Akkubau Aussenbereich

Hallo,

ich finde nur Anleitungen und Ideen zum Akku Bau im Innenbereich.

Da ich meinen Akku mit bis zu 12 KW laden will und ruhig schlafen will suche ich noch nach Inspiration wie ich ihn draußen aufbauen kann.

Es geht um 16 + Option weitere 16 Zellen ca. 32KWh

  • Isolierung / Belüftung (falls benötigt)
  • Platz für Technik
  • Schutz vor Witterung

Also es geht nicht um Details, weil die Anlage ja schon im Keller in einem portablen Wagen läuft, sondern um generelle Ideen zu Komponenten die man verwenden kann um die Zellen im Aussenbereich verspannt & isoliert aufzubauen. Schalsteine, U-Schalen, Betonplatten, Abdeckung, ...

Hat da jemand Links zu Projekten ?

MfG

Wenn es unbedingt im Außenbereich sein soll, dann würde ich versuchen sie mind. 1m unter die Erde zu bringen, um Temperaturen deutlich über 0 Grad zu halten. Im Winter wirst Du evtl. um eine zusätzliche Heizung nicht herumkommen, wenn Du mit 12 kW laden willst! Halte das aber noch für viel zu viel, das wären ja über 200A bei 54V und damit 0,8C - nicht wirklich gut für 280 Ah Zellen!
Ich meine 0,5C ist lt. DB schon das Maximum und das gilt für Temp. um 20 Grad!
Bei 5 Grad sollte der Ladestrom auf 0,1C oder darunter gesenkt werden! Und wann hast Du im Winter 12 kW von PV? Baust Du eine 150 kWp-Anlage?

2x280 lese ich. Im übrigen: hätte ich 8kWp Zaun und Schnee wären 12kW beisammen

darüber habe ich auch schon mal nachgedacht. Die Feuchtigkeit bis zur Kondensation ist ein Problem. Damit vebunden Ungeziefer. Außerdem ein Risiko dass Niederschlagswasser eintritt und alles überschwemmt. Schon Feuchtigkeit unter den Zellen würde sofort zur Elektrolyse führen und die Zellenböden auflösen. Es muss wohl schon ein "richtiger" gemauerter Keller mit Wärmeisolierung und Wasserdichtem Außenanstrich sein. Und er benötigt einen Wasserablauf. Das geht wohl nur, wenn man einen Wanddurchbruch mit Brandschutztür in eine Kellerwand baut. Dazu eine Belüftung, die geregelt werden kann.

Naja, die Überlegungen sollten schon realistisch sein. Also eher wo platziere ich die Temperatur Sensoren und wie dick sollte die Isolierung sein. Wann lege ich ihn schlafen? Wie viel Abwärme wird erzeugt bei relevanter Nutzung? Sie wird neben einer Wärmepumpe stehen. Synergien? DC- Wärmepumpe? Beheizung Akku?
Vielleicht gibt es eine Metallische Abdeckung die man innen isoliert und nur drüber stellt? Die Akkus auf Styrodurplatte in fertigen, günstigen Beton/Poroton U Schal-Steinen?

Mein 4.8kwh Pylontech steht in der Garage in einer 5cm Styrobox. Lufttemperatur da durfte beim Tagesmittel liegen.
Das war ausreichend um den Akku diesen Winter ohne Heizung zu betreiben. Ich habe aber eine 40W (glaub ich) heizmatte in der box. Letzten Winter war es längere Zeit kälter da hatte ich die an.

Wie du den Akku verspannst, und wie du den draußen unterbringst, hat doch überhaupt nichts mit einander zu tun.

Letztendlich brauchst du halt eine wetterfeste und wasserdichte Box. Die kannst du bauen, aus was auch immer du möchtest.
Da drinn dann eine Heizung, eventuell auch eine Lüftung für den Sommer.

Ob das dann mit sinnvollen Kabellängen überhapt realisierbar ist, musst du selber wissen.

Oliver

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Ich habe meine 16 Zellen erst in eine Holziste mit einer Heizmatte aus dem Aquarienbedarf gebaut. Das ganze in einen Kuststoffwerkzeugschrank von aussen an die Garage gebaut. In den Werkzeugschrank ein Regal das die Akkus weit vom Boden weg sind und ich mich nicht zubücken brauche. Die Holzkiste auf das Regal und Isoliermaterial darum. Der Wechselrichter hängt in der Garage. Im Schrank ist eine Belüftung. Heizen und lüften ist automatisiert wird aber kaum gebraucht, läuft jetzt im zweiten Winter. 32 Zellen würden auch hineinpassen, größer wird mit einem Schrank nicht gehen.
Ralf

Als die Akkus noch brennbarer als Heute waren hatte ich folgendes geplannt:

Akkus müssen so dicht wie möglich am WR/MPPT stehen, da bei 12 kW etwa 250A fließen. Da kostet das Zuleitungskabel von 10m Länge locker 1000€ aufwärts und hat auch noch heftige Leitungsverluste.

Also bin ich bei 3m gelandet und da ich sehr gute Erfahrungen mit Sandwitchplatten gemacht habe, wären die meine erste Wahl. Und gerade kurze Reste von 1-1,5 Meter länge gibt es oft sehr günstig. Daraus hätte ich Boden, Wände und Dach mit 10cm Dämmanteil gebaut.

Ordentlich abgedichtet würde da nahezu keine Heizung im Winter benötigen (Eigenerwärmung bei hohen Strömen).

Da ich bei der aktuellen Akkugeneration weniger Bedenken als vor 10 Jahren habe stehen sie nun in Doppelgarage aus gebrauchten Sandwitchplatten (exKühlauflieger). Darüber ein Rauchmelder, der sofortigen Handyalarm im Problemfall auslößt.

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Vielleicht kann man ja ein Metallregal passend kürzen, sodass man an den 4 Seiten PV-Module einhängen kann, über ein verengtes Langloch mit Einhängebeschlag, leicht anpressen mit Dichtung. Schöne Fullblack. Diese dann mit 30mm Steinwolle innen verfüttern. Und noch ein Dach mit Tropfkante. Alu Sandwichplatte isoliert? Dann hat man genug Platz und noch einen Benefit durch PV - wenn man sie nutzt. Nur die Zellanordnung 2x8 ist dann nicht machbar. Das ganze kann man auch quer denken. Aber PV Modul als Dach sehe ich Probleme. MfG

Meine Empfehlung:
Bei der Leistung mind. 2-3 Akkupacks
Laderegler/WR möglichst Nahe positionieren (Abwärme hilft ein wenig)
Möglichst kleine Einhausung nur für Akku
Ev. noch zusätzliche Speichermasse als Wärmepuffer (Betonplatten)
Mind. 100mm Dämmung (deshalb kompakt bleiben)
Im Sommer Isolierung entfernen und Lüfter einbauen

Hast du noch einen alten Kühlschrank oder Kühltruhe?