ich bin am planen von meiner PV-Anlage auf dem Dach unseres Neubaus.
Angedacht waren 2 Deye SUN-12K-SG04LP3-EU Wechselrichter mit 72x 445Wp Modulen von Trina Solar VertexS_NEG9RC.27. (Ggf. werde ich 7 Module von der einen Seite nicht an den Wechselrichter anschließen um die 30kWp-Grenze nicht zu überschreiten, sondern direkt an einen Heizstab zur Warmwasserbereitung.)
Ich möchte die PV-Anlage später mit 48V LiFePo4 Akkus als Speicher erweitern, daher habe ich mich für diesen Wechselrichter entschieden.
Wir werden das in Eigenleistung Montieren und die Panele in Paletten bestellen, daher packen wir auf das Dach was geht.
Unsere Modul-Anordnung mit den Strings sieht folgendermaßen aus (Verschattungen gibt es keine):
Die zwei identischen String längen werden jeweils an den MMPT geschaltet, welcher die doppelten Ströme verarbeiten kann, der eine kurze an den anderen MMPT des Wechselrichters.
Ich versuche so lange Strings wie möglich zu bekommen, damit in den Wintermonaten wenigstens etwas reinkommt, allerdings nicht die Grenze von 800V zu überschreiten, die der Wechselrichter packt.
Ist die Konstellation so machbar und sinnvoll oder seht der eine oder andere Erfahrene ein Problem drin.
Probleme sehe ich nur, dass im Extremfall die Leerlauf-Spannung um 8,57V überschritten wird. Die Generatorleistung wird nicht überschritten, da nur 2x 14 Module und 1x 11 Module betrieben werden, in der Berechnung aber 3x 14 Module berechnet wurden.
ist nie ein Problem weil der WR ja nur soviel holt wie er verarbeiten kann, und in dem Fall geht es um das Nordwest Dach, was glaubst Du was da tatsächlich maximal rum kommt?
@Auric Vielen Dank für das Beispiel!
So wie ich es nun Verstanden habe, ist die "Schallmauer" von 800V zwingend einzuhalten, auch wenn man der Annahme ist, das mit der Ausrichtung niemals 100% erreicht werden könnte.
Der Vorschlag von 12 + 12 | 11 habe ich auch am Anfang im Portfolio.
Dachte mir aber, dass ich so viel Module wie nur möglich in einen String bringen sollte, damit ich im Winter den besten Ertrag habe.
Der Sommer interessiert mich nicht so sehr, im Winter möchte ich so viel Unterstützung wie möglich erhalten.
Wäre dann nicht 13 + 13 | 9 besser, damit wenigstens die 13 + 13 früher Ertrag bringen, oder habe ich bei meinem Gedankengang einen Knoten?
Gedanke:
Je mehr Module in Reihe, umso früher (auch bei schlechtem Wetter) kann der Wechselrichter den Betrieb aufnehmen.
13 Module fangen früher an zu liefern (bei diffusem Wetter) als 12 Module.
Somit habe ich bei diffusem Wetter mit den 13 Modulen eher die Chance, dass der Wechselrichter anspringt als bei 12 Modulen.
Zu meinem Gedankengang hätte ich gerne eine Meinung von euch.
@amiko Vielen Dank für die Anmerkung! Soweit ich verstanden habe, ist 15600W die maximale Leistung die der Wechselrichter verarbeiten kann. Solange Spannung (800V) und Stromstärke (13A) nicht überschritten sind, macht das kein Problem.
Lediglich wird von den produzierten 17355W nur maximal 15600W verarbeitet. Der Rest von 1755W bleibt ungenutzt (verpufft).
Des Weiteren bezweifle ich, dass ich jemals an die 100% komme bei meiner Modul-Ausrichtung :-).
Sollte meine Annahme falsch sein, bitte ich mir das zu sagen. Vielen Dank dafür!
Also Kollege amiko Fragt sich ob 17.3 kWp an Modulen nicht zu viel wären für einen WR der nur 15.6 kW melken kann.
IMHO wäre das tatsächlich so, an einem 45° Süddach
bei einem Nordwest Dach sieht das IMHO nicht ganz so problematisch aus, das die 17.4 kWp da tatsächlich mehr als 15.6 kW liefern kommt doch eher selten von.
Ok, das leuchtet mir ein, die Strings an sich bremsen sich nicht gegenseitig aus.
Wie sieht das mit dem MPPT aus? Da die parallelen Strings unter Umständen zwei unterschiedliche Leistungen liefern (da unterschiedliche Dachseite), regelt der MPPT sich da nicht ununterbrochen nach?
Der GMPP/LMPP liegt bei der Süd/Ost Seite ja wo ganz anders als bei der Nord/West Seite.