AGM Batterie - mit Fixspannung Ladung erhalten

Mein VW Caddy 4 hat eine AGM Batterie und ein Start Stop System. Ich nutze das Fahrzeug fürs Camping weshalb das Auto oft längere Standzeiten hat bei denen Tpren geöffnet und geschlossen werden wobei beim Caddy immer erst mal alle Steuergeräte aufwachen um nach einiger Zeit wieder einzuschlafen. Das macht die Batterie ca 2 Wochen mit - dann ist sie so lehr das das Fahrzeug nur noch mit fremder Hilfe gestartet werden kann.

Da ich sowieso eine Power Station mit Solar dabei habe, liegt es nahe darüber die Batterie nachzuladen. Leider hat deren 220V Umwandlung einen sehr schlechten Wirkungsgrad, weshalb ich lieber den 12V Ausgang nutzen würde. Ich habe dessen Spannung nachgemessen - die liegt bei 13,5V. Das ist ja über der Fuhespannung meiner AGM Batterie (gemessen 12,8V) und unter der Float Spannung für AGM. Wäre es da denkbar einfach direkt ohne Ladegerät an die AGM Batterie zugehen (natürlich vor dem BMS)? So als eine etwas zu niedrige Float Spannung?

13,5V sind als Ladespannung für eine AGM zwar wenig, liegen aber nahe an der Spannung der Erhaltungsladung.

Wenn du nicht gerade 52 Wochen im Jahr campst, und die Batterie im Fahrbetrieb auch mal richtig vollgeladen wird, ist das besser als nichts.

Es gibt im Campingbedarf Booster, die die Eingangsspannung auf 14,xx anheben.

Oliver

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Die Batterien werden bei modernen Fahrzeugen NICHT beim Fahren richtig vollgeladen. (Sie sollen ja nicht zu lange leben) . 13,5V als Erhaltungsladung tut der Batterie sehr gut. Eine Tiefentladung wird verhindert und die Lebensdauer deutlich verlängert. Wenn genug Zeit ist, wird ein Bleiakku auch richtig voll. Zeitbegrenzt 14,4V oder mehr soll ein schnelleres Laden ermöglichen.

Wenn der Ladestrom bei 13,5V unter 1% der Kapazität gesunken ist, dann ist die Batterie 99% voll.

Danke für die Antworten - das klingt doch viel-versprechend. Dann werde ich das mal probieren.

Ich habe einige Booster angesehen. Leider zielen die alle mehr auf ein schnelles Laden mit hohen Strömen - ich hätte aber viel lieber eine langsame Erhaltungsladung, da ich nur begrenzt Strom übrig habe. Zudem würde ich am liebsten über die Zigrettenanzünder-Dose gehen, wo ich eh keine zu großen Ströme schicken darf. Oder hab ich einen guten Kandidaten übersehen?

Kannst nicht einfach über ein PV-Modul laden, was speziell für solche Zwecke gebaut ist? Also sowas hier:

Einfach mit 13,5 V auf den Akku gehen kannst du übrigens nicht machen. Du musst den Strom limitieren. Wenn der AGM Akku recht leer ist und du würdest die 13,5 V einspeisen, kann das sehr hohe Ströme bedeuten. Den musst du also limitieren.

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Hallo win,

Da hast Du Recht. Wenn man einen Akku aus einem anderen Laden oder puffern will, dann braucht man an Beiden eine Sicherung und dazwischen einen ausreichenden Kabelquerschnitt.

Wenn aber die Powerbox einen strombegrenzten 13,5V Ausgang hat, dann braucht es nur eine Sicherung an dem Akku, den man laden will.

Wenn das nicht aus der Doku hervorgeht, dann muss man das prüfen. Ich habe dafür ein Brett mit 20 alten 12V 55W Scheinwerferbirnen mit je einem Schalter für 2 Birnen. So kann ich einen 12V Ausgang mit ca. 10, 20 .. 100A belasten und messen was passiert.

Wenn der Akku in der Powerbox z.B. 24V oder mehr hat, dann muß da sowieso schon ein Spannungswandler für den 13,5V Ausgang sein. Die Frage ist halt, was der kann.

Ich hatte auch die Hoffnung das die Powerstation den Strom begrenzt … bliebe zu prüfen.

Ich hatte eher über eine Schottky Diode nachgedacht damit bei voller Batterie im Caddy nicht ein Rückstrom flie.en kann. Allerdings würde das 0,2V Spannung „kosten“.

Ich habe noch einmal gesucht und habe das Optimate DC Duo gefunden (kann hier leider keinen Link einfügen), Klingt super - auch wegen des bei mir gewünschten geringen Stromes.

Traue dem Ganzen nur nicht so richtig - die Marke sagt mir gar nichts und so eine automatische Akkuerkennung…

Kennt jemand den Hersteller?

Die 13,5V sind eine prima Erhaltungsspannung - sehr schonend - und kann praktisch dauernd dran bleiben. Wenn die AGM-Batt. nicht gerade sehr tief entladen ist und sehr niederohmig, sehe ich auch kein Problem, diese direkt an die 13,5V zu klemmen. Ich nehme an, deine Powerstation hat auh einen gewissen Innenwiderstand (und Sicherung) - von daher mußt Du ggf. nur beim ersten Mal den Strom begrenzen (langes 1,5mm2 Kabel reicht wohl schon) und dann kannst Du die AGM praktisch ständig an dieser Powerstation lassen.

Das sind die, aber eben als Erhaltungsladung, mehr nicht.
Wenn die Batterie zyklisch be- und entladen wird, ist das auf Dauer zu wenig.

Oliver

ja, richtig - sie sollte alle paar Wochen auch mal auf 14,2 … 14,4V geladen werden. Ist aber m.E. nicht schlimm, wenn sie auch mal Monate auf 13,5V steht, denn damit gibt es keine Sulfatierung und die Batterie ist zu 90-99% voll. Schlimm wird es dann, wenn sie längere Zeit unter 12,5V steht - dann geht sie in die Tiefentladung und die harte Sulfatierung beginnt.

Es gäbe da noch einen Trick.

Ich habe ein 12V/24 V Kombisystem mit bidirektionalem Wandler in Betrieb. Dabei wird die AGM mit Steigender Bordspannung über 12,8 V mitgeladen. Im Verbrauch stützt ein stepdown eingestellt auf 12,8 die AGM, sodass Verbrauch uber fen Stepdown kommt.
Diesen Betrieb mache ich jetzt seit 7 Jahren. Die AGM hat also noch nie ganze Zyklen gemacht... Ausser vor 2 Jahren, als ich einen Wandlerdefekt fabriziert hatte. Da war die Kapa noch voll da.

Für dich also der Tip: setzt eine genügend starke Diode zwischen deine 13,5 V und die AGM. Silizium, keine Idealdiode.
Dann fallen 0,7 V an der Diode ab, und du hälst die AGM bei 12,8 bis 12,9 V.

Mit dem Vorteil, dass du im Fahrbetrieb nicht abklemmen musst, weil die Diode den Akku dann von Deinem Fahrzeug trennt. Ob nämlich dein 13,5 V Ausgang es mag, wenn höhere Spannung anliegt, müsste man zumindest prüfen.
Kannst auch eine Schottky diode nehmen, dann liegen 13,1 V an der AGM an. Ein imho sehr schöne Stützspannung.