Wir haben uns entschieden, dieses Jahr von einem BKW auf drei BKW bzw. eine große PV umzustellen.
Ja, das Ganze muss dann angemeldet werden, ist mir klar, soll es auch. Da ich eh einen neuen Zählerschrank brauche/möchte, dachte ich, ich könnte ja zusätzlich schon vorab den/die Wechselrichter installieren lassen und damit dann zumindest die Mwst sparen.
Mein Plan aktuell ist, 2 BKW mit Hoymiles HMS 1600T zu kaufen.
Zusammen mit meiner Zendure hätte ich dann 12 Paneele mit ca 5kWp, auf jeder Phase einen WR und auf jeder Phase einen Speicher.
Gesteuert über HomeAssistant.
Jede Phase hätte eine Himmelsrichtung: Ost/Süd/West.
Separate AC Leitungen bis zum Zählerschrank selber legen.
Elektriker baut LS ein, legt die AC Leitung auf, misst durch und macht den Papierkram.
meine Anmerkung wäre:
Dank der unterschiedlichen Ausrichtung besteht hoffentlich kein Flaschenhals in der Zendure (?), dass die gar nicht alles wegspeichern kann, was da an Überschuß kommt…
D.h. Du würdest auch noch zwei Speicher kaufen? Bekommst Du denn die drei so unter einen Hut, daß sie untereinander abgestimmt gerade soviel ins Hausnetz einspeisen wie nach dem Smartmeter (Shelly 3em oder was besseres) erforderlich ist? Leistet das die Zendure-Software oder würdest Du da mit HA etwas aufsetzen wollen/müssen?
Such mal nach dem Eigenverbrauch der WR. In der Regel ist ein größerer effizienter als 2 Kleine. Wobei das im Sommer bei 5 kWp kaum eine Rolle spielt. Im Winter jedoch kann das den Unterschied zwischen 0,nix und 1-2 kWh am Tag ausmachen.
Der Zählerschrank kommt neu, leider, muss wohl. Also muss ziemlich sicher, der ist gefühlt noch vom Kaiserlichen Reichs-Strom-Amt.
@jensdecker Jawoll, 2x 2 kWh Speicher kämen noch dazu. Ob ich die abgestimmt bekommen, keine Ahnung. War aber auch nur meine erste Idee. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Eigentlich soll HA den Hut aufhaben in dem ganzen Gerümpel.
@uschi Ist einen Überlegung wert. Wer übernimmt dann das Management (siehe unten)?
@tageloehner Ich dachte an die Hoymiles, da die 4Mppt haben Wäre also je Himmelsrichtung 2x2 Panele, wobei ein paar jeweil einen Mppt anspricht. Büschn viel Kabels, aber wird schon.
Meine ursprüngliche Idee war halt 3 Phasen je 800W machen max 2,4 kw was vom Dach kommt.
Bei den BKW-Speichern ist ja mitunter alles drin: WR, Management etc. Ich wollte das halt nicht per Schuko/Wieland anschließen, sondern fest und mit Anmeldung.
Wenn Du die Wechselrichter gut bei den Panels befestigen kannst und später noch gut (also ohne Gerüst) rankommst, wenn einer defekt sein sollte, spricht nichts dagegen.
Würde aber überlegen eine der 3-phasigen Hoymiles einzusetzen, die von OpenDTU unterstützt werden, z.B. Hoymiles HMT-2250-6T, sofern es einfacher ist eine dreiphasige Versorgungsleitung zu legen.
Als späteren Speicher kannst Du gut einen Victron Multiplus II 5000 einsetzen. Plugin für OpenDTU gibt es bei GitHub für VenusOS und funktioniert gut.
Wenn Du nicht so einfach auf das Dach kommst, würde ich eher klassische Strings mit Wechselrichter außerhalb des Dachs bevorzugen wo man gut an die Wechselrichter kommt.
OK. Wenn es für Dich kein Problem ist die Hoymiles im Falle eines Defektes zu wechseln, ist der Einsatz eine gute Alternative zum den normalen Strings. Zumal Du bei Verschattung eine gute Performance hast und jedes einzelne Modul überwachen kannst. Bei Problemen kann man schnell den Verursacher identifizieren.
Die Platzierung der Wechselrichter auf dem Dach bedeutet nur, dass es dort im Sommer ziemlich heiß werden kann und die Wärmeabfuhr nicht optimal ist. Meine Hoymiles werden im Sommer ziemlich heiß, zumal die keinen aktiven Lüfter haben.
