Abrechnung/ Vergütung bei unterschiedlich alten Überschuss-Einspeiseanlagen

Moin,

Wir haben eine Solar Edge Anlage mit knapp 10kWp von 2018, der Überschuss wird eingespeist, dafür bekommen wir eine Vergütung von ca 12ct.

Nächstes oder Übernächstes Jahr, werden wir die Anlage sehr wahrscheinlich vergrößern. Wie wird dann die Einspeisevergütung berechnet? Auch wenn an jeden WR ein Zähler dran kommt, kann man ja doof gesagt nicht sehen, welcher wie viel einspeist.

Und um es noch komplizierter zu machen, wir würden auch gerne DC gekoppelt an unseren Victron MP2 ein paar Module klemmen, wo der Überschuss dann über den MP2 eingespeist würde....

Aber auch wenn wir das erstmal nicht berücksichtigen, wie wird die EEG-Umlage bei unterschiedlich alten Überschuss-Einspeise-Anlagen berechnet/ abgerechnet?

VG Stan

Wenn du an jedem WR einen eigenen Zähler dran hast, aber du trotzdem nicht sehen kannst welcher wie viel einspeist, was machen diese Zähler dann?

@chp ich sehe dann wie viel jeder WR produziert, aber ich möchte natürlich am liebsten den Strom von meinen neuen Anlagen selbst nutzen und den Strom von meiner alten Anlage mit der höheren Vergütung verkaufen. Also sofern ich unterschiedliche Vergütungen für den Strom bekomme. Wie wird das dann abgerechnet.

Wie ich technisch den Strom von den neueren Anlagen dann quasi mehr nutze, als von der älteren, ist jetzt erstmal egal. Darum geht's hier nicht.

Wenn die Anlage von 2018 einen eigenen Zähler des Netzanbieters hat ist das Problemlos.

Ansonsten wird es nach dem Umbau nur noch die 7-8ct geben

es gibt dann eine Mischvergütung. Dazu wird dann das Verhältnis Leistung alte Anlage und neue Anlage genommen.

Anteilig gibt es dann 12 ct/kWh für die alte Anlage und 8,5 ct/kWh für die neue Anlage.

So läuft das aktuell bei meiner Erweiterung

@phoenix_83 Okay danke, mit soetwas hatte ich auch gerechnet.

Also:
10kWp mit 12ct
10kWp mit 8ct
= für 20kWp 10ct Mischvergütung
Richtig, oder?

@stan161

Genau so sollte es sein