16kWh LiFePo4 Akku Selbstbau oder kaufen und später umbauen?

Das wirst Du halt weder bei einem gekauften noch einem selber gebauten LFP Akku sinnvoll bekommen. Und LTO Zellen kosten halt ein Vermögen ...

Ich würde den Deye 20K nehmen, der kann Schieflast 10KW auf einer Phase. Dann würde ich einen 16kWh Akku mit 200A kaufen als Fertiggerät und dann, wenn du es wirklich später einmal brauchen solltest, einen weiteren 16kWh Akku mit 200A. Dann hast du mit beiden Akkus deine 350A die der Wechselrichter maximal kann. Wenn du sie brauchst.

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Hi, haben wir auch so gemacht 17 kWp - 20 kW Deye LP - aktuell 4 x 17 kWh Packs (EEL - ca. 1600 EUR das Stück) - könnte also die max. Kapazität vom Deye nutzen.
Ausgelegt ist das Ganze zum Einen für BEV-Laden in der Nacht wenn nötig (aktuell eines vorhanden, potentiell Nr. 2 später - V2H ist ja im Moment noch eher Wunsch als Wirklichkeit, aber schauen wir mal) - und im Winter WP-Betrieb und falls mal was übrig ist, BEV-Laden.
Im Sommer wird der WW-Speicher (800l FriWa) auf 90 Grad gehalten und als zusätzliche Speicher genutzt mit Heizstab, dann hat die WP Pause - zwar nicht effizient, schont aber das Material).
Mal schauen, wie das nun im Winter laufen wird - Anlage ist neu.
Kann schon mal sagen, dass der Deye das Kabel (70mm²) ordentlich aufheizt, wenn man ihn lässt (350 A) - Kabel hatte ca. 60 Grad - werde vermutlich noch eins hinhängen, damit ich die raren PV-Spitzen im Winter gut eingelagert bekomm und wenig Verluste hab.

Eine Denkanregung: Die 0% MWSt gibt es nur solange die Summe der PV- Module 30 kWp nicht übersteigt. Dann ist die Mehrwertsteuer für die Komplettanlage fällig.

Meine Erfahrungen aus 2 Jahren mit Balkonkraftwerk und nun PV auf dem Dach:

  • Deye = sehr gut
  • JK- BMS am Deye = sehr gut
  • Akku mit 10kW für Zwei-Personen-Haushalt unzureichend
  • Akku-Pack mit 3*16kWh für Laden eines E-Autos zu gering (100km - 20kW)
  • Deye 20k sinnvoll für Haushalt und 11kW- Wallbox
  • Akku- Nachkauf von Felicity nach einem Jahr wegen BMS- Änderung schon nicht mehr möglich...

Wir betreiben mehre alte Wasserpufferspeicher als Heizung und steuern manuell (!!!) den Stromfluss. Der Deye kann hier leider nicht helfen.

Und wie absolut richtig schon geschrieben : DIY ist nichts für Laien!

Akku-Pack mit 3*16kWh für Laden eines E-Autos zu gering (100km - 20kW)

Dann lade einfach mit 3,7KW und 5 Stunden lang?

Mein Hinweis wurde falsch interpretiert.

Wenn ein Akku-Pack mit 3*16kWh vollgeladen ist (im Sommer sicherlich problemlos realisierbar) kann ein E- Auto mit 300km Fahrleistung nicht in einem Rutsch geladen werden; es benötigt dann ca. 60kW.

Wie ich geschrieben habe kann der Deye 20k eine 11kW Wallbox und den Haushaltsstrom sicherlich gut abdecken. Mein Deye 12k ist da am Limit. Hier muss ich in Abhängigkeit vom Kochen, Waschen, Trocknen und Spülen meine WB drosseln.

Jetzt verstehe ich. Nicht das Akku-Pack hat zu wenig Leistung (in KW) sondern zu wenig Kapazität (kWh).

Du musst den Akku nicht mit BMS benutzen, es ginge auch nur über Voltage. Dann kannst du soviele Akkus mischen wie du willst solange du die maximalen Angaben eines Akkus nicht überschreitest.

Mein Deye 12k ist da am Limit. Hier muss ich in Abhängigkeit vom Kochen, Waschen, Trocknen und Spülen meine WB drosseln.

Also doch die Leistung. Wie ich geschrieben habe, das Auto mit 3,7KW laden?

Der Ersteller hat seine Voraussetzungen dargestellt und Fragen an das Forum gerichtet.

Er hat eine Bestandsanlage mit 25kWp und eine neue PV- Anlage mit 9 kWp. Dazu sucht er einen Wechselrichter und hat den Deye 20k ausgewählt. Als Akku hat er einen 16kWh geplant, der für einen Zweipersonenhalt sinnvoll ist.

Wenn allerdings ein E-Auto zukünftig eine Rolle spielt sind andere Planungen sinnvoll. Leider gibt es den Irrglauben, dass eine Dach-PV-Anlage soviel Leistung liefert, dass eine 22kW- Wallbox betrieben werden kann.

Wir betreiben seit Juli 2026 unseren Deye 12k mit Dach-PV und Balkonkraftwerk im Inselbetrieb. Aus diesen Erfahrungen heraus haben wir Tipps gegeben. Dazu gehört auch, dass man die Akkugröße des E-Autos kennen und in Relation zum Hausakku setzen muss. Nicht jeder ist Rentner oder im Home-Office sondern will sein E-Auto abends laden.

PS: Das Betreiben eines Akkus ohne ... (siehe Korrektur)... kann man machen wenn die Anlage netzgebunden ist und man regelmäßig die Akkus kontrolliert.

Der Betrieb im SoC- Modus verhindert zu hohe Ströme bei Be- und Entladung. Er garantiert auch die Abschaltung angeschlossener Mikrowechselrichter im Inselbetrieb.

Wichtige Korrektur (wie auch AndeasH zum Glück anmerkte): Die Wortwahl muss BMS- Kommunikation /SoC-Kommunikation heißen. Ich habe unglücklicherweise den Text von RoterFuchs übernommen.

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Akku OHNE BMS ist in jedem Fall ein nogo, wahrscheinlich ist ohne BMS Kommunikation gemeint. Wenn man da trotzdem die Wechselrichter über SoC steuern will geht das problemlos mit einem Smart Shunt, am Ende eh viel genauer. Falls die Maximallast des WR deutlich kleiner als 0,5C der Akkus ist braucht man sich auch keine Gedanken wegen zu großer Stöme machen.

Falls schon Akku(s) mit Kommunikation vorhanden sind kann man da auch problemlos zusätzlich "dumme" gleichartige (Chemie + Zellenanzahl) Akkus parallel mit dranhängen zur Kapazitätserweiterung. SoC passt sich durch die Parallelschaltung mit der Zeit automatisch an. Selbstverständlich nur zusammenschalten wenn die Spannung ungefähr gleich (+/- 50mV oder so) ist um extreme Ausgleichstöme zu vermeiden.

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