Interessante Aufgabe:
Gegeben ist eine WWWP mit 110kW (5/35) Nennleistung. Die wurde vor 10 Jahren in einer Heizhalle montiert, Lufttemperatur damals ca 25-30°, jetzt so 35-40°. Lüfter-WT und 1600l “Kaltwasserspeicher” gleiche Temperatur. Die WP soll den Rücklauf ins Heizhaus anheben und Verluste senken.
Da hingen mal 15 Hotels dran, jetzt glaub 25. Früher bei KW 25° und RL 50° ging das gut. Jetzt bei KW 30° und RL 55° löst der mechanische Überdruckschalter aus. Laut Leistungskurve müßten das ca 140-144kW sein, die da geschaufelt werden.
Kältemittel 13kg R404A. Nach paar Stunden Rechnerei gehe ich davon aus, daß man zwischen 195g und 360g Kältemittel rausnehmen müßte. Leider steht das Teil gut 3h Fahrzeit (eine Richtung) von mir weg bei gutem Wetter. Die Menge muss beim 1. Versuch passen.
Das führt zum 2. Teil meiner Überlegungen: Beide Kompressoren ziehen bai Maximallast je 3x20A. Theoretisch gibts jetzt 2 Wege, die Leistung zu modulieren: 1. Ladepumpe drosseln, kleiner Umrichter 4kW. Oder die Kompressoren modulieren, Umrichter 2 x 22kW.
Begrenz werden müßten nach meiner Denke Heissgastemperatur (easy) und Heissgasdruck. Elektronischen Druckaufnehmer könnte man nur einlöten mit KM ablassen, fällt flach. Plan B: Einen KFZ-üblichen Druckaufnehmer 0-30 bar der aufs Schraderventil geschraubt wird. Aber: 1. wird das dicht? und 2. sind die aus Alu, was macht R404A aus Alu aufm Schraderventil?
Welches Kälteforum ist gut, wo krieg ich derartige Fragen beantwortet?