ich konnte heute nun endlich meine Victron Anlage in Betrieb nehmen.
Der Akku steht in der Garage. Das Thema isolierung und Heizung treibt mich um. Ich Habe den Gobel 19“ in 10cm Styropor eingepackt und eine 230V Heizmatte zwischen Akku und Styropor geschoben. Die Heizmatte hat 40W und das Akkugehäuse ist geerdet. Die Heizmatte wird über ein Thermostat geschaltet.
Ich finde meine Lösung (wenn man es so nennen kann aus Brandschutz Gründen eher dumm. Mir fällt aber aktuell nichts ein, wie man sowas vernünftig lösen kann.
Ich freue mich, wenn ihr eure Lösungen mit mir teilt.
Was genau findest Du aus Brandschutzgründen nachteilig? Wenn die Außenseite des Akkus heiß genug wird, um das Styropor zu entzünden, dann macht das Styropor auch nicht mehr viel aus. Aber wenn es einem darum geht, dann nimmt man feuerfeste Dämmung.
Ich kann das nachvollziehen, man weiß ja nie wie so eine Heizmatte kaputtgeht. 1A Feinsicherung davor und eine weniger leicht entzündliche Lage irgendwas zwischen Styropor und Heizmatte? Beispiel “Grillmatte” 2,5m x 60cm aus Gewebe und Teflon, hatte mich letztes Jahr so 5€ gekostet
In meinem Vorstellungsthema habe ich es als erfrischende Abwechslung empfunden, wenn jemand etwas nachgefragt hat, was ihm zu seinem Verständnis des Sachverhalts gefehlt hat und was ich noch nicht geschrieben hatte.
Ich beschäftige mich mit dem worauf ich antworte. In dem Fall gingen mir so viele Möglichkeiten durch den Kopf, daß ich gefragt habe, was er meint und nur auf eine der Möglichkeit eingegangen bin.
Einen Ton habe ich im Übrigen nicht gehört. Geht es darum, daß ich in meiner Nachfrage "Brandschutzgründen" nicht getrennt geschrieben habe? Daß ich aus "dumm" "nachteilig" gemacht habe"?
Eine brandauslösende Heizung war eine der Möglichkeiten von denen ich dachte sie könnten gemeint sein. Den Hinweis, mit dem geerdeten Akkugehäuse habe aber nicht so verstanden, daß es definitiv und nur darum geht. Nicht zuletzt, weil ein Kurzschluß zwischen Heizung und Zellen nicht wahrscheinlicher sein sollten als zwischen Zellen oder zwischen Zellen und Gehäuse.
In einem Brandschutzkonzept sollten vor allem* anderen die Dinge berücksichtigt werden, die in einem Brandfall auftreten oder auftreten können. Denn wie sehr man sich auch (berechtigt) Mühe gibt, einen Brand gar nicht erst entstehen zu lassen, sicher ausschließen kann man ihn nicht. Man sollte sich fragen, was kann Schaden nehmen (Auto ...), was kann zur Brandlast werden (Auto ...), wie wendet man die Folgen ab oder reduziert sie, wie wendet man die Entstehung ab?
*Vorbeugend erwähne ich, "vor allem" bedeutet nicht "statt allem", es bedeutet schon nicht "vorallem" im Sinne von "hauptsächlich".
Danke für eure Antworten. Also, ich habe tatsächlich bedenken, dass bei einem Fehler in der Heizmatte die Styroporbox entzünden könnte. Die Idee mit der Feinsicherung und die feuerfesten Matte hilft mir schon weiter.
Ich hatte die Erdung des Akkugehäuses explizit erwähnt, weil ich davon ausgehe, dass bei einem Defekt in der Heizmatte der FI auslösen sollte. Das bringt in der Praxis vermutlich nichts, weil das Gehäuse lackiert ist.
Grillmatte und Feinsicherung wird meine Sorgen ausräumen.
