Kritik geprüft und beantwortet!

Moritz_Akkudoktor
29. April

Kritik geprüft und beantwortet

Diese Seite sammelt öffentliche Kritik, Vorwürfe und Einordnungen zu Akkudoktor und Dr. Andreas Schmitz. Ziel ist es, Kritik nicht zu ignorieren, sondern sachlich zu prüfen, transparent zu beantworten und gegebenenfalls Fehler oder missverständliche Aussagen zu korrigieren.

Kurzfassung

Akkudoktor stellt sich öffentlicher Kritik. Auf dieser Seite werden ausgewählte Kritikpunkte dokumentiert, geprüft und beantwortet. Dabei wird unterschieden zwischen berechtigter Kritik, Missverständnissen, Meinungsverschiedenheiten, falschen Behauptungen und Punkten, bei denen nachträgliche Korrekturen oder Ergänzungen sinnvoll sind.

Grundsätze

Betroffenes Projekt Worum geht die Kritik? Wer äußerte die Kritik? Kritik
gerechtfertigt?
Fachliche Einordnung Reaktion
Petition Batteriespeicher Batterien bringen nichts, weil wir zu wenige davon haben.
Kommentar unter der Petition
Link
Nein Falscher Maßstab: Der Einsatzzweck von Batterien ist nicht das Überbrücken längerer Zeiträume.
Batteriespeicher sind nicht für die alleinige Überbrückung langer Dunkelflauten gedacht.
Ihre Rolle liegt vor allem in kurzfristiger Flexibilität:
Regelenergie/Frequenzhaltung wie FCR, aFRR und mFRR, Marktflexibilität über Intraday/Day-Ahead,
PV-Verschiebung, Lastspitzenreduktion sowie netzdienliche Funktionen wie Blindleistung/Spannungsstützung.
Antwort im Video: Link
Antwort in Textform: Link
Video: Energiewende-Narrativ Strompreise sind deutlich höher als früher, nicht nur “ein bisschen höher”. Stefan Spiegelsperger (OutdoorChiemgau)
Link
Nein Unterstellung: Über die exakte Formulierung lässt sich streiten, Stefan nimmt aber als Begründung
Bezug auf den Anteil “Beschaffung & Vertrieb” des Strompreises.
Dies ist jedoch nicht der Teil, von dem Andreas spricht.
Video: Energiewende-Narrativ Dunkelflauten können nicht komplett mit Batterien überbrückt werden. Stefan Spiegelsperger (OutdoorChiemgau)
Link
Nein Falscher Maßstab / trifft unsere Aussage nicht: Dass Batteriespeicher keine wochenlange Dunkelflaute
allein überbrücken, ist unstrittig. Das wurde von uns auch nie behauptet.
Batteriespeicher sind vor allem für kurzfristige Flexibilität im Minuten- bis Stundenbereich gedacht:
PV-Verschiebung, Lastspitzenreduktion, Marktflexibilität und Systemdienstleistungen.
Für längere Dunkelflauten braucht es zusätzlich gesicherte flexible Leistung, zum Beispiel H2-/Gaskraftwerke,
flexible Biomasse, Lastmanagement, Importe oder andere Langzeitspeicher.
Antwort in Textform: Link
Video: Speicher ohne PV nutzen Der erwähnte Marstek-Speicher kann nicht AC-laden, dadurch ist die
Grundidee des Videos für diesen Speicher hinfällig.
Kommentare auf YouTube,
Dr. Jens-Peter Eufinger (VoltAmpereLux),
Christian Waller (DerKanal)
Ja Kritik gerechtfertigt, der Marstek-Speicher ist für die Grundidee des Videos technisch nicht geeignet. Korrekturvideo:
Link
Video: Energiewende-Narrativ Stromerzeugung über Zeiträume von Wochen/Monaten zu betrachten
bringt nichts, da das Netz jede Sekunde geregelt werden muss.
Stefan Spiegelsperger (OutdoorChiemgau)
Link
Nein Falscher Zeithorizont / Ebenen vermischt: Wochen- und Monatsbetrachtungen sind für Energie- und
Versorgungsszenarien relevant. Sie beantworten die Frage, ob über längere Zeiträume genügend Energie
und gesicherte Leistung verfügbar ist. Day-Ahead und Intraday betreffen Markt- und Fahrplanebenen.
FCR, aFRR und mFRR stabilisieren kurzfristig die Netzfrequenz. Diese Ebenen widersprechen sich nicht,
sondern beantworten unterschiedliche Fragen.
Video: SoH von E-Auto-Akkus Kaputte E-Auto-Akkus müssen nicht immer sofort getauscht werden,
sondern können auch repariert werden.
Stefan Lenz
Link
Ja Gerechtfertigt. Der Punkt wurde von uns übersehen und in einem Folgevideo ergänzt. Korrekturvideo:
Link
PV-Tool Bug im PV-Tool Tobias Volk (PV&E)
Link
Ja Der Bug war korrekt und wurde in der Folge korrigiert. Korrekturvideo:
Link
Video: Energiewende-Narrativ Konventionelle Kraftwerke in der Dunkelflaute wurden zu hoch angesetzt,
Netzreserve muss abgezogen werden.
Stefan Spiegelsperger (OutdoorChiemgau)
Link
Nein Fachlich nicht haltbar: Unser Balken basiert auf Kraftwerken am Strommarkt (Ausfälle abgezogen).
Reserve- und Sicherheitsleistung außerhalb des Strommarkts ist darin nicht enthalten und wurde separat dargestellt.
Wer diese Reserve aus dem Marktbalken herausrechnet, zieht etwas ab, was dort gar nicht enthalten war.
Dadurch wird die verfügbare Leistung künstlich zu niedrig dargestellt.
Steuerbare Mikro-Wechselrichter verbunden übers Internet, um
Oberschwingungen abzudämpfen: In der Theorie möglich, in der Praxis nicht
(Wechselrichter, Programmierungen und Steuerungen sind zu unterschiedlich).
Stefan Spiegelsperger (OutdoorChiemgau)
beim Windkraft-Symposium der AfD
Link
Teilweise Teilweise berechtigt, trifft unsere Aussage aber nicht: Kleine, heterogene Mikro-Wechselrichter über das
Internet zur gezielten Oberschwingungsdämpfung sind praktisch kein sinnvoller Haupthebel.
Das war aber auch nicht unsere Empfehlung, noch unsere Behauptung.
Davon getrennt sind größere Wechselrichter und Batteriespeicher für andere Systemdienste relevant,
z. B. Frequenzhaltung, Blindleistung/Spannungsstützung und kurzfristige Flexibilität.
Oberschwingungsdämpfung, Frequenzregelung und Blindleistung sollten nicht vermischt werden.
Was das mit Softwareversionen usw. zu tun hat -> erschließt sich uns nicht? Nahezu jedes Gerät, Wechselrichter,
Kraftwerk hat andere Software im Stromnetz -> Das wird über Normung abgefangen

Einordnung

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