3 x HM1500 mit je 4x460W Module sinnvoll einsetzen

Ich habe den Einstieg in die PV vor zwei Jahren mit einer HM1500+4x460W geregelt mit Hoymiles DTU-PRO installiert. DIe vier Platten liegen relativ flach, aber genau Richtung Süden ausgerichtet und bringen insgesamt maximal 1,3 kW. Diese Variante hat recht gute Leistung gebracht, worauf ich mir noch 2 solche Sets zugelegt habe. Diese betreibe ich aktuell an je einer Phase meiner Hauselektrik. Die somit insgesamt 12 PV-Platten werden durch nachbars Bäume sonnenstandsabhängig unterschiedlich stark beschienen. Beim Einsatz mit den 3 Mikrowechselrichtern kein, Problem, da jede Platte einzeln angesteuert wird. Die Spitzenleistung im Jahr 2024 war bei ca 3,5kW (Beschattungsproblem).
Meine geplanten (und notwendigen!) Änderungen:
Es soll eine möglichst effiziente Nulleinspeisung erfolgen (Balkonkraftwerk...)
Die PV-Anlage speist hauptsächlich meine Größtverbraucher in der warmen Jahreszeit: Schwimmbadpumpe und elektrische Beheizung des Whirlpools. Hier spüre ich sehr stark durchziehende Wolken. Daher würde ich gerne diese Beschattungszeit batteriegepuffert überbrücken. Wenn die Anlage bis in die Nacht hinein puffert, ist es auch gut.
Zugegebenerweise etwas chaotisch, habe ich bereits eine Tasmota IR-Leseeinheit an meinen digitalen Stromzähler angeschlossen und verwende diesen, um die aktuellen Verhältnisses Bezug und Einspeisung festzustellen. Auch ein Alliance-OpenDTU-Controller für HM/HMS/HMT Serie mit USB-C, ESP32-S3, NRF24L01+, CMT2300A kugelt in einer meiner Laden herum.
Wie bringe ich dieses "Sammelsurium" mit meinen Begebenheiten halbwegs vernünftig unter einen Hut? Gibt es da eine vernünftige Lösung?
Sind die Hoymiles MS-A2 hier verwendbar? Angeblich kann man hier mehrere miteinander kaskadieren? Es muss nicht unbedingt eine Sparefroh-Version sein, aber irgendwann hätte ich schon gerne einen "break even" :wink:
(Zur Info: Der "Sparefroh" war zu meiner Jugendzeit eine kleines, lustig anmutendes Männchen mit einer Münze als Körper, das zum Weltspartag von den Banken an die Volksschulkinder ausgeteilt wurde und zum Sparen anregen sollte - heute nicht mehr wirklich aktuell ...)
Danke schon mal im voraus!
Christian

15kwh akku plus multiplus2 48/3000?
Die eve 305AH zelle kostet 60, davon 16, der mp2 aktion 600, BMs 60.

Vorteil du änderst so nix an der bestehenden anlage.

Stelle fest ob dein IR dings verbrauch und einspeisung unterscheiden kann. Manche können das nicht. Dann brauchts eine shelly 3em

Um das richtig zu lesen, du hattest in 2024 den höchsten ertrag bei 3,5 kw die stunde ? Sag mal was jeden monat so an kwh gesamt rein kommt. Ich bin der meinung, dass der Akku so dimensioniert werden muss, dass er gut wolken und verschattung überbrücken kann und in der zeit von 18.00 bis 8.00 früh den strom zur verfügung stellen kann. Jedenfalls von März/April bis oktober.
Wenn du Auswertungen hast, wie viel du eingespeist hast, vielleicht kann man daraus auch eine Akkukapazität bilden. Also erst mal genau ausrechnen, was an Akku benötigt wird.

Ich halte 16 x eve 305 AH für nicht schlecht, die Preise der Akku sind enorm in den Keller gegangen. 16x 60 Euro sind 960 euro. + 100 versandkosten. Das wird dann ein 48 V system. Je niedriger die Akkuspannung ist, desto höher muss der strom werden, um leistung x abzugeben.