Ich werde in meine nächsten Posts die eigentliche Fragestellung etwas präziser zu formulieren.
P.S. Den Ton empfand ich bisher hier immer als angenehm.
Wenn ein Defekt die Isolierung der Heizmatte zerstört, dann hat er auch das Potential eine Lackschicht des Gehäuses oder die Folie einer Zelle zu zerstören. Das kann durch Scheuern oder durch Temperatur auftreten. Wenn dieser Defekt der Isolierung aber erst als Folge hoher Temperatur auftritt, dann könnte es schon zu spät sein. Dagegen hilft eine Temperaturüberwachung oder -sicherung. Bei einem Kurzschluß innerhalb der Heizmatte, der die Heizleistung erhöht, hilft die Feinsicherung.
Feuerfestes Material hilf, wenn man die Brandlast reduzieren will und wenn man temperaturbedingte Kurzschlüsse verhindern will. Die Grillmatte kann daher auch auf der Innenseite der Heizung vorteilhaft sein.
Ich finde Heizmatten, was immer das ist, nicht gut.
Für mich käme eine FR4 Leiterplatte mit Bahnen drauf, wie bei den 3D Druckern oder eine dünne Heizfolie die etwa 200 Grad aushält in Frage.
Die Leistung so bemessen daß sie höchstens Hausnummer 30 Grad Erhöhung im Dauerlauf schafft.
Perfekte Isoliermaterialien in meinen Augen Silkonfolie im Bereich der Heizfolie oder durchaus auch Kork. Außen kann es durchaus Styro sein. Wenn es brennt ist es eh schon wurscht.
Also ich habe die Box mit lediglich 30mm Perimeterplatten (XPS) ausgekleidet. Eine Heizung auf 230V habe ich zur Sicherheit vorgesehen, aber bis dato nicht gebraucht
Grund: beim Laden und Entladen wird von den Zellen Wärme abgegeben und das genügt selbst bei 30mm (mit gleicher Deckeldicke). bei 100mm wäre das noch besser.
So war bis jetzt die Temperatur bei minimal 7 Grad ….Hab wie gesagt ein Heizkabel eingebaut mit 2m Länge von AS Schwabe EIS-Stop-Heizkabel….
Mein Konzept sieht eine Aluplatte vor, seitlich neben dem Akku, durch 3 mm Pressspan von ihm getrennt. Das ist bei mir die Trennung zwischen Gewindestange und Becher Seitlich.
Die heizung besteht aus ein oder Zwei 8 W Hochlastwiderständen, die auf der Kante der Aluplatte montiert sind. Die platte ragt obwn über, so das der stromanschlus in der ebene oben, Höhe der Verbinder, ist.
Damit ist die Aluplatte potentialfrei, der Stromanschluss ist oben und der Akku steht nicht drauf.
Wollte das mit dem Heizen bei mir auch so machen. Habe meinen Pylontec auch in der Garage. Habe dafür einen etwas größeren Holzkasten aus Multiplex-Platten gebaut und an die Wand geschraubt. Groß genug, das ich rundum 0.35 Styroporplatten/8cm einlegen konnte. Habe zum Laden einen Epever Solarregler mit Aussenfühler(Fühler liegt auf dem Akku). Nur die Frontseite ist offen. Im Winter befestige ich an der Frontseite auch noch eine dicke Isolierung. Bin letzten Winter und auch bis jetzt nie unter 5°C gekommen. Hatte bereits 48V Heizfolien, die für Fußbodenheizung gedacht sind, gekauft. Ein passiv Thermostat als Schliesser. Da hätte ich bei Sonne erst mal mit dem erzeugten Strom aufgeheizt. Laden > 5°C erledigt eh der Epever. Jedenfalls, hab ich die Heizung nicht eingebaut. War nicht nötig. Dazu hat der Akku beim Laden/Entladen sowieso eine gewisse Eigenerwärmung. Ich zeichne alles über Home-Assistent auf, kann also alles lückenlos nachvollziehen.