Nein, solche Unterschiede bzgl Selbstentladung gibt es nicht, und es gäbe auch keine Erklärung dafür.
Einfaches Experiment: Entlade einen LFP Akku auf z.B. 50%, und lasse ihn abgeschaltet zwei Wochen stehen. Dann müsste sich Deiner Theorie zufolge wg der Selbstentladung auch eine enorme Zelldifferenz entwickelt haben. Die gibt es aber nicht.
Dann habe ich Zellen, die es deiner Meinung nach nicht gibt. Als LiFepo als auch als LiIon.
Das halbe board hier ist voll von Beschreibung solcher Fälle. In welche Behauptungen willst du dich noch versteigen?
Naja, mein Physikstudium habe ich mit meinen Kenntnissen in dieser Sache noch ganz gut abschließen können.
Nein, ich fürchte, dass Du hier gar keine Ahnung hast, was die Kirchhoff’schen Gesetze überhaupt besagen. Oder irgendwas in meinen Ausführungen hat Dich irgendwie getriggert, Du hast das missverstanden
Erstens ist das die falsche Testmethode. Man lädt nämlich voll, in den steilen bereich der Kennlinie hinein. Bei Liion uber 4 V, bei Lifepo mindestens auf 3,45, besser 3,5 V.
Weil da die Kennlinie steil ist, sodass auch geringe Verluste deutlich im Spannungsavfall zu sehen sind.
Bei LiIon ist das der Standardtest, der für Wiederverwendete Zellen gemacht wird. Lies auf secondlifestorage.com
Bei LiFePo macht es keiner, weil der Effekt nicht haufig ist. Und weil YTber nichts davon verstehen.
Aber auch von denen hab ich eine Zelle hier.
Und dann benutze doch mal das Wort Selbstentladung in der Suchfunktion hier.
Wie kommt es denn, dass ein Effekt, den es deiner Meinung nach garnicht gibt, mehr als 100 Treffer hier im board hat?
Was übrigens eine gute Gelegenheit ergibt, deinen Kenntnissen etwas nachzuhelfen.
Wozu sollte ich, wenn doch ganz simpel nachweisbar ist, dass der Selbstentladungseffekt keine relevante Rolle spielt. Die Methode, das am eigenen Akku zu überprüfen, habe ich Dir schon genannt. Aber ein noch sicherer Beweis sind neu verkaufte Zellen.
Meine EVE 280K Zellen kamen ab Werk "vorbalanciert” bei mir an. Und tatsächlich war die maximale Spannungsdifferenz zwischen den 16 Zellen gerade mal 2 mV. Und bevor Du auf die flache Spannungskurve verweist: ich habe nach dem Bau meines Akkus diesen auch erst mal mit einem Labornetzteil ausbalancieren wollen. Ich musste aber feststellen, dass selbst bei Erreichen von 3,5V der ersten Zellen die Spannungsdifferenz noch immer geringer war als die Auslöseschwelle von 10 mV für das Balancieren.
Das dürfte Deiner Theorie zufolge ja gar nicht vorkommen können. Zwischen Produktion meiner Zellen und der Auslieferung an mich waren schon mehr als 6 Monate vergangen. Wo ist denn da die Selbstentladung geblieben? Und warum habe ich heute über 10 mV Spannungsdifferenz, wenn die Zellen mal zwei Wochen lang nicht balanciert wurden?
Und davon ab: Warum unterstellst Du mir Aussagen, die ich nie von mir gegeben habe? Ich habe gesagt, dass der Selbstentladungseffekt nur eine untergeordnete Rolle spielt, und Du behauptest nun, ich hätte gesagt, dass es diesen gar nicht gibt. Willst Du wirklich auf diesem Niveau diskutieren?
Ich fürchte, dass du da ebenso grundlegend irrst wie zum Thema Selbstentladung.
Und da diese Diskussion für den faden und das Problem des OT ziemlich störend ist, werde ich die zugehörigen Beiträge abtrennen.
