Hallo zusammen,
ich versuche mir gerade im Klaren zu werden ob bei einer Akkuladung mittels CV Methode wirklich Nachteile hinsichtlich Lebensdauer o.ä. entstehen oder ob das überzogen ist.
In der Regel wird beim Li-Ion oder LiFePO4 Laden von einer CC-CV Ladung geschrieben, sprich zunächst wird mit konstantem Strom geladen und dann auf konstante Spannung gewechselt und weitergeladen bis die max. Zellenspannung erreicht ist (bzw. etwas drunter).
Das Huawei R4850G2 ist ein CV Netzteil mit 3kW Leistung und Canbus Steuerung. Die Spannung und der Strom können darüber eingestellt werden.
Bei einem 280Ah 48V Akku wäre eine ordentliche Ladeleistung bei gleichzeitigem niedrigem C möglich (58.5V 52A -> 0.19C, 40V 62A -> 0.22C) möglich, die mein PV Set-up gut liefern könnte und auch deutlich unter 0.5C bleibt.
Bspw. wäre ein 280Ah 16S Akku (~14.3kWh) in ca. 5~6 Std voll geladen.
Mit zuvor genannten Netzteil liegen dann ja gleich die 58.5V oder eine sonstig vorgegebene Spannung an, während bei CC Ladung die Spannung mit der Ladedauer ansteigt.
Ev. könnte man das über den Canbus auch einen zeitabhängigen Spannungsverlauf senden und somit eine Art CC Ladung nachbilden. Da man vermutlich nur schwierig sagen kann welche Anfangsspannung und welchen genauen Spannungsverlauf bei den verschiedenen Ladestarts, dürfte das auch keine optimale Lösung sein.
Auf der anderen Seite finden sich im Internet auch Kommentare, dass die das Laden bei LiFePO4 eigentlich kein Problem ist und die ganzen fancy Modi der Ladegeräte hier gar nicht nötig wären.
Gibt es hier ev. jemand der dazu was sagen kann?
Gruss
Markus