Hallo Zusammen,
bei mir steht der nächste Umbau/Erweiterung an, nachdem endlich die Genehmigung von meinen Denkmalschützer gekommen ist. Allerdings habe ich noch ein zwei Fragen, zu denen ich noch nicht so richtig eine Antwort finden konnte
Ausgangslage:
3x Victron MP2 48/3000 Konfiguriert als Dreiphasensystem (Ein Multi pro Phase)
20 kw Akku 51,2V 16S (4x 5kw)
Hoymiles HM-1500 und HM-400 Mikrowechselrichter an AC-IN vom MP2 L1 (Gesamt 1,9 kwp)
Cerbo GX zur Steuerung
Konfiguriert als ESS
Dummer ID.Charger Pro von VW (fliegt raus) zum Laden des E-Autos
Haus/Verbraucher derzeit alle auf AC-IN Seite
Falls Fragen aufkommen: Die Erweiterung Victron von 1 auf 3 Phasen sowie der Akku Kapazität war schneller, als die Genehmigung für die neuen PV Flächen vom Denkmalschutz, daher der Krasse Unterschied Speicher/PV Leistung
Geplante Erweiterung/Ziel nach Umbau:
6x Victron MP2 48/3000 konfiguriert als Dreiphasensystem (zwei Multi parallel pro Phase)
20 kw Akku (evtl. später Erweiterung auf 30 oder 40 kw)
Fläche Carport mit 18x 420W BiFacial PV Modulen und Hoymiles Mikrowechselrichtern (Fläche wird Tagsüber und vorallem im Winter unterschiedlich beschattet, dazu weit Weg vom Haus/nur Kabelweg für Wechselstromanbindung vorhanden)
Fläche Terrasse mit 10x 420W BiFacial PV Modulen und Victron SmartSolar MPTT 250/85
Insgesamt also ca. 12 kWp PV (Module entweder von Luxor oder Trina Solar Fullblack Farbe ist Vorgabe vom Denkmalschutz)
Victron Charger für PV-Überschußladen
Eigenverbauchsoptimierung als priorität, Einspeisevergütung als netter Zusatz
nun zu meinen Fragen:
Wie Verhält sich das Victron Dreiphasensystem, wenn ein MP2 Slave ausfällt?
bei einem einfachen Dreiphasensystem geht die Anlage ja dann auf einen Fehlerstate und läuft nicht mehr, wie sieht es hier bei einer Installation mit Parallel MP2 auf der gleichen Phase aus? Hat das schonmal wer gemacht? Ich finde dazu nirgends eine Aussage. Bei den aktuellen MP2 Preisen ist es günstiger, drei MP2 48/3000 dazu zu kaufen, als die vorhandenen gegen 5000er zu tauschen. Das ganze macht aber nur Sinn, wenn ich bei Ausfall eines MP2 weiter arbeiten kann - akzeptabel wäre hier auch, das zwei MP2 auf Fehler gehen und die drei anderen "normal" laufen.
Sinnvollste Anschluß Mikrowechselrichter
Aktuell laufen die MWR auf AC-IN, macht es evtl. mehr Sinn, diese auf AC-Out alle zu legen (natürlich ungefähr gleich verteilt auf die Phasen) oder evtl. sogar aufzusteilen (ein Teil auf AC-IN, ein Teil auf AC-Out)? Ich tendiere mehr zum AC-IN derzeit, da hier auch die meisten Verbraucher besonders die Wallbox zu finden sind.
Was mich zur nächsten Frage bringt:
Verbraucher auf AC-In oder AC-Out Seite Standardmäßig betreiben?
Verbraucher evtl. Umziehen von AC-IN auf AC-Out Seite? Ich überlege noch, einen 60A Lasttrennschalter mit einzubauen, um das Haus zwischen Vor (AC-IN)/Hinter(AC-Out) dem MP2 umschalten zu können.
Falls Fragen zu der gwählten Dimensionierung oder anderen Sachen aufkommen:
Stromverbrauch im Jahr ca. 12.000+ kwh (7.500 Haus/Büro, Rest E-Auto Laden)
Mein Stromverbrauch ist eher atypisch, ich arbeite fast ausschließlich von zuhause und betreibe viel IT dafür, ich komme daher auf einen normalen Verbrauch von ca. 25-30 kWh/Tag (ohne E-Auto Laden), der recht gleichmäßig verteilt ist (ca. 750 Wh/Stunde in der Nacht, 1 kWh/Stunde Tagsüber, Spitzen beim Kochen, Fernsehen etc.)
Da ich ein Denkmalgeschütztes Haus habe, habe ich Einschränkungen bzgl. den Standorten der PV Module und diese sind entsprechend nicht optimal platziert - die elektrischen Anlage wurde aber vor 9 Jahren komplett erneuert und ist auf dem damals aktuellen Stand
Anschluß der Analge zusammen mit meinem Stammelektriker und Anmeldung beim Netzbetreiber