2kWp Balkon PV mit DIY Speicher

Hallo zusammen,
ich habe bereits eine 9,6kWp Anlage aufm Dach mit 12ct Einspeisevergütung. Es gibt ein Fronius Smart Meter und einen Tipper Pulse über die ich jeweils den Netzbezug erfassen kann.
Jetzt spiele ich mit dem Gedanken noch zusätzlich eine 2kWp Balkonanlage mit einem DIY 16S, also 48V Speicher zu installieren. Der PV Ertrag soll komplett in den Speicher und nachts im Haus verbraucht werden. Ich gehe davon aus, dass ich 100% des Ertrags verbrauchen kann, alles was nicht direkt im Haus verbraucht werden kann schluckt das E-Auto.

Ich würde die PV Module gerne an der Attika der Garage anbringen. Die Garage ist 7m breit, ob die Module hochkant oder quer montiert werden ist eigentlich egal. Ideal wäre natürlich 4 Module quer mit 500W, aber ich glaube da bin ich dann bei knapp 8m Breite mit den Modulen. Alternativ 5 oder 6 Module hochkant, aber da brauch ich dann einen zweiten Laderegler? Wäre natürlich schon praktisch wenn man mit einem zurecht käme.
Dann fehlt noch ein 800W Batteriewechselrichter der die Leistung in Verbindung mit dem Smart Meter oder dem Pulse regeln kann. Was mir hier noch nicht ganz klar ist, der Akku bekommt ja auch ein BMS. Wer regelt dann eigentlich die Leistung?

Habt ihr vielleicht ein paar Denkanstöße und konkrete Hardwaretips?

Vielleicht noch zur Info, ich bin Elektrotechniker aber im Bereich Automatisierung und Steuerungstechnik, kann also mit Strom umgehen und bin nicht ganz fachfremd, hier fehlt mit allerdings etwas Fachwissen was ich mir aber gerne aneigne :wink:

Viele Grüße

Erwartest du, dass das e-Auto weniger laden muss als die zusätzliche Technik liefert?

Ein kleiner DIY 48V Akku wird vermutlich teurer als die z.Z. massiv gesunkenen Fertigakkus.

Anbieter wie Anker, Zendure, Marstek und viele mehr bieten sowas zunehmend billiger an.
Da bekommst Du genau so eine Null oder Nachteinspeisung wie du suchst.

Fürs E-Auto wird da aber nur an wenigen Tagen etwas homöopathisches übrig bleiben.
Und nur wenige EV werden mit so geringen Ladeleistungen sinnvoll laden. Stichwort Nebenverbräuche beim Laden.

Dieser Link biete da die aktuellen Angebote:
https://www.mydealz.de/gruppe/photovoltaik

Ich denke eher an einen großen 48V Akku bis zu 16kWh, erstens um auch wirklich den gesamten PV-Ertrag einlagern zu können und zweitens um auch mal im Winter nachts bei sehr günstigem Strom aus dem Netz laden zu können.

Vermutlich ist so ein System mit abgestimmten Komponenten auch effizienter als die günstigen Fertigpakete, das ist aber nur eine Vermutung. Der Spaß am basteln kommt natürlich dazu :wink:

Bzgl E-Auto hab ich mich vielleicht zu undeutlich ausgedrückt. Große Speicher haben ja im Sommer oft das Problem, dass man sie nicht leer bekommt. Wenn man aber regelmäßig ein E-Auto läd kann man gleichzeitig auch den Speicher entladen, unterstützend, nicht nur aus dem Speicher. Wollte damit ausdrücken, dass ich wirklich 100% Prozent vom Ertrag verwerten kann ohne tagsüber ins Netz einzuspeisen und zu verschenken. Das hilft bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Mir gings ums Gesamtkonzept. Wenn dein eauto genug braucht, um immer die Batterie leer zu kriegen, kannst dir einen der billigen Anenji/easun Dinger nehmen, die dir 1phasig 3kW aus der Batterie bereitstellen, und hängst das als "USV-System" in die Garage nur zum laden. Damit hast für 2-3kWp nur die Batterie und den WR hängen. Wenns nicht reicht, holt sich sowas den Rest aus der Steckdose.

Da man den dingern das Netz und den AC-Ausgang ausschalten kann, ist der Verlust auch gering.