Da Hitze für die Haltbarbeit von Elektronik nicht unbedingt förderlich ist, würde ich davon ausgehen, dass meine Hoymiles-Mikrowechselrichter schneller kaputt gehen als mein zentraler String-Wechselrichter im kühlen Keller, der zumal noch einen Lüfter hat.
Wie das in Wirklichkeit bzgl. Haltbarkeit aussieht, werde ich sehen. Mein ältester Hoymiles ist gerade mal 4 Jahre alt. Und auch ob die Garantie bei Defekt in der Praxis ohne Installation durch eine Fachkraft (siehe Garantiebedingungen) gewährt wird. Mache mir aber keine Sorgen wegen eines Defektes.
Aber wenn Du kein Problem hast die Hoymiles bei Defekt zu tauschen, sehe ich das nicht als kritisch.
Ein Vorteil der Mikrowechselrichter wie Hoymiles ist auch, dass Du was Panels angeht sehr flexibel bist. Wenn Du Panels auswechseln willst oder musst, ist das kein Problem, selbst wenn es die Panels nicht mehr gibt. Bei Strings sollten die Panels zumindest was den Strom in Ampere angeht eine gleiche Leistungscharakteristik wie die alten Panels haben. Sonst kommt es zu Bottelnecks im String.
ich betreibe 3x Zendure AC2400 (je einer pro Phase direkt am Schaltschrank) mit insgesamt 6x AB3000X an einer 25kwp PV-Anlage.
Das funktioniert soweit ganz gut, allerdings sind die Wandlungsverluste beim reinen AC-Betrieb (Ich benutze nicht die Notstromsteckdose als BLKW-Eingang) schon deutlich.
Mit den 7200 W Lade-/Entladegrenze bekommen wir in der Regel alles im Haus betrieben wenn kein PV-Strom vom Dach kommt.
Im Sommer wünsche ich mir manchmal mehr Einspeisung in die Akkus, aber in der Regel werden die Akkus an einem sonnigen Tag voll, nur wenn das EV priorisiert viel PV-Überschuss lädt, dann kann das mal knapp werden.
Da wir aber in der Regel viel Strom vom Dach bekommen ist mir das relativ egal, ein neuer Hybri-Wechselrichter mit Hochvolltakku in ähnlicher Dimension hätte deutlich mehr gekostet als diese Lösung.
Steuernung ist bei mir auf ZenSDK / http-REST-Api von Zendure im Iobroker per javascript geregelt, alle 3 AC2400 dürfen nicht mehr nach Hause telefoniern.
Ich benutze sowohl einen ECO-Tracker wie auch meinen SMA-EM parallel zum Tracken der Einspeisung und des Netzbezuges, grundsätzlich strebe ich immer eine Null-Einspeisung an und betreibe viele Geräte im Haus nur mit PV-Überschuss und moderater Akku-Unterstützung bei Bedarf.
Nummer 3 kommt grade aus einem Kalibirierungszyklus (100% voll und dann Entladen bis auf Min-SoC) und hängt aktuell noch etwas zurück in der Gruppe
Er schreibt, erkommt auch von innen gut an das dach. Also wird der wechselrichter innen gesetzt. Gut, im dach ist es im sommer auch innen heiss, aber nicht so wie aussen. Und nur 1 wechselrichter sitzt auf süd dach. Die anderen auf west und ost.
Das ist überschaubar. 5kwp gesamt, drei dachflächen. Am besten auf maximale eigenversorgung aufbauen. Einspeisevergütung kann man abhaken. Ich würde keine drei speicher machen. Den einen speicher abends bis morgens nutzen. Das sollte reichen.
Am Montag wurde meine ca 6kwp PV-Anlage in Betrieb genommen.
Aktuell bestehend aus:
Ost: 2x3 Module auf dem Dach mit noch Platz für 1x3
West: 4 Module auf dem Dach, wobei hier auch noch 2 zusätzlich passen würden. Dazu noch die 4 alten Module des BKW.
Det janze läuft in aktuell 2 Anker Solix 3pro mit Anker Dock.
Ja, Anker und Cloud ist nicht toll, aber war in meiner Situation aktuell die bessere Wahl.
Was kommt noch?
Nun, zuerst einmal die Südseite mit 4 Modulen und einem weiteren Solix 3pro, dann wohl noch ein Speichermodul zusätzlich je Solix und irgendwann dann noch die zusätzliche Module auf dem Dach.
Aktuell erfreue ich mich erstmal an der vorhandenen Anlage und hoffe, dass Anker irgenwann den Cloudzwang aufhebt.
Kosten: 8700 Euronen inkl. Zählerschrank und CEE nach außen tutti kompletti.