Da ich eine überdimensionierte Brennwerttechnik Therme habe, bei bei den jetzigen Temperaturen bis -4 ständig in die Brennersperrfunktion kommen, obwohl ich sie auf 6KW begrenzt habe, hatte ich überlegt das ganze als Hybrid zu betreiben und zwar sehr knapp ausgelegt, damit ich es selber verbauen kann(Was es nochmal wirtschaftlicher macht..)
Das Wasser würde ich vermutlich weiter mit der Gastherme erhitzen, da wird nur wenig zum Duschen gebraucht(Sparbrause 6l/Min)
Ist das ganze Wirtschaftlich, TROTZ der Grundgebühr der Gastherme, wenn ich zu 90-955 mit der WP heize?
Welche empfehlenswerte WP die eine Phase voll auslasten gibt es? Gerne auch ohne Heizstab. Können die modulieren?
Willkommen zurück im Forum. Hoffe ich kann Dir als jemand mit einer ebenfalls hoffnungslos überdimensionierten Brennwert Therme (damals gabs auch praktisch nichts anderes …) helfen, der auf dem “Absprung” ist. Brötje, 15 kW, Mindestleistung etwa 4 kW, unser Heizwärmebedarf im Winter 2024/25 nach Wärmemengenzähler etwa 3500 kWh. Typische Tage so 24 kWh, also im Mittel 1 kW Heizlast für unser 125 qm RMH, vor etwa 15 Jahen von 1967 auf damals KfW 100 gedämmt + KWL.
Ich hab insbesondere die Hystere der Vorlauftemperatur erhöht und sicherheitshalber noch ne Sperre von 20 oder 30 min aktiviert, d.h. vorher darf die Therme nicht erneut starten. Um in den Phasen wo sie läuft, vernünftig Leistung abnehmen zu können, hab ich nur früh und am Nachmittag jeweils ein Heizfenster von ein paar Stunden definiert, das ich über den Verlauf des Winters angepaßt habe. Die Fenster so, daß sie mir zu Homeoffice Zeiten eine etwas erhöhte Temperatur liefern.
Seit Februar haben wir jetzt zwei Splitklima Geräte mit denen ich perspektivisch das Heizen nahezu komplett machen will, was jetzt bislang zumindest noch funktioniert. Seit August ne BWWP fürs WW. Gastherme hängt noch, will nicht zu hoch pokern aber soll nächstes Jahr rausfliegen.
Hatte mich gegen ne LWWP entschieden, da die Rohre und Hälfte der Heizkörper doch schon recht alt sind und ich auch ziemliche Strömungsgeräusche habe und so die Mindestumlaufmenge einer WP wohl schlecht hinbekommen würde, nach dem was ich mit dem dafür installierten WMZ so an Durchflüssen hinbekommen habe, die erträglich waren bzw. die Pumpe der Therme geliefert hat. Mit Pufferspeicher etc. würde das vermutlich irgendwie gehen, aber wollte ich halt nicht.
Hast Du 1200 m3 Gas? Das wären dann so etwa 11*1200 = 13000 kWh die Du zahlst oder vielleicht 11000 kWh die Du mit Verlusten letztlich bekommst. Oder 6500 kWh, was wir so auch mal etwa hatten inkl. WW.
Hybrid mit Gas und WP zu heizen ist natürlich völlig unwirtschaftlich bei Deinem Verbrauch, egal welche der beiden Zahlen. Das mag in einem Mehrfamilienhaus oder einem denkmalgeschützten Altbau ohne Dämmung Sinn machen, aber nicht hier. Egal wie niedrig der COP mal in ein paar richtig knackig kalten Wochen ist wo Du ggf. auch noch nen Heizstab anwirfst, Grundgebühr+Schorni+Wartung der Therme zumindest alle 2 Jahre holst Du nie rein. Bei meinen 26 ct/kWh Strom und rund 10 ct/kWh Gas wäre die WP vermutlich nie teurer. Selbst wenn ich hier mal direkt elektrisch zuheizen müßte, hat die Gastherme keine Chance.
