.
Für den Hoymiles brauchst du nur 6mm²-Kabel für die Eingänge und 20A Absicherung, der zieht nicht mehr Strom.
Mehr als 6mm² passt auch nicht in die MC4 Stecker/Buchsen, oder was hast du für Anschlüsse an dem Hoymiles?
Hoffe das hilft.
Herzliche Grüße
Funktioniert jetzt seit ca. 8 Monaten einwandfrei (sofern nicht dieser blöde Hochnebel wie momentan bei uns alles dicht macht...).
Komponenten:
PV-Module verschiedene Hersteller, alles 18V-Module mit Werten, wie in der Abb. beschrieben und schön klein, damit sie auch ein eher betagter PV-Liebhaber wie ich montieren kann
MPPT-Laderegler EPever 4210AN
Akkus: 2x 12V/280Ah Calcium Blei Solar in Reihe
Balancer für die Bleibrocken: Victron Balancer
Sinuswechselrichter 1500W von Solartronics
alle Leistungsschalter und der RCD/FI sind von Aliexpress
PE hängt am Fundamenterder des Wohnhauses, FI löst einwandfrei aus
Das Gezeigte funktioniert bei MIR einwandfrei, ist aber natürlich keine Bauanleitung, nur so nebenbei...
Wird als reine Insel betrieben OHNE Einspeisung irgendeiner Art.
Eben habe ich zwei 12V/100Ah LFP Akkus (Amperetime, wie in YT von Andreas getestet) bestellt, zusammen 768,- Euronen, die ich parallel zu den Blei-Akkus anschließen werde um das ganze mal als Hybrid-'system' zu testen, mal sehen, wie es funktioniert.
bei „Kleingarten“ denke ich an Schrebergarten, Campingplatz und Gartenbauverein.
Wenn, dann frage ich mich:
Der Stromverbrauch wird pauschal abgerechnet?
Jede Parzelle hat einen Zwischenzähler zur Abrechnung der tatsächlichen Stromkosten?
Die Parzellen haben eigene, direkte Anschlüsse mit Vertrag und Zähler?
In allen Fällen stellt sich mir die Frage: Wozu die Batterie?
Ersatzstrom (s.g. Notstrom) bekommst Du so nicht, black bleibt dunkel.
Du willst etwas für die Umwelt tun?
Du willst die Energiekosten des Vereins senken?
Du willst Deine Kosten senken?
Du willst Dich mit dem Versorger rumärgern?
Zählerwechsel, Zählerschrank, Papierkrieg, ….
Ich habe mal einen ersten Test gemacht und die beiden Batterien zusammen verschaltet zu 24 V, eine Sicherung nahe am Pluspol untergebracht und den WR daran angschlossen und siehe da es funktioniert.
Ich habe noch kein Ahoy DTU, das kommt als nächstes.
Ist es ein Problem für die Wechselrichter wenn ich dauerhaft nur einen Eingang belaste?
@Solarheini, ich möchte meine Stromkosten senken und ich habe Spaß an sowas.