hat jemand Empfehlungen und/oder Erfahrungen mit Hybridwechselrichtern im EFH Größenbereich (5 - 15 kW), die von Herstellerseite aus die 4,2 kW Ladeleistung begrenzen können und die Einspeiseleistung regeln können?
Ich bin und bleibe Victron-Fan, habe einen Nachbarn und einen Kameraden aus der Feuerwehr, die beide aus Platzgründen etwas kompakteres als ein Multiplus II System suchen.
Bei DEYE gibt es viele Diskussionen, aber nichts belastbares; über IVG ist auch eine Rundsteuerbox beziehbar, die mit ~700 € (dy forum) zu buche schlägt. Weitere Berichte über DEYE Firmware Anomalien schrecken mich aber auch vor dem DEYE ab, um ehrlich zu sein.
Daher die Frage in die Runde, ob ihr Systeme kennt oder sogar am laufen habt, die diese Anforderungen erfüllen.
Ich weiß, dass das ein heiß geliebtes Thema von vielen ist, ich möchte hier keine Diskussion entfachen, wie sinnvoll oder sinnlos diese Regularien sind, sondern einfach nur Informationen und Erfahrungen sammeln.
Habe mir jetzt beide Manuals angeschaut - über DRM kann man (wie mit dem DEYE DRM board) kann man die Einspoeiseleistung begrenzen, ich habe bei beiden jetzt nicht auf die schnelle gefunden, wie mit einem Digitaleingang die Ladeleistung der Batterie begrenzt wird.
Weiterhin finde ich zwar die groben Spezifikationen und Anschlüsse, aber Details zu den Einstellungen finde ich nicht.
Hat das schon jemand so in Betrieb und abgenommen mit diesen beiden (oder auch anderen) Hybridwechselrichtern?
Wenn man im Internet nach diesem Thema googelt, findet man dutzende Threads, die genau so weitergehen, wie du geantwortet hast. Man findet allerdings keinen, der mit praktischen Umsetzung und Vorschlägen endet. Daher: Danke bis hierher, aber ich möchte eng am Thema bleiben.
Wenn ich nach den Schwachsinn google kommen Meldungen von Wallboxen die auf 4.2 kW Ladeleistung begrenzt werden sollen
Du schreibst hier im Forum "Panels, Wechselrichter, Laderegler"
Moin, ich hab bei mir eine Anlage mit dem Deye sun 15k-sg05lp3 aufgebaut. ich finde es auch ziemlich eigenartig. Das Thema rund um §14a und Begrenzung der Ladeleistung kursiert überall, aber eine finale Lösung für den Deye gibt es out-of-the Box aktuell irgendwie einfach nicht. Man liest irgendwie diverse unterschiedliche Wege, ich finde es aber auch frustrierend wenn ich auf der einen Seite versuche eine "günstige" Anlage zu bauen, diese dann aber für 500-700€ durch ein zusätzliches Modul dazu bringen zu müssen die Ladeleistung zu begrenzen. Technisch geht das selbstverständlich günstiger, die Ansätze das ganze über z.B. einen ESP und Modbus oder über HomeAssistant und MQTT oder so wie ich es aktuell vor habe über eine Arduino Opta würden am Ende das selbe bewirken. Es herrscht aber absolute Unklarheit was welcher Netzbetreiber jetzt wie akzeptiert. Frustrierend und irgendwie nicht Nachvollziehbar als Anlagenbesitzer.
Jedes mal wenn man einen Thread gefunden hat der sich mit den Themen beschäftigt in Bezug auf DEYE enden diese ohne klare Ergebnisse.
Bei welchem Netzbetreiber bist du? Bei mir ist es die EWE
Da die VNB es seber noch nicht wirklich wissen, wie sie das umsetzen in der Praxis und viele es eigentlich auch noch nicht brauchen, ist das ein offenes Thema.
Einfachste Lösung ist der VNB gibt dir 4 Relais Ausgänge aus der Steuerbox raus. Ist der aktiv, musst per Modbus den Deye begrenzen. Zum einen die Einspeiseleistung, zum anderen die Ladeleistung vom Akku. Wenn die VNB mal so weit sind, wollen die das testen, wird sicher welche geben die alles und jedes anzweifeln das es geändert werden könnte. Da in dem Falle aber ein iMSys verbaut ist, können sie jede Manipulation ja sehen. Also ist das Argument es könne nicht eine DIY Lösung sein obsolet.
Also bei den Growat SPH xxxx TL3 lässt sich die Batterieladeleistung auf der Batterieseite begrenzen. Dort kann der maximale Lade-. / Entladestrom unabhängig eingestellt werden z.B.
Batterie 300V 4200/300=14ALadestrom, Entladen 25A = max vom SPH
Akkuladung aus dem Netz kann beim Deye auch fix begrenzt werden, kann jeder einstellen und erfüllt die Bedingungen. Wer mit Modul3 dann zu bestimmten Zeiten den Akku aus dem Netz laden will, braucht eh eine Steuerung, diese kann dann auch die flexible Steuerung der Ladeleistung übernehmen.
Für PV geht ja das DRM Board was beim Deye Verbaut werden kann. Damit sollte alles was der Netzbetreiber für §14a fordert, abgedeckt sein.
Naja manipulieren kann man im Grunde ja alles, und wenn du ma Ende die Verbindung des Relais zum Wr Trennst. Das ist ja im Grunde das selbe wie zu schnell mit dem Auto fahren kann man machen sollte man sich aber nicht bei erwischen lassen.
Wenn man den Wert entsprechend alle paar Sekunden prüft und bei Bedarf neu setzt kann man das ganze ja nicht so ohne weiteres umgehen.
