Saisonaler, thermischer 3.000 kWh Speicher für Heizenergie-Autarkie

Das ist wahrscheinlich so, allerdings gibt es heute durchaus Häuser, die ohne Wärmepumpe rein elektrisch beheizt werden.

Da geht es um sehr gut isolierte Neubauten und vermeintliche Nachteile der Klimaanlagen (Zugluft, Art der Wärmebereitstellung, Optik) bzw. der Wärmepumpe (Investition in Fußbodenheizung, Wartungsaufwand) im Vergleich zum niedrigen Invest von Infrarot Heizungen bei sehr geringem Verbrauch.

Da sind es allerdings eher 5000 kWh Wärmebedarf, von denen vielleicht 2000 von PV gedeckt werden und 3000 aus dem Netz bezogen werden. Da könnte die Alternative passen, ob sie sich aber gegenüber 3000 kWh Netzbezug rechnet? Wenn man 40 Cent zahlen muss, sind das nur 1200 Euro im Jahr. Wenn Infrarot gegenüber dem Saisonalspeicher 24000 Euro billiger ist, kann man 20 Jahre mit Netzstrom heizen.

Und wenn man unbedingt Netzstrom und Wärme autark sein will, dann haben wir im Prinzip auch eine Lücke, denn die ist bei Einfamilienhäusern mit Wasserstoff oder großer Batterie teurer als mit dem Saisonalspeicher.

Mit COP 4 gerechnet sind die 3000 kWh Wärme nur 750 kWh Strom, die man beim Ausspeichern einspart. Das ist aber bei 100 Euro die kWh 75000 Euro, beim Wasserstoffspeicher kann man glatt 125000 Euro hinlegen und darf noch über 500 Euro an Wartung pro Jahr bezahlen oder so ähnlich (Picea ist nicht grundlos Pleite gegangen.).

Gehen die Batteriespeicher Preise weiter runter, z.B. auf 20 Euro die kWh, sieht es wieder etwas anders aus.

So Preise eröffnen dann noch ganz andere Möglichkeiten. Einen 500 kWh Anhänger kann man beim Windrad aufladen. Das ginge zwar beim 50 kWh Anhänger theoretisch auch, aber es macht schon einen Riesen Unterschied, wenn man im Winter mit vier bis fünfmal Energie holen auskommt und da nicht zweimal die Woche hin muss. Sowohl praktisch betrachtet von Aufwand her, als auch aus Sicht der Verfügbarkeit von Wind.