Habe eine Anker Balkonanlage, angefangen mit einer Solix2 Pro 1600 + Erweiterungsakku. Inzwischen erweitert mit 2 x Solix3 2700 + jeweils einen Erweiterungsakku. Das ist jetzt alles über die Anker PowerDoc verbunden und als reguläres PV angemeldet. Mir wurde jetzt ein digitaler Zweirichtungszähler eingebaut. Habe mich bisher immer über den hohen Eigenverbrauch in der App gewundert. Der wechselt von 300 bis teils 700 Watt ohne dass sich verbraucherseitig was verändert. Jetzt konnte ich durch den neuen Zweirichtungszähler feststellen, dass da ins Netz eingespeist wird obwohl die Netzeinspeisung als Option „keine Netzeinspeisung“ in der Anker App gewählt ist.
Habe mich schon immer gewundert, dass der Speicher morgens leer bzw. Bei 10 % steht.
So wie es ausschaut hat sich mein Problem gelöst. Habe endlich die Hotline von Anker erreicht. Dessen Empfehlung: Pv Anlage kpl.runterfahren, alle Solix abschalten und vom Netz nehmen. Auch sämtliche Module an allen Solix abziehen und ca 30 Min. warten. Alles wieder anstecken, Sicherung der PV wieder rein, und siehe da, ich habe statt 440 Watt Grundlast vorher nur noch 195 Watt. war also alles Richtig angeschlossen, auch die Stromfühler habe ich entgegen der Ankeranleitung mit dem Pfeil Richtung Home und nicht wie in der Anleitung angegeben Richtung Netz.
Ich habe 3800 Watt auf 2 Balkonen verteilt und bekomme an Guten Tagen 15 bis 17 kW. Mit meinen 2 Solix3 + 1 x Solix2 Pro mit jeweils einem Zusatzakku habe ich insgesamt 14 kW Minus 10% Entlade-Limit. Bisher habe ich ungefähr unwissentlich ca. 50 % der Kapazität ins Netz geschickt. Das dürfte seit diesem Neustart vorbei sein und ich bin gespannt, was ich morgen früh noch für die Kaffemaschine im Speicher habe. Bisher war der Speicher täglich morgens leergefegt.
OK das ist interessant! Solche Verschiebungen kommen meist von einer falschen Zuordnung der Meßspulen zu den Phasen. Das misst dann komplett verkehrt. Aber wenns jetzt läuft: super