Da löst aber normal nur eines aus, kaum 5 gleichzeitig. Außer das wurde in agressivem Medium gebadet.
So enge Toleranzen traue ich denen nicht zu, außerdem hat schon die Nachbarzelle einen leicht anderen thermischen Unterschied im Verbau.
Idee zum testen des BMS.
Löte je eine (!) Akkuzelle in der richtigen Polung über einen der toten (Minus)-Blöcke.
Bringe die Zellen auf gleiche Spannung, +-50 mV ist ok . nicht niedriger als 3,6 V, nicht höher als 4 V.
(Begründung ist, dass das BMS Differenzen ab 300 mV als defekt erkennt und das Laden sperrt),
Jetzt ist der Akkublock, aus Sicht eines BMS, elektrisch ok.
Also schliesse das BMS wieder an. Erst Masse, Schwarz, dann den breiten bms Stecker (da ist noch der Temperatursenso drin) dann den schmalen Stecker, dann Plus.
Diese Reihenfolge hat bei mir 3 mal funktioniert.
Durch drücken der Taste auf dem BMS sollten die LED angehen und den Ladezustand zeigen, wenn du das originalladegerät anschliesst, sollte es laden (Blinken einer LED). Nur nicht zu lange laden, deine aufgelöteten Zellen müsse alleine mit dem Ladestrom fertigwerden, nicht dass sich dabei eine größere Differenz entwickelt, die dem BMS nicht gefällt.
Dan kannst du versuchen, das BMS zu checken. Wobei mir nicht viel mehr einfällt, wenn es funktioniert.
Nunja, wie begründest du das ? Die Auslösung geschieht durch Überdruck. Verursacht durch Überstrom und/oder Übertemperatur. Beides gleichzeitig, dann kommt es darauf an, ob in einem Block eine Zelle abschaltet. Tut sie das, folgen die 3 anderen des Blockes nach. Solange nicht die letzte Zelle des Ersten Blockes weg ist, kann eine erste Zelle eines weiteren Blockes folgen.
Aber in einem hast du recht: Ein sehr merkwürdiger Fall ist das schon.
Aber hast du eine andere Idee ? Ich momentan nicht.
Das wäre dann ja schon zu spät da im TR Bereich.
Vorher sollte sich das nachdem die erste getrennt hat ja wieder beruhigen.
Von mir aus trennt noch eine 2.
5 sind mir einfach zu viel, schwache Begründung, klar.
Wobei hier ja Parallelschaltung vorliegt.
Noch ein Gerücht fällt mir ein.
Diese CID sollen mal grundlos ausgefallen sein.
Kontakt Probleme.
Wenn dem so wäre dürfte aber auch keine negative Spannung nach abklemmen dran sein. Die interne Zelle hätte dann ja noch fast normale? Spannung.
Das Trennen ist irreversibel.
Grundlos ? Ja, aber nicht in 20 Zellen, die zu 5 Paketen gehören. Je 4 Parallel.
Hat sie auch. Entsprechend ihrem SOC. Nur fehlr ihr die Plusverbindung nach "draussen".
Ich habe schon Erfahrung mit Steckkontakten, und die hier sind passend !
Habe natürlich einen Punktschweissgerät hier in meiner Werkstatt, wäre nicht der erste Akku, den ich hier zusammen baue. Aber hatte noch nie einen mit negativen Zellspannungen ...
Wenn ich was neu nehme - dann nur den kompletten Akku. Ansonsten nehme ich geprüfte gebrauchte Zellen ... habe diverse hier aus Bootsantrieben und von Scootern.
Na, das sind Voraussetzungen, die ich nicht erraten konnte. Entschuldigung.
Die negativen Spannungen sind mir auch neu, und ich hab schon einige Akkus aufgemacht. Wenn du ihn zerlegst, kannst du dann nochmals checken, ob die Spannung negativ bleibt? Und eventuell, ob die CID ausgelöst hat ?
Ja . Das ist eine gute Idee, man könnte so, ohne die 20 toten Zellen rausschneiden zu müssen, das BMS testen.
Genau das hatte ich im Sinn.
Hab ich mir extra für dich ausgedacht. ![]()
Hallo zusammen!
Ich habe ebenfalls einen Powerpack 500 bei dem in Summe 8 Zellen (alle nebeneinander) im ausgeschnittenen Zustand nur rund 3,6V haben während der Rest bei rund 3,9V ist.
Ich habe mit einem Modellbau Ladegerät die 8 Zellen entladen und geladen, dabei verhalten sich alle nahezu identisch. Alle haben eine Kapazität von rund 2200mAh (einer rund 1950mAh), ebenso verhält sich aber auch eine”Referenz-Zelle” die ursprünglich auf 3,9V war.
Hat jemand eine Idee was hier der Fehler sein kann? Der Akku hat nämlich Fehler 640 ausgelöst ![]()
Die lange Lagerung ohne Laden.
Die gab es nicht, der Akku wurde regelmäßig genutzt und wurde selten mehr als 2-3 Wochen nicht geladen
Wie wurde geladen?
Und verstehe nicht, du hast den Akku zerlegt?
Wenn eine Zelle weniger Kapazität hat, könnte sie auch höhere Selbstentladung haben hast du das getestet?
Habe die Zelle einseitig aus dem Verbund getrennt (geschnitten) damit ich sie einzeln entladen und laden kann.
Das habe ich mit allen 8 gemacht die ich im Verbund nur mit 3,6 gemessen habe und auch mit einer, die 3,9V hatte.
Entladen und laden mit dem Ladegerät aus dem Bild hat aber gezeigt, dass alle quasi identisch sind was ihre Kapazitäten angeht.
Wie groß dürfen denn die Unterschiede sein?
Normalerweise sind die Zellen aus einem Akku unfassbar ähnlich. Wenn eine Zelle abweicht unterstelle ich einen Defekt.
Miss mal Selbstentladung.
Habe ich befürchtet, danke für deine Antwort.
Wie messe ich die Selbstentladung am besten? Habe die Zellen nach dem Zerschneiden der Leiter über Nacht ruhen lassen, da hat sich nichts an den Zellspannungen geändert. Da waren aber auch nur die 3,6V geladen. Prüfe ich das besser bei voller Ladung, also 4,1V?
Laden auf mindestens 4,1 V.
6 h liegenlassen
Spannung Messen.
14 tage liegenlassen
Spannung messen.
Leg auch ne gute dabei, dann siehst du gleich den Unterschied.
Negative Spannungen können durchaus bei in Reihe geschalteten Zellen auftreten, z.B. wenn die Kapazität einer Zelle deutlich geringer ist als die der anderen und das BMS (warum auch immer) nicht rechtzeitig abschaltet. Wenn dann der Akku weiterhin Strom liefern muß, wird die schwache Zelle irgendwann umgepolt. Die Zellchemie ist dann restlos zerstört, wenn die weitere Entladung länger angedauert hat. Wenn die Spannung nur ganz geringfügig negativ ist (0…-10mV) und die Zelle keinerlei Strom aufnimmt, dann hat i.d.R. das CID ausgelöst. Das passiert durchaus bei allen oder vielen Zellen eines Blocks, da diese dann ja gemeinsam tiefentladen (oder überladen) werden. Habe schon Akkupacks auseinander genommen, wo 10…15 Zellen mit ausgelöstem CID enthalten waren. Andere Blöcke waren noch top in Ordnung.
Negative Spannung war beim OP.
Hab ich auch schon gesehen.
