Wir werden wieder aktiv: Für systemdienliche Heimspeicher und wie wir euch dabei brauchen!

Dazu dürfte dieses Video passen (Jörg Lange, DBU Projekt):

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Der schreibt die Petition doch mit😁 Sind alle eine Gang, seid der letzten Balkonsolar Petition.
Auch Sebastian Müller

Sollte man auch dieses Thema in dieser Petition ansprechen?

Eine vereinfachte Inbetriebnahme von Speichern und Erzeugungsanlagen mit einem Anschlusswert bis zu 2.000W soll ermöglicht werden.
Voraussetzung dafür ist ein einzelner Stromkreis, der die aktuellen Vorschriften erfüllt und ausschließlich für diesen Zweck verwendet wird. Das kann durch die bereits bekannte "Wieland-Steckdose", CEE-blau bzw. rot, oder einen vergleichbaren Anschluss sichergestellt werden.

Ist (etwas schwammiger formuliert) drin. Die konkreten Punkte spricht man dann später an, die Petition hat nur maximal 3000 Zeichen

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vielleicht kannst du das hier gebrauchen zu dem Thema?

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@tageloehner
Es sollte vielleicht 8A und nicht 8 Ah sein. Ferner sind 8A auf einer 230V Leitung 1840W. Warum sollte das für eine stunde gelten und 2000 W unbeschränkt?
Ansonsten finde ich die Idee und Grafik gu, da bei mir genauso realisiert :grin:

Genau lesen. Das Stromintegral über jedes 60Minuten-Intervall darf 8Ah nicht überschreiten. Damit können 2 Einheiten ohne Überlastung betrieben werden. Da die Netzspannung eine Toleranz hat, muss man den Strom begrenzen.

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Ist ein bißchen älter, aber FTR:

Schon rein technisch geht das natürlich nicht: wenn ich in die Steckdose für meine Waschmaschine (einzeln mit 16A in der Unterverteilung abgesichert) meinen (2 kW-) Wechselrichter stöpsele, worüber betreibe ich dann meine Waschmaschine? Diese Schuko-Dose müßte also schon mal gedoppelt werden. Wenn dann aber ein 3,6 kW-Verbraucher parallel zu einem 2 kW-Wechselrichter läuft, wo ist das Problem? Die Leitung vom WR zur Steckdose wird max. mit 2 kW belastet, die zur Unterverteilung mit max. 3,6 kW — denn normgerechte Geräte jenseits 3,6 kW dürften ja keinen Schuko-Stecker haben.

Natürlich kann ich die Waschmaschine per Mehrfachsteckdose anschließen und parallel dazu noch 10 Tauchsieder. Aber es bleibt ja dabei, daß 1x 16A diese direkte Leitung absichern, d. h. der Leitungsschutz bleibt gewährleistet, auch wenn 2 kW eingespeist würden. (10 Tauchsieder á 2000 Watt plus 3600 Watt der Waschmaschine: von den 23600 Watt werden 2000 Watt vom Wechselrichter bezogen, 21600 Watt vom LS, der dann flott trennen dürfte.)

Das gedankliche Problem des VDE ist doch ein anderes: es sind 5 Steckdosen mit 16A abgesichert, und ich speise möglichst früh nach der Sicherung mit wieder 2 kW ein. Ab der zur Einspeisug genutzen Steckdose stehen rechnerisch satt 3600 Watt nun 5600 Watt bereit, also gut 24 statt knapp 16 Ampere, wovon der Leitungsschutzschalter aber nur 16A "sieht". Solange sichergestellt ist, daß die Einspeisung am Ende der Kette erfolgt, "sieht" der LS die Gesamtbelastung und kann ordnungsgemäß arbeiten. Dann ergäbe für mich auch die Verwendung einer "Einspeisebuchse" ungleich Schuko endlich Sinn ... was @hifioldtimer evtl. mit Verweis auf "z.B. eMobility Ladesteckdose mit 3,7kWh" meint?

Und zwar welche? DC != AC. 1 oder 100 kWp Modulleistung — das geht den Netzbetreiber nichts an, das ist schlicht irrelevant für ihn, wenn der einspeisende WR sich an das 600W-Limit hält. Ja, ein Akku (ohne den macht die höhere Modulleistung wenig Sinn) wird mit mehr Modulleistung schneller voll bzw. kann eine höhere Modulleistung einen größeren Akku sinnvoll laden. Es ist ja gerade nicht im Sinne des Erfinders, daß jedermann direkt seine 600/800W einspeist, wenn eh' gerade Überschuß herrscht.