Warmwasser würde ich daher auch nicht weiter mit Gas machen, damit das Gas als Kostentreiber komplett weg kann. Entweder DLE (minimale Verluste aber halt bei den meisten nur relativ wenig PV Anteil), auch mit der WP oder separat mit ner BWWP. Die Verluste Deines WW Speichers sind vermutlich genauso abartig wie bei dem 120 Liter Speicher den wir hatten. Wie wir von Andreas oder selber gelernt haben, kann es auch bei allen anderen Speichern nicht schaden, nochmal selber bischen zusätzlich zu dämmen. Bei uns in Bremen ist das Wasser+Abwasser so teuer, daß es mehr kostet als die Energie zum warm machen …
Das klingt interessant und beschreibt genau meine Situation, wollte eigentlich auch auf einen Speicher verzichten hatte aber auch eben von der Problematik mit den vermutlich zu dünnen Rohren erfahren.
Hoffentlich durch den Einbau zweier Single Split Klimaanlagen. Bisher sieht es mit nem Turmlüfter in der wegen der Katzen eh offenen Tür vom Arbeitszimmer und einem Deckenventilator im DG gut aus. Noch kein Bedürfnis gehabt, die Gastherme anzuwerfen um über die Heizkörper einzelne Räume zu versorgen, die etwas schwierig sind. Gas soll dann im Frühjahr rausfliegen, wenn es so klappt. Entweder ganz ohne Heizkörper oder ich bau nen elektrischen Heizstab+Pumpe+Kleinkram statt der Gastherme ein oder wenn es der Keller hergibt (mal sehn, wie es mit der BWWP wird) ne Poolwärmepumpe und nen kleinen Puffer. Hat mehr Sex Appeal Schlichte Heizlüfter ginge ggf. auch, aber leider hängen die Räume alle an einer Sicherung der alten zweiadrigen jetzt Unterverteilung …
Ist bei uns etwas versteckt, eine über dem Kellerabgang vom Garten, die zweite oben am Balkon hinter etwas ausgeschnittenem Efeu, der sich in einem Katzennetz breit machen darf. Aber mehr als die zwei würde ich auch nicht haben wollen. Rohre davon gehen einfach direkt durch die Wand, versteckt hinter einer vorgehängten Holzfassade in deren Glaswolledämmung.
Wenn die nicht im Wohnraum stehen, haben die selber auch noch mal irre Verluste, dann würde ich das Projekt gar nicht mehr umsetzen, selbst im Keller bereitet es mir schon Bauchschmerzen, mit den Verlusten
Und du hast die Speicher auf zwei kleinere aufgeteilt?
Verstehe die Frage nicht. Hab jetzt nur ne BWWP mit deren Speicher, vorher nur den (nachgedämmten) 120 WW Speicher. Puffer der LWWP wäre primär wegen Hydraulik/COP doof, nicht wegen Verlusten des Puffers.
Dann ist die wirtschaftliche Lösung: Pumpenleistung/Durchfluss rauf, Vorlauftemperatur runter
Oft fließt das Wasser zu langsam. Der Brenner geht dann an, mit minimaler Leistung, das Wasser im Kessel wird zu schnell warm und dann geht der Brenner schon wieder aus
Thema ist aber das du eigentlich die Heizlasten kennen solltest.
Das ist der Extremfall, wo dann in der Tat mehr Volumenstrom angesagt ist. Wenn die minimale Leistung (zumindest bei mir höher als auf dem Papier) allerdings über der Heizlast des Hauses ist, reicht das nicht. Ich hab da gute Erfahrung mit einer höheren Hysterese gemacht, so daß die Therme länger laufen kann, weil sie nicht so schnell wegen zu hoher VL Temperatur wieder abgewürgt wird. Und natürlich möglichst alle Ventile auf 5, wo man normal heizt, damit man die Wärme auch los wird und die Heizung nicht dauernd mit dem Kopf gegen die Wand rennt.
Die Heizung hat 20kw und ist bei 12000kwh/a vermutlich viel zu gross.
Wir brauchen auch 12000kwh/a. Die 11kw Heizung von uns ist auch zu groß. Gab aber nichts kleineres. Heizlast von dem Haus liegt so zwischen 4 - 5kw. Nach Verbrauchsdaten