Dazu kommt aber noch ein sehr gutes bms . Ich werde da nicht sparen und ein jk bms 200A kaufen. Auch braucht es noch jede menge kleinteile. Eine diy box mit allen teilen kostet 500 euro.
.
Hier gibt es vielleicht wieder eine sammelbestellung, diy Akkubox mit 16 guten Akku. Das hat im januar 1.500 euro gekostet. Lieferung bis zur haustür.
Es müssen aber 15 bis 20 Akkusätze/Boxen werden.

Dann hast du nen guten Akku. Was als nullseinspeisung gut und günstig ist, das kann ich nicht auf die schnelle sagen

So wie ich das sehe ist das eine stinknormale openDTU. Das ist also wie eine webseite. Die rufst du auf, du kannst dann deine drei hoymiles rein nehmen. Du siehst was die machen, kannst auch deren leistung manuell ändern, von 100 prozent abwärts.
Es gibt openDTUonBattery. Das ist was ähnliches und doch ganz anders. Denn damit kannst du unter gewissen bedingungen (wenn zum Akku passt) eine nulleinspeisung verwirklichen. Da kenne ich micht nicht weiter aus, gibt hier aber einige, die das am laufen haben.


also das spuckt mir die S-Miles Cloud für 2024 aus.
Nachdem mein analoger Zähler im Februar 2024 gegen den digitalen getauscht wurde, stimmt die von Tasmota aufgezeichnete EInspeisung von ca 800 kWh. Das ist sowohl mir als auch dem Energieversorger sicher zu viel. <
Hab grad auch eine zahlenmäßige Auswertung von der Cloud gefunden:
2024 waren es insgesamt 2933 kWh
Plant Name Date Production (kWh) Consumption (kWh)
auf die MOnate verteilt:

Month Production (kWh)
2024-01 39.85
2024-02 63.29
2024-03 131.24
2024-04 172.04
2024-05 226.26
2024-06 493.04
2024-07 585.59
2024-08 518.29
2024-09 343.55
2024-10 194.28
2024-11 99.69
2024-12 66.39
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Du hast im juni , juli und August ordentlich ertrag. Da kannst du gut puffern und grossverbraucher wie poolpumpe mit Akku speisen, wenn wolken oder verschattung ist. Wenn das wenige, was in den anderen monaten produziert wird, in "peaks" produziert wird, also in wenig zeit sehr viel, dann rutscht die meiste leistung ins netz durch. Da musst du dir die kurven bis runter jeden tag angucken. Ohne eine sehr intensive auswertung, was wann wieviel produziert wird und was wann wieviel ins netz abgegeben wird, würde ich keine entscheidung treffen. Vielleicht kannst du das in excel schaufeln und dort auswertungen machen.
Akku kostet geld. Bis das amotisiert ist, das dauert. Jetzt sind die Akkupreise aber auch runter. Wenn du 1.500 euro für das Akkusystem übrig hast, ist das ne gute sache. Da hast du aber noch keine nulleinspeisung.
Surf doch mal nach plug and play Akkusystemen. Vielleicht ist es sinnvoll, wenn du nur die hälfte der hoymiles per Akku "kontrollierst". Die anderen hoymiles machen dann den Grundverbrauch. Den Akku kannst du dann irgendwie als nulleinspeisung bzw. Zum versorgen der grossgeräte bei wolken und verschattung nutzen. Ist jetzt nur so ne idee, die ich mal ind den raum werfe. Muss man genauer drüber nachdenken, wenn das selbst basteln nicht so dein ding ist.

Wenn dein MP2 max 40A saugt warum brauchst du 200A? Das ist unsinn.
Ich hab ein $40 "60A smart BMS" mit BT. Läuft jetzt > 1 jahr.

Du brauchst keine box. Das ist rausgeschmissenes geld.
Besser mehr AH. Meine 15kwh reichen knapp 2 regentage.

Ich habe das durchkalkuliert. Ich brauche mindestens 2x sowas .


Zumindest noch isolierplatten, einen trennschalter.

