Natürlich wäre ein programmierbares Teil besser, auch für meinen Anwendungsfall könnte ich damit dem gemessenen Überschuss genau mit der Ladeleistung folgen. Aber die programmierbaren Geräte (wie auch das dpm8624-485) brauchen dann auch noch eine Software, die eine Ladekurve nachbildet. Das Gerät muss daher in der Lage sein, den aktuellen Batteriezustand zu messen und daraus die Ladekurve abzuleiten. Es gibt aber solche Netzteil "Frontends", die bereits einen Batterielademodus in der Firmware haben. Ich würde diese bevorzugen. Mit einem Labornetzteil Batterien laden ist nur eine manuelle Sonderlösung.
Eine vollwertige über modbus oder über ein API steuerbare Lösung zum Laden einer Batterie kostet eine Menge Geld und das rechnet sich für mich nicht. Selbst Victron bietet das für ihre sauteuren 48V Hochleistungsladegerät nicht an, die kann man auch nur manuell regeln.
Ich habe noch keine USV, bin noch dabei eine für mich geeignete Variante zu finden.
Um nichts zu verschenken, gibt es zwei Möglichkeiten. Man speist (geregelt) nur gerade so viel ein wie man selbst braucht und speichert den Rest zwischen. Dazu gab es ja kürzlich ein Video. Oder man verbraucht so viel wie man gerade einspeist. Dazu braucht man aber ein automatisch regelbarer Verbraucher. Und wichtig, es sollte ein sinnvoller Verbraucher sein. Inzwischen bin ich beim Victron Multiplus gelandet. Ein Wechselrichter mit USV Funktion und Ladegerat. Und es scheint als ob die Ladeleistung über VE.Bus dynamisch regelbar wäre.
So kann man bei Sonne den Überschuss in den (USV) Akku laden. Wenn er voll ist, wird vorübergehend in den USV Betrieb geschalten. Eine Doppeluse Gerät, UVS mit Speicherfunktion, oder umgekehrt ganz wie man es sehen möchte.
Ein Wechselrichter mit USV Funktion und Ladegerat. Und es scheint als ob die Ladeleistung über VE.Bus dynamisch regelbar wäre.
Ja, aber das erfordert eine externe Regelung im ESS Mode 3 und das habe ich wegen der Komplexität des Setups bei mir ausgeschlossen. In den anderen Modi kann man das Ladegerät nur ein- oder ausschalten. Man könnte das auch über einen Ohmpilot machen, aber der kostet zu viel für das, was es bringt. Wenn man viel PV Leistung hat, reicht es ja, die Ladung nur zu aktivieren, wenn die PV Leistung über der Ladeleistung liegt. Ich glaube nicht, dass man durch ein genaues Ausregeln auf die aktuelle Leistung viel gewinnt.
hab bisher immer mal wieder mitgelesen, das gleiche Thema hatte ich mir mal in ähnlicher Weise angeschaut als von meiner APC Back UPS 700VA der Akku kaputt gegangen ist und ich nach alternative geschaut habe (akku hab ich jetzt nach 4 Monaten gekauft danke an die Erinnerung). Da ist mir folgende Marke in die Finger gekommen:
"online USV Xanto" ..Datenblatt: https:// www.online-usv.de /sites /default /files /2022-08 /datenblatt-xanto-700-3000va .pdf
Diese gibt es auch gebraucht bei Kleinanzeigen um die 400 - 700 € je nachdem welche man nimmt .. ich werde mir glaube ich so ein Teil holen. Die Online USV (anders als die meisten APC ) sind genau für sowas ausgelegt dass Sie Ständig "online" sind und beide Stromwandler immer aktiv sind (nennt sich wohl Doppelwandler Technologie, heißen eigentlich VFI (Voltage and Frequenz Iddipendent) - oder kurz Online USV bei uns in der IT). Das ist bei größeren USV für Firmen, Rechenzentren usw. gang und gäbe dass die USV eigentlich immer über den Akku geht und dann unterbrechungsfrei läuft. Daduch ist Sie auch ausgelegt länger über den Akku zu laufen als so eine kleine APC oder Powerwalker .. gibt ja einige Hersteller die "Offline" oder Line Interactive USV anbieten.