SMA macht das ganze über den Sunny Home Manager 2.0 und EEBus, hier bin ich aber auf HV Akkus limitiert.
RegioNetz und Westnetz sind bei uns im Arbeitsbereich.
Für Messkonzept 8 und Reduzierung der Netzentgelte nach Modul 2 benötigt der Kunde eine Möglichkeit, dass die Anlage dahingehend geregelt werden kann.
2. Begriffsbestimmungen (...) 2.4. eine steuerbare Verbrauchseinrichtung 2.4.1. Allgemeine Fallgruppen a. ein Ladepunkt für Elektromobile, der kein öffentlich zugänglicher Ladepunkt im Sinne des § 2 Nr. 5 der Ladesäulenverordnung (LSV) ist, b. eine Wärmepumpenheizung unter Einbeziehung von Zusatz- oder Notheizvorrichtungen (z.B. Heizstäbe), c. eine Anlage zur Raumkühlung sowie d. eine Anlage zur Speicherung elektrischer Energie (Stromspeicher) hinsichtlich der Stromentnahme (Einspeicherung)
mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 4,2 Kilowatt (kW) und einem unmittelbaren oder mittelbaren Anschluss in der Niederspannung (Netzebene 6 oder 7).
Sobald man einen Hybridwechselrichter hat, der potentiell die Batterie mit einer Leistung über 4,2 kW aus dem Netz laden kann, unterliegst du dem Ganzen.
(1) Betreiber von Anlagen oder KWK-Anlagen haben den ordnungsgemäßen technischen Zustand der Anlage und der jeweiligen elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung sicherzustellen, so dass
1.der Messstellenbetreiber seine Verpflichtungen zum Einbau und Betrieb von intelligenten Messsystemen und Steuerungseinrichtungen nach den §§ 3, 29 und 45 des Messstellenbetriebsgesetzes erfüllen kann und
2.Netzbetreiber oder andere Berechtigte jederzeit die Ist-Einspeisung abrufen und die Einspeiseleistung bei Anlagen und KWK-Anlagen, die Strom in das Netz einspeisen, vollständig oder, sobald jeweils die technische Möglichkeit besteht, stufenweise oder stufenlos ferngesteuert regeln können.
Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Die Sätze 1 und 2 sind nicht anzuwenden auf Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 2 Kilowatt und mit einer Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere, die hinter der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers betrieben werden.
Da die Einspeisung in das Netz ein (Hybrid-) Wechselrichter regelt, unterliegt der diesem Gesetz. Und hier ist der Punkt: Es ist ein Gesetz - keine Norm, keine Empfehlung, sondern ein Gesetz. Wie sinnvoll oder sinnlos das ist, möchte ich hier einfach nicht diskutieren - ich möchte mich hier auf Lösungen konzentrieren.
Das ist auch mein Hauptargument, dass das irgendwie vom Installateur zuverlässig gelöst werden darf/kann/sollte. Wenn er das nicht erfüllt und durch eine Messung nachgewiesen werden kann, bekommt der eins auf den Sa...uber geputzten Firmenwagen.
Das Deye NetSync Rundsteuerpaket bekommt man für 487,00 € (netto) bspw. beim onlinebaufuchs. Da ist aber auch "nur" ein Leistungsschütz und eine Möller easy (vielmehr deren Nachfolger von EATON) drin verbaut und (hier mag der Preis entstehen) vorprogrammiert.
Das kann man/ich auch selber bauen - aber ich möchte das einfach nicht. Im liebsten ist mir eine Lösung eines Wechselrichterherstellers out of the Box, das war auch die eigentlich Frage hier im Thema. Wenn es das nicht gibt, kommt man um die Steuerbox oder das selbermachen nicht herum.
@zimb : Bin ebenfalls großer OPTA Fan und würde es wahrscheinlich genau damit machen
Die pauschale Begrenzung der Einspeiseleistung oder Akkuladeleistung ist für mich keine valide Methode, vor allem auf dem DEYE lassen sich die Einstellungen nicht mit einem Errichterpasswoert schützen und so von jedem technisch versiertem Nutzer theoretisch verändern können.
Leider muss ich auch sagen, dass die externe Vorgabe per Modbus genau so bescheuert ist ... Was passiert, wenn man das Kabel zwischen WR und Steuerung kappt? Dann mach der nix mehr und wir sind wieder bei der dringend benötigten Überwachung des iMSys.
Ich bin durch Zufall darauf gestoßen, die Hardware der Opta ist echt Solide, einzig mit der PLC IDE bin ich irgendwie noch nicht so gut zufrieden gewesen. Ich hab es jetzt erstmal in der Arduino IDE2 programmiert.
Ggf könnte man den Code mal aufräumen und offensichtlich machen.
Na ja, der soll ja geladen werden wenn die Preise günstig sind im Netz, z.B. Nachts mit flex. Strompreis und am besten noch einen Netzversorger der mit Modul 3 passend dazu Netzgebühren senkt. Wer das macht ist nicht Blöd.
Günstige Strompreise Deutschlandweit heißen aber erst mal nicht, das dein lokale Netz Probleme bekommt, wenn plötzlich alle diese günstigen Preis nutzen wollen (sind wir noch weit entfernt, wird aber kommen) muss der VNB eingreifen können mit besagter Regelung.
PV Regeln geht doch schon mal. Wenn du nix selber machen willst, willst ja auch nicht Zeitgsteuert aus dem Netz den Akku laden, also kannst das ganze fix auf die 4,2kW (~80A) einstellen. Wo ist dein Problem damit? Einen PIN kannst auch vergeben damit da nicht jeder rum ändern kann am Display.