Da fehlt am ende nicht viel zu der diy akkubox. Das soll auch ordentlich aussehen, muss ja jahrelang halten.
Ich habe ein victron rs smart 48/6000 insel-wechselrichter. Maximaler ladestrom 88 A. Du hast recht, es reicht ein kleineres bms. Mal gucken wieviel bei kleinerem bms gespart werden kann.
Noch hab ich nix entschieden, bin noch am überlegen. Das eilt bei mir nicht.

Sieht gut aus. Ich hab noch eine 60A sicherung drin dafür keinen schalter.

soo:
ich hab mir aus meinen laufenden Aufzeichnungen und den noch vorhandenen Daten ein kleine Zusammenstellung in Excel "gebastelt".
Wie immer: mit mustergültigen Daten ist leicht analysieren. Aber: durchgängige (Tages)Daten habe ich
für das Datum (nicht lachen. Das bringen viele im Management nicht zusammen!)
den Netzbezug in kW/Tag (aus den Aufzeichnungen des Stromanbieters)
den PV-Ertrag in kWh/Tag (von der S-Miles Cloud)
erst ab 10.6.24 kommen dann Daten von der Tasmota-IR-Leseeinheit mit
Einspeisung gesamt in Summe-kWh (seit Inbetriebnahme des digitalen Stromzähler)
Über eine primitive Differenzformel bastle ich mir da die EInspeisung/Tag in kWh
Daraus habe ich mir ungefääährt die prozentuellen Verluste an PV-Strom durch EInspeisung errechnet.

Meine Erkenntnis:

  1. unverständlich, dass es im September Tage mit >100% Einspeisung gibt . Die Daten habe ich jetzt nochmals angesehen, sollten stimmen.
  2. Der Einspeiseverlust täglich schwankt in den sonnreichen Monaten Juni-Oktober zwischen 1% und 95%. Die Frage die sich stellt: Ist es vernünftig, für diese Tage eine Akkupufferung zu erstellen?
    Für eine Pufferung des maximalen Überschusses von 18,35kWh wäre somit ein ca 20kWh-Akku vorzusehen. Beseitige ich die oberen und unteren Ausreißer (25% und 75% Quantilen), so komme ich auf eine maximale Einspeisung von ca 12 kWh an wenigen Tagen und einem Mittelwert von ca 2,5 kWh. Das bedeutet, dass eine Speichergröße von geschätzten 5kWh nur an ganz wenigen Tagen im Jahr durch PV-Überschuss geladen werden kann, also eigentlich schade um die Zeit und den Platz, den die Akkus brauchen.
    Die bisher vorgeschlagenen Lösungen lösen das Problem der Nulleinspeisung nicht, etablieren viel zu große Pufferspeicher und wenn ich die Gebrauchsanleitung der Victron Multiplus II 48/3000/35-32 ansehe, dann bringt diese maximal 2400W Dauerleistung an einer Phase, was für eine Whirlpool mit 3,5kW und einer Schwimmbadpumpe mit 0,8kW zu wenig ist und selbst mit einer größeren Dauerleistung eine Phase zu stark belasten würde. Mit diesen Geräten müßte man dann auf drei Stück aufteilen. Ob dann ein Akku an nur einer Einheit hier balancierend arbeiten kann, habe ich nicht aus den Unterlagen ersehen können. Leider gibt es von Victron keine drei-Phasen-Geräte (zumindest nicht im consumer-Bereich). Aber ich habe ein Kostal PLENTICORE PLUS 3.0 G2 Drei-Phasen-Hybridwechslereinheit für ca 1T € gefunden. Da kann man fast nach Bedarf Akku anschließen, bietet drei MPP-Tracker und geht bis 4,5kW PV-Leistung.
    Hat jemand schon Erfahrung mit diesem Gerät?
    Danke
    Christian

schön langsam lese ich mich in das Thema ein. Dreiphasig wird extrem teurer, einphasig multiplus mit Akku klingt nicht schlecht.
Die Akkus selber zusammenbauen wäre ein Option.
@anon19216825: eve 305 habe ich keine gefunden, nur Typ 304 und der niedrigste Preis liegt bei ca 75€. Welches Batteriemanagementsystem hast du da angesprochen?