Ab der Xanto 1000 gibt es einen 36V Eingang bei dem wohl bis zu 7 Akku Paketen Parallel geschaltet werden können (bei denen hat ein Akku 9AH bei 36V, davon dann 7 Parallel) ergibt knapp 2,2kWh, sprich man könnte sich einfach einen passenden DIY Speicher hinhängen oder die Fertigen Akku Pakete holen und dranhängen. Die hat auch eine Auflade Leistung von 500 Watt. Mit nem eigenen Lader geht das dann auch Zielgerichteter.
Anstatt die Akkus vom Hersteller zu nehmen, könnte man da ja dann eine LifePo4 anschließen die dann auch die nötige Zyklen Festigkeit hat.
Das ist genau das was in diesem Thread gesucht wird denke ich.
Ich hab mir Tibber geholt und wollte das damit umsetzen (erst die letzten 1-2 Tage in den Sinn gekommen und diesen Beitrag ausgegraben) aber die USV ist für meine Wohnung einfach zu laut laut einem anderen User der Sie auf Kleinanzeigen verkauft, ich mache das glaube ich wie von Andreas in seinem Video vorgeschlagen über den Balkon Wechselrichter und mach ne "Nulleinspeisung". Durch den Tibber Pulse bekommt man ja relativ gute Werte geliefert die man dann zur Steuerung hernehmen kann. So werde ich den Akku auch Nachts mal Aufladen wenn Tagsüber von meiner Balkon PV nicht genügend kommt. Aber die USV kommt zu meinem Dad in den Keller wo ein paar meiner Systeme laufen.. da ist die Lautstärke egal. Muss nur nochmal ne Nacht drüber schlafen.
Online Usv sind nicht nur laut, sondern haben auch tierischen Eigenverbrauch. Das Laute daran sind nämlich die Lüfter, die die Wärme der Wandler wegpusten müssen...
ja, das ist leider so .. hier gibt es auch noch eine die kann man sogar umschalten zwischen Online und Line Interactive .. da wäre das dann sogar effizienter von 92% auf 96% ..
RT III Lithium USV
nur die Online USV sind halt genau die USV die man für solch eine Anwendung benötigt, die anderen sind für solch lange "Ausfall" Zeiten, wenn auch bewusst hervorgerufen, nicht ausgelegt. Ich glaube da bleibt einem nichts anderes Übrig. Das einzige was natürlich noch Machbar wäre, einen Balkon PV Wechselrichter und dann Batterie dran hängen mit einem eigenen geschalteten Ladegerät wie in Andreas Video und dann "Nulleinspeisung" .. So muss man keinen Elektriker bemühen da alles fertig mit Stecker in die Steckdose kommt.
Zu dem Schluss bin ich am Ende auch gekommen. Die Idee scheitert genau daran, dass USVs dafür gemacht sind, 364 Tage im Jahr vollgeladen herumzustehen.
Wenn es nur um's Stromsparen geht, dann reicht weiterhin eine kleine USV und die Nulleinspeisung mit einem netzparallelen WR. Da gibt es tolle Software Lösungen (z.B. openDTU für die Hoymiles micro WR).
Meine ursprüngliche Idee funktioniert wohl nur mir einem Off-Grid Inverter zuverlässig. Ich bin dann doch bei einem Multiplus II gelandet, den habe ich günstig gebraucht bekommen und das ist eben doch der Goldstandard, was Flexibilität und Programmierbarkeit betrifft. Da ist alles drin: Ladegerät, Inverter und Netzumschalter.
Aber es ist weder Plug and play noch ist es rentabel ?
Anmeldung hin oder her, ich würde nen Akku 24-48v mit nem Netzteil über den Wechselrichterkontakt gesteuert laden und nen hm300 oder 600 wenn immer 600w Grundlast anliegen - Ac seitig nach Sonnenuntergang - Aufgang schalten - ist zu wenig im Akku und das bms trennt ist halt Netzstrom angesagt - dürfte auch das effektivste sein!
Interessant wäre vielleicht noch, ab wann kein Strom übrig ist, dann kann man zum Winter den Akku auf 50% lagern und den Wechselrichter DC seitig abklemmen, dann entlädt sich nix!