Was das mitr dem WInter zu tun hat, habe ich zwar schon ausführlich dargelegt, aber das ist wohl wieder mal an Dir vorbeigegangen. Im Winter wird mein Akku nicht voll, und deshalb wird dann wochenlang nix balanciert. Ich muss den Balancer also gar nicht abschalten, sondern kann mir einfach ansehen, wie sich die Zellen meines Akkus im Winter verhalten. Da pendelt der SOC dann immer so zwischen 50 und 70%, und nach einigen Wochen ist relativ starke Zelldrift messbar.
Ein wohlbekanntes Problem. Wenn du nicht vollädst, balancierst du nicht. Wenn du nicht balancierst, lässt die (erhöhte) Selbstentladung (einzelner Zellen) den SOC deiner Zellen auseinanderlaufen. Genau da siehst du die Selbstentladung.
Du sollst 3 Zyklen zeitnah hintereinander machen, ab gutem Balancing, mit abgeschaltetem Balancer. Dann kann Selbstentladung nicht die Ursache für Ladungsberlust sein, aber deine Unterschiede in den Widerständen usw. , was du angeführt hast schon. Und wenn dann nach 3 Zyklen kein ernsthafter Balancerbedarf ist, dann liegst du mit deinen Aussagen falsch.
Möchtest du deswegen keinen eigenen Versuch machen?
Nein, da sehe ich die Wirkung der unterschiedlichen Ladezustände der einzelnen Akkus.
Warum muss ich mich denn wiederholen? Das ultimative Experiment habe ich doch schon genannt: Lade Deine Zellen auf die exakt gleiche Spannung (so wie z.B. ab Werk auf 3,000V), und lasse sie so wie der Hersteller dann ein halbes Jahr herumstehen, ohne dass sie irgendwo angeschlossen werden.
Nach Deiner Theorie müssten diese Zellen dann also wg der angeblich unterschiedlichen Selbstentladung allesamt stark unterschiedliche Spannungen aufweisen. Das tun sie aber nicht. Und damit ist Deine Theorie auch schon widerlegt.
Was hast du an den Worten
“ Nicht alle Zellen haben nennenswerte Selbstentladung”
“ Man macht das bei LiIon zellen”
“Ich habe solche Zellen”
“Man macht das nicht bei 3 Volt, sondern da wo die Kennlinie steil ist”
“mit der Suchfunktion findest du uber Hundert Fäden für das Suchwort Selbstentladung”
eigentlich nicht verstanden?
Hast du dir auch nur einen davon angesehen?
Was hast Du denn an meinem kleinen Experiment , das Deine Behauptung vollständig widerlegt, nicht verstanden? Warum gehst Du darauf nicht ein?
Was soll mir eine Forensuche nach dem Begriff “Selbstentladung” denn bringen? Den Beweis dafür, dasss Du mit Deinen Falschbehauptungen schon hunderte in die Irre geführt hast? Was helfen Spekulationen von Laien hier weiter?
Die Sache ist völlig klar auflösbar: Du behauptest, dass Selbstentladung die einzige Ursache der Zelldrift in einem Akku sei. Das lässt sich äußerst leicht in einem Experiment widerlegen, das ich schon drei mal genannt habe. Ein Experiment, in dem alle anderen Einflüsse außer Selbstentladung ausgeschaltet sind. Und oh Wunder: da kann man keine Zelldrift messen.
Weil dein kleines Experiment schlecht funktioniert. Bei 3 Volt ist die Kennlinie viel flacher als bei 3,5 Volt. Deswegen genügenbl 6 Monate nicht, du musst 5 Jahre warten.
Falsches Experiment, kein Ergebniss. Und offensichtlich auch keine Erkenntnisse.
Lagerung von Zellen Liyion für 2 Monate habe ich gemacht . Die sehr üblen zeigten schon nach 7 Tagen verringerte Spannung. Was länger als einen Monat braucht, bis der abfall valide ist, kann man benutzen.
Da dir das (auch) nicht klar war, bezweifele ich, das du das gesamte Problem richtig beurteilst.
Und je länger du so rumargumentierst, umso klarer wird das Bild.
Sorry, ich habe laut gelacht.
Naja, so wie du misst, kann man auch keine Zelldrift messen.
