AC-Speicher der mit einem IR-Lesekopf kommuniziert?

Hi,

ich möchte gerne einen AC-Speicher mit mehr als 5KW installieren und mir den Einbau eines SmartMeters durch einen Elektriker sparen.

Bisher habe ich nur einen Akku gefunden, der mit einem IR-Lesekopf zusammenarbeitet (der Ecoflow AC Pro funktioniert wohl mit dem Tibber Pulse zusammen), den finde ich aber mit 1,94KW zu klein bzw müsste ich dann drei kaufen und dann ist der doch recht teuer.

Kennt ihr noch andere AC-Speicher, die mit irgendeinem IR-Lesekopf zusammenarbeiten ?

Am besten ohne Cloud. Schön wäre, wenn die einfach direkt miteinander reden.

Du kannst das GX in einem Victron Multiplus 2 so programmieren, dass es statt von einem Smartmeter die Daten von einem IR-Lesekopf bekommt. Und wenn du das geschafft hast, steht die Welt offen, dann nimmst du irgendeinen Akku.

Man muß nur als Linux-Laie die richtige Anleitung finden und sich trauen, die Befehle abzuschreiben, ohne deren Sinn komplett zu verstehen. Die Voraussetzung “Linux-Laie” habe ich zu 100%, und geklappt hat es dann auch. Auch wenn es nur ein Test aus Neugier bei mir war, denn ich habe keinen Multiplus, nur ein GX-Device und einen IR-Lesekopf.

1 „Gefällt mir“

Danke, ich bin vom Fach und möchte mir trotzdem leiber den Aufwand z.B. mit z.B. einem bitshake AIR und dem richtigen Tasmota-Script sparen … die Stunden, die man dann zumeist mit der Anpassung der Scripte verbringen muss, kosten einfach zu viel Geld … und es einfach fertig kaufen.

Andere basteln sich das zusammen, weil Fertiglösungen einfach viel zu viel Geld kosten, und es passende dazu meistens nicht gibt .

Eine der beiden Varianten passt jetzt nicht.

Aber da dieses ganze Forum hier auf den Bastellösungen basiert, kannst du ja mal raten.

Oliver

Ohne Cloud und ohne Basteln gibt es nicht billig.

Ecotracker geht mit einigen Speichern p&p über cloud

Trucki ist evtl eine Option. Bißchen schrauben, ein paar kleinere configs mit dem Browser. Geregelt laden über Netzteil, einspeisen über Lumentree. Tasmota muss trotzdem konfiguriert werden. Preislich bekommst du da schon komplettlösungen.

Billiger bist du dann mit dem Mp2, hast allerdings den höheren Zeitaufwand.

Oder zahlst für ein fertig eingerichtetes System bzw Elektriker. Womit sich der Kreis wieder schließt.

1 „Gefällt mir“

Hallo, kann der Zendure SolarFlow 2400 AC nicht einfach an jede Schukosteckdose, und im WLAN mit der Tibber-App kommunizieren? Dann weiß er den dynamischen Strompreis und macht über Arbitrage einfach die Jahreskosten günstiger. PV Panels hab ich nämlich (fast keine). Kommt noch auf den Richter an, ob mir PV komplett verboten wird. (Mietwohnung)

Hi,

ich habe jetzt einen Marstek Venus E mit einem Everhome EcoTracker IR im Einsatz … und bin begeistert. Kann jeder selbst einbauen/einstecken, Apps runterladen, läuft.

Kein Elektriker, kein basteln. Günstig. Macht einfach, was es soll.

1 „Gefällt mir“

Gibt es eine Registrierungspflicht in der App (e-mail)?

Ja, um die Marstek-App zu nutzen, muss man eine eMail angeben. Man braucht einen Account mit Passwort. Obwohl der Marstek mit dem EcoTracker übers lokale WLAN kommuniziert, braucht man den Account, zur Registrierung des Speichers, für die Garantie, Feedback oder Service.

Ohne die Cloud kann man die App nicht nutzen, auch die Zeiteinstellung funktioniert ohne die App nicht, was wichtig sein könnte.

1 „Gefällt mir“

Nochmal kurz zu den Kosten: der EcoTracker hat 63 EUR inkl Lieferung gekostet, der Marstek Venus E mit Speditionskosten (aber abzüglich eines 80 EUR Gutscheincodes … den man finden kann :o) 1062 EUR.

Zusammen 1142 EUR. Brutto. Pro kWh also 223 EUR.

Ja, in der Tat, ich habe damit letztens auch mal etwas herumgespielt. Datenschutztechnisch nicht so toll, aber es gibt einen Work-Around. Am liebsten wäre es mir, wenn es eine .apk-Quelle für die App gäbe und selbige auf LineageOS liefe. Sieht aber nicht danach aus. Also habe ich ein altes Android-Handy (ohne SIM-Karte, nur per WLAN angebunden) genommen, einen Google-Account angelegt und die Marstek-App vom Google Play Store heruntergeladen.

Die Marstek-App benötigt eine Internetverbindung und verlangt, damit sie überhaupt funktioniert, dass man einen Marstek-Account anlegt. Man benötigt eine E-Mail-Adresse, an die dann umgehend ein Bestätigungscode geschickt wird. Dann legt man ein Passwort fest. Nun ist die App an sich einsatzbereit.

Wenn man nun ein neues Gerät in der App hinzufügen möchte, verlangt die App, dass man Bluetooth aktiviert (klar, so verbindet sie sich mit der Marstek-Hardware) und Standortdaten auf dem Handy aktiviert. Ich habe Letzteres erst mal verweigert, weil ich nicht wüsste, was mein Standort hier zur Sache tut. Das CT002 Power Meter, das ich einbinden wollte, soll bitteschön an jedem Ort der Welt funktionieren, wozu braucht es da Standortdaten? Das Ergebnis war, dass bei der Bluetooth-Suche kein Gerät erkannt wurde. Im Bluetooth-Menü des Handys konnte ich das CT002 dagegen sehen. Eine Internetrecherche ergab dann, dass die App die Standortdaten verlangt, um zu funktionieren. Nach zähneknirschendem Aktivieren des GPS am Handy ließ sich das CT002 dann tatsächlich einrichten und ansprechen.

Wenn man datensparsam die Marstek-App nutzen möchte, kann man also wie ich ein altes Android-Handy dediziert nur zu diesem Zweck nutzen, es auf Werkseinstellungen zurücksetzen, ohne SIM-Karte am WLAN benutzen, einen extra Google-Account samt Gmail-Adresse nur für diesen Zweck anlegen, diese Gmail-Adresse in der Marstek-App nutzen und nach Konfiguration der Marstek-Geräte das Handy ausschalten und in die Ecke legen. So kann man den Datenabfluss etwas limitieren.

1 „Gefällt mir“

Soweit ich weiß, kann Bluetooth selber dich lokalisierbar machen wenn vorher bekannte Geräte in deiner Nähe sind.

Wlan kann das afaik auch, falls du erlaubst, dass alle verfügbaren Netze der App amgezeigt werden

Deswegen braucht eine App mit Bluetooth bei Android wohl immer auch die Standortfreigabe.

Nachtrag:

Oft kann man die Standortbestimmung nach dem starten der App sofort wieder deaktivieren.

Den Standort braucht die App “nur einmal”.

1 „Gefällt mir“