Ab 2026 müssen die Energieversorger in Australien das wohl liefern ![]()
3 Std. kostenlosen Strom pro Tag
Australien hat keinen Winter wie in Europa, da es näher am Äquator liegt und dadurch mehr Sonnenstunden zusammenkommen.
Ab 2026 müssen die Energieversorger in Australien das wohl liefern ![]()
3 Std. kostenlosen Strom pro Tag
Australien hat keinen Winter wie in Europa, da es näher am Äquator liegt und dadurch mehr Sonnenstunden zusammenkommen.
Die Energieversorger bekommen so kostenlos negative Regelenergie, die sie sonst teuer bezahlen müssten.
Ich frage mich, warum die das nicht überall freiwillig machen.
Das würde ich so nicht stehen lassen, weil gerade der Großteil der Bevölkerung im Süden (Sydney Melbourne Perth etc.) lebt und dort der PV-Ertrag vergleichbar mit Süd-Deutschland ist.
Eine Freiflächen PV Anlange in Darwin produziert das ganze Jahr über nahezu konstant.
Aber dann muss der Strom auch erstmal quer über den Kontinent.
Wie sind die Leitungen und Speicher dort?
Ich erinnere mich an riesige Pumpspeichwerke im Bau. Teslas SuperAkkus zur Netzstütze. Und Ausbau des Netzes?
Das könnte auch nach hinten losgehen; denn dann ziehen vielleicht viele zur gleichen Zeit mit Akkuspeicher aus dem Netz, was dann nicht einfach auszuregeln ist. Hier in MItteleuropa sind Akkus auch nicht gewollt, einfach weil Redispatch einen gewissen Vorlauf benötigt- und Akkus in Millisekunden ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Ist wohl nicht so mit dem Wasswrstoff aus Ūberschusstrom… Auch Wasserstofferzeugungskraftwerke benötigen “Grundlast”, wollen am Stück laufen um wirtschaftlich zu sein.
In Österreich wird ein ähnliches Konzept geprüft, allerdings ist der Grund ein anderer.
Netzkund:innen auf der Netzebene 7 haben ab dem kommenden Jahr dann nämlich die Möglichkeit, im Zeitraum zwischen April und Oktober in der Zeit von 10 Uhr und 16 Uhr Strom zu einem um 20% verringertem Arbeitspreis aus dem öffentlichen Stromnetz zu beziehen. Dazu ist jedoch auch ein Antrag des Netzbenutzers an den Netzbetreiber notwendig, sofern noch kein „Opt-In“ für Smart Meter gewählt wurde. Für alle weiteren Netzkund:innen der Netzebene 7 ist eine ergänzende Zustimmung zur Nutzung mehrerer Tageswerte notwendig.“, erläutert Urbantschitsch die Details zu diesem Tarif. QUELLE: e-control
Der Grund ist: Man will nach und nach die Leistungsmessung an den Mann bringen. Da in Österreich fast alle Geräte Smartmeter sind kann der Netzbetreiber, theoretisch, in 15 Min Intervallen messen was verbraucht wird. Da aber auch tägliche Messungen und jährliche vorhanden sind, will er, dass die Leute umsteigen auf die 15-Min Messung. Vorgeblich natürlich für eine bessere Abbildung des Verbrauchs und der Leistung. Da aber schon länger bekannt, wird das wohl die Vorbereitung für die Leistungsmessung.
Hier werden also die Netzgebühren um 20% vergünstigt zur Mittagszeit, aber NUR für Strom der EVU. Nicht der Strom aus Energiegemeinschaften, die haben teilweise schon vergünstigte Netzgebühren.
Da der Strompreis im Sommer bei flexiblen Tarifen quasi null oder weniger beträgt würde man in den Stunden auch sehr wenig (aber nicht null) bezahlen.
Das ist ja nur eine halbe Sache. Es hilft den Netzbetreibern, wenn die PV am gleichen Trafo hängt. Von wirklich effektiven Netzgebühren ist das noch weit weg
Dazu die erstmal verbraucherfreundlich klingende Forderung, merit order abzuschaffen: Ich halte das System für den immer noch effektivsten Hebel für die Bürger-Energiewende. Es braucht dafür eben genau Netz- und Stromgebühren variabel im 15min-Takt. Die müssen aber EWR-weit gleich sehr leicht abzurufen und zu verarbeiten sein