Hallo Alle,
bin neu hier aber nach etwas Recherche dachte ich, das hier ist der richtige Ort. Bitte nicht beschimpfen wenn meine Fragen simplistisch sind.
Ich hab ein Haus auf den Kanaren gekauft und hab Lust auf selber basteln. Das leicht entzündliche Schindeldach muss eh weg also habe ich beschlossen alles restlos durch Intenergy BIPV Module zu ersetzen. Ich habe ein paar von denen gekauft und getestet - sehen gut aus und specs und AGBs passen.
Die ganze bauliche Seite traue ich mir zu (hab auch keine Wahl, gibt noch keine BIPV Erfahrung auf der ganzen Insel), aber das Projekt hat so seine Komplexitäten im Bezug auf die Verkabelung der Strings, Inverter Planung und der Optimierungsaspekte.
Da das Dach 2 Ebenen mit jeweils 4 Seiten hat, muss man mindestens 8 PV Segmente separat betrachten (besonders aber die untere Ebene der Ost und der Nord Seite sind aber auch noch von Teil Verschattung durch das Haus selber betroffen).
Als weitere Randbedingungen: Das Haus hat 3-Phasen Strom und mit 2 Küchen, E-Auto Wallbox, Poolpumpe und Serverraum recht viel Peak- und Grundbedarf.
Ein 40-80kWh 48V LFP System soll etwas Puffer bieten.
Die Lösung sollte USV für das ganze Haus bieten.
Mir geht es jetzt erstmal um die grundlegende Entscheidung die ich hier gerne an die schlauen und erfahrenen stellen würde:
Option 1: Ich kaufe 4x (Growatt) 1-Phasen Hybridinverter damit ich 8 MPPT Eingänge habe. Die Inverter kommunizieren miteinander so dass die Phasen 120° verdreht laufen, die eine Phase kriegt dann 2 parallele Inverter. Und dann verteile ich die Phasen nach Sektoren im Haus, wie aktuell auch schon (nur Wallbox und Herd kriegen alle 3 Phasen).
Hier ist hauptsächlich meine Frage: Kann ich ohne Probleme die Batterie an alle Inverter klemmen oder kommt es da zu Problemen wenn ein Inverter Überschuss und der andere gleichzeitig bedarf hat?
Option 2: Ich kaufe einen großen (~20kW) 3-Phasen Hybridinverter. Diese gibt es aber glaube ich nie mit mehr als 3 MPPT Eingängen. Aber ich könnte dann mit Mikro-invertern die problematischen Dachsegmente in die Phasen einspeisen.
Hier ist hauptsächlich meine Frage: Kommen Hybridinverter damit intrinsisch zurecht und reagieren auch im Bezug auf Batterie laden / entladen korrekt, wenn in den Phasen nicht nur Verbraucher sondern auch (starke) Erzeuger hängen?
Und zusätzliche Frage: Hättet ihr Produkte sowohl für den Hybridinverter als auch für die Mikroinverter die ihr empfehlen würdet?
Habt ihr generell eine Meinung welcher der Beiden Lösungen eleganter/günstiger/wartungsärmer ist?
Vielen Dank und sorry für den langen Text!
LG Nric







