Interessant:
Warum ich meinen Balkonsolarspeicher RAUSSCHMEISSE - und du es vielleicht auch solltest!
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Neben dem Datenschutzproblem gibt es noch ein weiteres Problem, wenn Speicher nur indirekt über eine Cloud konfiguriert und/oder gesteuert werden können.
Man will Batterien typischerweise 15-20 Jahre nutzen. Es stürmen gerade unzählige neue Hersteller mit Speichern auf den Markt. Ein großer Teil dieser Hersteller wird langfristig definitiv nicht mehr überleben. Wenn der Hersteller nicht mehr existiert sind und niemand mehr für die Cloud-Ressourcen bezahlt, sind diese Speicher nicht mehr konfigurierbar oder steuerbar.
Und selbst wenn der Speicher lokale Schnittstellen bietet und man eine App auf dem Smartphone hat, mit der man vermeintlich unabhängig vom Hersteller ist: Viele dieser vermeintlich lokal installierten Apps sind Webapps. Die lokale App auf dem Smartphone ist nur ein Wrapper, der über die Webview-Komponente des Betrübssystems die Hersteller-Webapp (also eine Website) zur Konfiguration aufruft. Sozusagen nur ein Browser ohne die üblichen Browser-Menüs und mit fest voreingestellter Adresse. Da ergibt sich genau das gleiche Problem: Hersteller nicht mehr existent = App funktioniert nicht mehr.
Daneben geben die meisten Hersteller schlicht keine Garantie, dass sie die Cloud-Infrastruktur zum Speicher auch in 10,15 oder 20 Jahren noch bereitstellen. Und die ganze Thematik kann potenziell auch Wechselrichter und Wallboxen betreffen. Die Steuerung vieler Wallboxen erfolgt auch indirekt über eine Cloud.