Das einzige Argument gegen große Modulkapazität inkl. großem Akku ist die höhere Autarkie des Nutzenden, der ggf. von zwei Stunden nach Sonnenaufgang bis Mitternacht dann von eigener Energie zehren kann — zu Lasten der Einnahmen des Versorgers. Letzteres kann aber weder ein Kriterium des VDE noch des Staates sein.

Auch so ein zu hinterfragendes Konstrukt: als privater Grundstücksbesitzer habe ich ggf. Leitungsführung über mein Grundstück, AFAIK entschädigungslos, zu dulden — und »Vater Staat«, zu dem nun einmal auch die Kommune gehört, läßt sich sowas bezahlen?

Interessante These, das sehen die Landwirte durch deren Äcker sich der Unterflur-Südlink schlängeln soll aber anders.

Und ich bin mir da auch nicht sicher ob ich in der heutigen Zeit noch eine neu zu erstellende Leitungsführung quer über mein Grundstück entschädigungslos zu dulden hätte.

Ich würde sagen du schaust dir mal die Videos vom Andreas zu der Thematik an, dann wird der Kontext auf mein Zitat auch klarer, indem es um die 800W AC Grenze ging und wie lange die 800W dann eine zusätzliche, thermische Belastung der Leitungsisolation darstellen kann. Je mehr Modulfläche umso länger können die 800Watt anstehen. Aber ich sags nochmal, schau dir dazu die Videos von Andreas an.

Ich hätte, falls nicht schon irgendwo angebracht einen Vorschlag. Es wäre Sinnvoll,wenn man die 2kwp Grenze verschieben kann,wenn z.b ein Speicher im System eingebunden ist. Ich könnte mir vorstellen, das man je 2kwh Speicher zusätzlich 1 oder von mir aus auch nur 0.5 kwp einbinden darf, damit man die Akkus bis zum Abend dann auch voll hat und ins Netz würde es ja dann nicht gehen bzgl. Überlast im Netz.

würde vor allem regional zu sinkenden Strompreisen führen, was die Stromlobby auf keinen Fall möchte, denn die Gewinne aus genau dem vorhandenen System durch Subvention sind enorm!

...erfordert aber eine den Vorschriften und diesem speziellen Fall entsprechende Installation durch einen zertifizierten Fachhandwerker - genau das braucht aber das BKW nicht! ...und entsprechende Installationen MIT Fachgerechter Ausführung sind ja immer möglich.

So.

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Hallo Andreas,

hast Du die Fraktion der Die Linke vergessen, oder hat es andere Gründe für deren Nichtbeachtung?

Also Ich finde, die 800W irrelevante Einspeisung kann bleiben, es sei denn die Netzbetreiber wollen auch dafür eine Anmeldung.

Aber man könnte wie für alle anderen Geräte auch eine 4kW Grenze einführen, unterhalb der man eine vereinfachte Anmeldung machen kann.
Am besten nur mit einem 2 Richtungszähler. Und wenn man es will dann könnte man auch den 800W Inverter darüber anmelden.

Das ist doch ungefähr so, wie es jetzt ist. Das was sie eigentlich wollen vermutlich.

Vereinfachte Anmeldung könnte ja unter 4 kW auch so sein, dass man die Geräte solange betreiben kann bis der Netzbetreiber optional widerspricht.

Für eine Verrechnung müssen aber die Einspeisekostenstelle/-daten weitergeleitet werden zum Vermarkter. Das ist aber im Endeffekt nehme ich mal an das gleiche wie die Verbrauchsdaten weiterzuleiten.

Toll wäre auch eine Studie, die zeigt, ob jetzt das Pulsieren von Herdplatten in Kombination mit Einspeiseinvertern im Takt eine Netzmehrbelastung darstellt, oder ob die nicht lieber so wie hier bei uns in Finnland über 15 min bilanzieren sollten. Weil das Sinn macht.

Alles was die thermische Last der Kabel und die Transformatorenlast senkt sollte doch wohl ein + sein? Man muss ja nicht jetzt unbedingt nur sein eigenes Kabel bis zum Trafo entlasten, man kann auch anderen Verbrauchern im Netz Energie zukommen lassen

Ausserdem wäre es cool wenn irgendjemand mal eroieren könnte ob man denn nicht den Netzinnenwiderstand an jedem Zähler messen könnte per Firmware. Das müsste eigentlich gehen.
Ich glaube das machen auch die Inverter, wenn sie den NA Schutz realisieren. Vermutlich auch per Software.

(Mess-)Technik kombiniert mit Berechnungen respektive Simulieren (digitaler Zwilling) sind halt einfach geil.