Die Sache ist damit klar auflösbar….
Wer nichtmal ein richtiges Experiment planen kann….
Ich pendle sogar viele Woche in diesem Bereich und sehe dort keine Differenz. Kann ich auch nicht, weil die Spannungskurve hier viel zu flach ist um Unterschiede in der Ladung zu erkennen.
Wenn ich die Zellen dann nach 6 bis 8Wochen wieder mal auf 3,5V bringe, habe ich so ca 20-25mV Differenz welche der Balancer in 30min auf 10mV verringert und dann ist es auch wieder für mind 6Wochen gut.
Die Zellen sind vor 3Jahren irgendwo in China gekauft, sicher alles andere als Top Qualität und haben bei mir 225 Zyklen runter. Was sie davor erlebt haben weiss ich nicht ![]()
Tom, zwei Dinge:
Nach den Forenregeln hast du Differenzen mit einem Moderator nicht auf dem board klären, sondern per PN. Da wird dann ein zweiter Moderator hinzugezogen. Das hast du bereits gesehen.
Der Verstoss gegen Forenregeln kann mit einer Verwarnung geahndet werden, 3 Verwarnungen mit einer Sperre.
Bisher hast du keine Verwarnung bekommen, aber jetzt reicht es. Ab jetzt gehts regelkonform.
Ich habe gerade ein paar Kandidaten hier die zu tief durch lange Liegezeit entladen wurden.
Sind 3 Ah Lfp.
Die verlieren täglich im fast entladenen Zustand also die 3 V sinken täglich ab. Reif für die Tonne.
Wobei der Leckstrom mit zunehmender Spannung normal auch stärker zunimmt.
Einfacher Test für solche Zellen. Man nehme eine konstante Spannung auf tiefem Niveau, also im steilen Bereich der Kennlinie. Lade solange bis kaum merklich Strom aufgenommen wird. Sinkt er gar nicht mehr weiter ist das bereits der lecker leckende Strom. Hänge den Akku z.B.24 Std ab. Nächsten Tag Kontrolle wie lange der begrenzte Ladestrom fließt. Ist jetzt nicht der ganze Verlust in 24 Std. Besser, man hat einen Ah Zähler dazwischen. Dann hat man das bessere Ergebnis.
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6 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Akkubetrieb - Balancingproblem?
Darum ging es nicht.
Mir ist vollkommen klar das die Spannungen sämtlicher Zellen immer Unterschiedlich sein werden. Mir ging es um die Aussage von @deff das es "Größere Abweichungen" zum Lade und Entladeschluss bei ihm gibt, und das ist beim Voll laden wenn vorher einmal ordentlich gebalanced wurde eben nicht normal, ganz egal ob du Zellen dabei hast mit geringerer Kapazität.
Der Job des Balancers ist es Ladungsunterschiede auszugleichen die zb. durch Selbstentladung entstehen oder Verluste Übergangswiderstände und was noch so alles gibt, und nicht Kapazitätsunterschiede auszugleichen, damit wie @Carolus auch schon schrieb alle Zellen am Ende die gleiche Ladeschlussspannung und somit auch den gleichen Ladezustand haben (bei über 3,4V).
Das ist eine falsche Denkweiße, warum steht hier:
https: //akkudoktor.net/t/lifepo4-eigenbau-eine-zelle-hat-immer-over-voltage-nach-ca-2-jahren/32851/22
Hier noch ein Link zur Erläuterung.
Der (Wonmobil) Akku ist 2 Monate bei abgeschaltetem Balancer gelaufen.
So sieht das aus, wenn keine Zelle übermäßige Selbstentladung hat.
Update: es geht mit darum darzulegen, dass ein Akku ohne Selbstentladung Problem bzw. -Zellen so gut wie keinen Balancingbedarf hat .
Wenn er dann doch welchen hat, muss man die Ursachen suchen.
Z.b. zu niedrige Balancerdifferenz bei zu grossen Unterschieden des Innenwiderstand, usw
Müsste man eigentlich alles mal zusammen stellen, was es da an Ursachen gibt.
