Bei den mir bekannten Kabelrechnern kann / muss man den akzeptierten %ualen Spannungsverlust angeben, bzw. 3% sind voreingestellt. Dann kommt es bei größeren Längen zu entsprechenden, für die Strombelastbarkeit, übertriebenen Empfehlungen.
Es ist nämlich nicht egal, ob ich 10A über 10m oder über 100m zum Verbraucher bringen muss. Bei 10m sind da 3,5V und bei 100m 35V Verlust über Hin- und Rückleitung. Obwohl 10A auch eine 1² Leitung nicht überhitzen würden.
@win ja der Verteiler hängt direkt am Modul. Ich wollte nicht 16 Kabel durch den alten Kamin führen. Da wäre mir das Kabelbündel auf dem Dach zu groß. Wenn ich alle Kabel erst kurz vor der Solarbank zusammenführen würde, dann würde es ja rechnerisch wieder klappen weil die 13 Ampere auf 10m und 6mm² Rechnerisch ja dann wieder unter 2 % liegen. Diese und die 10mm² Option schwebten mir vor um die geforderten Werte einzuhalten.
Ok, bleibt aber dabei: Auch 26A sind für 6mm² noch weit weg von der maximalen Belastungsgrenze. Und die 2% haben nur etwas damit zu tun, wieviel Verluste du akzeptierst. Man muss da auch noch bedenken: Bei voller PV-Leistung hast du eh Energie im Überfluss. Kritisch sind die Tag, wo wenig von den Modulen kommt, da sind die Kabelverluste aber auch wieder gering.
Mein Denkfehler war, das ich es übersehen habe, das bei längerer Länge zwar auch mehr Wärme produziert wird, aber durch die Längere Leitung auch mehr Raum für die Abgabe entsteht. Ich habe mich jetzt für die 6mm² entschieden und alle Kabel mit MC4-Evo-Steckern ausgestattet.
Die Frage zum Kabelquerschnitt ist also für mich geklärt. Bei der Verlegung ist mir aber noch eine Frage zur Verlegeart im Kamin gekommen. Hierfür habe ich aber einen neuen Thread eröffnet.