[Alle Komponenten sind aktiv gekühlt, sind auch für Betrieb bei 65°C ausgelegt. Verbrennen wird man sich nicht, aber die Systeme werden bei zu hoher Temperatur in Überlast gehen und sich abschalten. Unter welchen Bedingungen sollen diese betrieben werden?
Ich will die Geräte nicht oberhalb der, in den Datenblättern angegebenen, Nennbedingungen betreiben.
Insbesondere die DC-Laderegler werden im Normalfall deutlich weniger als 60 A laden. Laut Planungstool werden es typischerweise etwa 47 A sein.
Der Laderegler im MP2 wird ja auch nur im Winter benötigt, wenn die Leistung der DC-Regler nicht mehr ausreicht. Da die Sonne dann relativ flach steht, wird morgens hauptsächlich der MP2 laden und abends die DC-Regler. Kann man den MP2 eigentlich so programmieren, dass der Gesamtladestrom = Ladestrom_MP2 + Ladestrom_DC_Regler1 + Ladestrom_DC_Regler2 einen bestimmten Wert nicht überschreitet? Die Geräte sind ja miteinander vernetzt.
Die Service-Struktur von Victron ist etwas anders - sie bieten kein Endkundensupport, weil die Komponenten ausschließlich durch Fachkundiges verkauft werden sollten. Dieser bietet dem Kunden auch die Beratung und zum Schluss den Support an.
Der Endkunde ist letztendlich der, der die Rechnung bezahlt. Alleine schon deswegen finde ich solche Service-Strukturen dumm und unverschämt. Leider kenne ich auch keine Fachkundigen mehr, die etwas Maß-geschneidertes hinbekommen, was von deren Standard abweicht. Ich schätze und bewundere ordentliches Handwerk wirklich sehr, bin aber in letzter Zeit, bis auf eine einzige Ausnahme, herb enttäuscht worden. In diesem Zusammenhang immer wieder gut: https://www.youtube.com/watch?v=UUEeL5d8i2s.
Auf der anderen Seite finde ich aber die sehr ausführliche Dokumentation auf der Victron-Homepage wirklich vorbildlich.
Ich plane ja einen 16S-Speicher aufzubauen. Einige hier empfehlen, einen Satz Batterien mehr zu bestellen, damit man eventuell defekte Akkus nicht erst mühsam nachbestellen muss.
Wenn aber alle Batterien in Ordnung sind, könnte man dann auch mit den Victron-Komponenten MPPT 250/60 und MultiPlus II einen 17S- oder 18S-Speicher aufbauen? Kann man also die Einstellungen für die Absorption-Voltage auf 57,8 V oder 61,2 V erhöhen? Und wenn ja, ergibt das Sinn?
warum? weil du deinen wr ans maximum ausquetschen willst? beschwer dich aber nicht wenn der dann alsbald die radieschen von unten siet
ergibt das Sinn?
NEIN!
Wo soll das Problem sein wenn man unter der max Spannung von 66v bleibt ( z.b. max 61.2v)? Vorteil ist natürlich dass man mehr Speicher und auch mehr Leistung ohne Mehrkosten am inverter hat. Max voltage setting ist übrigens 64v
Wo soll das Problem sein wenn man unter der max Spannung von 66v bleibt ( z.b. max 61.2v)? Vorteil ist natürlich dass man mehr Speicher und auch mehr Leistung ohne Mehrkosten am inverter hat. Max voltage setting ist übrigens 64v
Vielleicht ist die Belastung für die Spannungswandler bei gleicher Leistung sogar geringer und die Wandlung effizienter, wenn die Spannungs-Differenzen zwischen Eingangs- und Ausgangsseite nicht so hoch sind. Die Wandler können dann evtl. mit einer niedrigeren Taktfrequenz arbeiten. Außerdem dürften die Ströme niedriger sein. All das ist aber nur spekulativ. Ich kenne ja das Innenleben der Geräte nicht im Detail. Beziehen sich die 64 V max sowohl auf den MPPT-Ausgang als auch auf den MultiPlus II-Ein/Ausgang? Ich habe diese Information leider nirgendwo gefunden.
Wo soll das Problem sein wenn man unter der max Spannung von 66v bleibt ( z.b. max 61.2v)? Vorteil ist natürlich dass man mehr Speicher und auch mehr Leistung ohne Mehrkosten am inverter hat. Max voltage setting ist übrigens 64v
Vielleicht ist die Belastung für die Spannungswandler bei gleicher Leistung sogar geringer und die Wandlung effizienter, wenn die Spannungs-Differenzen zwischen Eingangs- und Ausgangsseite nicht so hoch sind. Die Wandler können dann evtl. mit einer niedrigeren Taktfrequenz arbeiten. Außerdem dürften die Ströme niedriger sein. All das ist aber nur spekulativ. Ich kenne ja das Innenleben der Geräte nicht im Detail. Beziehen sich die 64 V max sowohl auf den MPPT-Ausgang als auch auf den MultiPlus II-Ein/Ausgang? Ich habe diese Information leider nirgendwo gefunden.
Deine Vermutungen stimmen natürlich alle. Es gibt aber auch einen Nachteil. Evtl schlägt etwas durch wegen Spannungsspitzen. Wobei 66v hoffentlich nicht dass absolute Limit ist....
Es gibt aber auch einen Nachteil. Evtl schlägt etwas durch wegen Spannungsspitzen. Wobei 66v hoffentlich nicht dass absolute Limit ist....
Vielen Dank. Ich werde die 18S-Option dann erst mal nicht verwerfen. PV-Module und Batterien sind in Bezug auf Spannungsspitzen nicht gerade gefürchtet. Da sehe ich keine Gefahr.
Du kannst noch statt über MPPT DC zu laden über einen 2. Wechselrichter -> MP II AC laden und den Überschuss einspeisen.
Ich will mir allerdings auch die Offgrid-Option offen halten. Den AC-Wechselrichter kann ich dann ganz einfach auf den Critical Load vom MP2 schalten. Diese Hardware-Kombination lässt sich also an so ziemlich jede denkbare Bundesregierung anpassen. Von Volleinspeisung über Teil-Einspeisung bis komplettem Eigenverbrauch ist vieles möglich.
Es ist nun das komplette Material eingetroffen, bis auf die Batterien und die Inverter. Dummerweise wurden gestern die falschen PV-Module geliefert. Sowas kann natürlich auch mal passieren. Habe eben (am Samstag) beim Händler angerufen und sofort jemanden am Telefon gehabt, der mir zugesichert hat, dass die Module selbstverständlich gegen die bestellten ausgetauscht werden. Schauen wir mal, wie die Geschichte weiter geht und wie viel Punkte der Händler in Sachen Service bekommen wird. Ich werde hier im Forum eine entsprechende Bewertung schreiben.
So, nun habe ich noch einen Lieferanten für den 5kW SMA-Wechselrichter gefunden, nachdem die ursprüngliche Bestellung wegen Lieferschwierigkeiten storniert wurde. Mal sehen, ob es dieses Mal klappt. Ich komme mir bereits vor, wie ein Detektiv, der stundenlang im Internet schnüffelt, wo er diese und jene Komponente bekommen kann. Selbst so einfache Sachen wie Reihenklemmen musste ich bei unterschiedlichen Lieferanten bestellen. Der eine hat die Klemmen, der andere die Brücken, der dritte die Abschlussplatten, etc.
Ich hatte außerdem noch eine Firma im Haus, die mir ein Angebot zur Erneuerung der Erdungsanlage erstellen will. Der Potentialauslgleich läuft noch über die Wasserleitung.