2 Split-Klimaanalgen_Entscheidungshilfe

Ich plane 2 Klimaanlagen zu installieren. Meine PV Anlage ist 29,7kw groß. Überall, außer Diele (ohne Heizung), sind Heizkörper installiert, im Bad FBH. Bj 1977, EG: Klinker mit 2cm Styropor dazwischen, OG 2016 gedämmt. Dach neu. Fenster überall 3fach.

Im Wohnzimmer (Erdgeschoss) möchte ich, oberhalb des Sofas, mit Windrichtung Esszimmer, das durch eine doppelte Glastür mit dem Wohnzimmer verbunden ist, ein Wandgerät installieren, um so beide Räume zu kühlen bzw. beim Erwärmen zu unterstützen bzw. in der Übergangszeit zu erwärmen. Das Esszimmer hat keine direkte Außenwand, außer zum unbeheizten und ungekühlten Wintergarten (alte Glasschiebetür, ggf. kommt in den Wintergarten in Zukunft noch ein Wandgerät hin).

Vom Esszimmer geht es über eine breite Wendeltreppe in die Diele ins OG. Aus der Diele, die keine Heizung hat und derzeit die Wärme überwiegend aus dem Esszimmer erhält, kommt man in 3 Schlafzimmer und in das Bad.
Hier, in der Diele, würde ich ein Truhengerät mittig unterhalb der Fenster installieren, das Richtung Treppe/Esszimmer bläst und damit irgendwie Richtung der Schlafzimmer (Eltern vorne rechts, beide Kinder links seitlich). Da auf dieser Fensterseite kein Platz für ein Wandgerät ist, geht nur ein Truhengerät unter den Fenstern (was auch gut für den Kondensatablauf ist, da Haube in Holzbauweise und Trockenbau). Die Hoffnung ist, wie so oft, dass der Raum etwas die Schlafzimmer mit kühlt, wenn die Türen offen stehen. Vllt hilft hier die Truhe mehr als ein Wandgerät.

Das Ziel ist die Gasheizung mit den beiden Geräten beim Heizen zu unterstützen und im Sommer das Haus, ohne zu viele Geräte, kühl(er) zu halten. Die 3 Schlafzimmer brauchen, aufgrund der guten Dämmung, keine Heizleistung aus dem Truhengerät in der Diele. Bei den Schlafzimmern geht es daher eher um das Kühlen. Mitheizen würde aber nicht schaden.
Mir ist klar, dass ich so die Schlafzimmer nicht auf 22 Grad bei 30 Grad Außentemperatur bekomme, aber zumindest auf 25 wäre schon angenehmer, als 28-30, wie in diesem Sommer gehabt. In Zukunft, kann man da ja sowieso noch was machen.

Die Frage ist, welche Größe in kW bzw. BTU für Wohnzimmer und Diele? Sowie, ob meine erdachte Position so sinnvoll ist.
Kann man ein Außengerät für ein Wandgerät und ein Truhengerät verwenden?

Maße:
Wohnzimmer: 32qm (Wandgerät: 12.000BTU?)
Esszimmer: 17qm
Diele: 22qm (Truhengerät: 12.000BTU?)
Schlafzimmer: 17-19qm

Hier die Bilder dazu

Und zum OG

Sobald der Raum offen steht, wie bei dir mit der Treppe , das leistungsstärkere nehmen.

Wenn du 2,5 kW brauchst, würde ich 3,5 kW nehmen. Beim kühlen entweicht dir extrem viel über die offene Stelle.

Das ist zumindest bei mir der Fall, weil ich hier 4 Etagen habe, und eine offene Treppe...

Bei mir im Wohnzimmer ( ca 35m² ) ist 3,5 kW. Und es ist grenzwertig, hätte auch 5 kW sein können, da nicht alles im Wohnzimmer verbleibt sondern über die Treppe wie ein Kamineffekt überall hin transportiert wird.

Ich habe bei mir auch über der Couch das IG installiert.

Truhe und Wandgerät kann man bei Multisplit mischen. Dass man wenn möglich, besser Single-Split nimmt, wirst du sicher schon gelesen haben.

3,5kW erscheint mir ok.

Im OG wird dir, wie schon geschrieben, viel Kälte nach unten fallen, womit du die Schlafzimmer dann weniger kühlst. Solche Fälle sind immer sehr schwer vorauszusagen, ob das sinnvoll funktioniert.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Unabhängig davon: Ja, es kann klappen, aber in Räume rein zu heizen oder zu kühlen ist nicht so einfach.

Ggf. macht es auch Sinn, dass man drei Geräte verbaut, jeweils in den drei Schlafzimmern und wenn die laufen fällt dann auch die Kälte nach unten.

Dass ich mit der PV genug Strom habe, um größere Geräte zu betreiben, falls nötig, und bei Sonne auch die Heizung ohne weitere Kosten zu unterstützen. Nur ne Nebeninfo, kein Prahlen. Ohne PV würde ich keine Splits einbauen. Anderes Thema aber.

Da ich unten ebenfalls kühlen will und das Esszimmer, wo die Treppe steht, bereits durch das Wohnzimmer hoffentlich mit gekühlt wird, habe ich die Hoffnung, dass von oben nicht so viel runterfällt, sondern oben verteilt wird.