Maximale Ladespannung, wann ist die Chemie "aufgebraucht"

Ich fürchte, im wahren Leben draußen, wo die etwas elektrikresistenten DIY Akkubauer/Benutzer unterwegs sind, wird bis 3,65 geladen. Steht ja als erlaubt im Datenblatt.

Und dann bekommen DIY Projekte, einzelne Hersteller, BMS oder Balancer die Schuld für den "Bumms" . Etwas mit der Spannung runter auf Kosten von 2-3% Kapazität ist ja zu einfach

Nein, ich meine tatsächlich 3,7V.

Oliver

Alderalder...Deine Schlussfolgerungen sind schon etwas naiv. Wir wissen nicht was genau passiert ist und noch weniger ob das irgendwas mit Deinen 2-3% mehr Kapazitaet zu tun hat.

In der Industrie passiert gerade recht viel.

Pylontech und Victron (Deye ?) sollen lt. den Kommentaren im Video schon folgendes kürzlich im Code implementiert haben.

Nochmal zur Erinnerung: Maximalforderung ist m.M. :

- Laden bis der Cut Off Strom erreicht ist (SOC=100% - Zellchemie ist hier gesättigt und noch nicht geschädigt)

- sofort abschalten und nur noch entladen (ohne Float) und Zwischenladen

- und erst ganz unten wieder mit dem Laden beginnen.

Dies bekommt die Industrie wohl nicht, hin weil dann das BMS den Cut Off Strom kommunizieren müßte . (Ich kenne mich nicht aus, was da vielleich doch geht oder nicht).

Aber geht doch.

soweit haben sie sich schon der Maximalforderung (Nordkyndesign ? ? ) angenähert:

https://www.youtube.com/watch?v=RwpGzLBFyBQ&t=186s

Statt cut off Strom: - Bestimmte Ladespannung und eine fest definierte Absorbtion Zeit

- Zeitlich definierter kurzer Float (bei 3,30 V) : dann Ladung ganz abschalten. S T O P !!!

- Entladen

- wieder Laden

na also - nicht schlecht. ?

...und während die Industie sich bemüht ihre Codes den Forderungen der "I - Gemeinde und den neuen Erkenntnissen" anzupassen........

.......kommt EVE für ihren 280K Akku mit 41 Seiten völlig neuen Datasheets (23.6.23) daher; mit neuen Ladetechniken.

hehee: und knallroten Warnhinweisen das der Akku nur noch von geschulten Maintenance Leuten gewartet werden darf.

@irrlicht

Naiv wäre es, die Parameter zu ändern und zu denken ich bin 100%ig Save. (Habe ich nie getan)

Aber genauso Naiv ist es, die Vorkommnisse und Diskussionen zu ignorieren und an gleicher Stelle fortzufahren.

Je nun, es gibt verschiedenen Anwendungsszenarien, und nicht für alle ist dieses Vorgehen zielführend.

Ansonsten laden meine Pylontechs schon seit Anfang an so.

Oliver

Gerade hatte ich eine Idee, wie man den richtigen Abschaltstrrom für jede beliebige Ladespannung zu bestimmen, mit dem man genau auf 3,37 V landet.

Hi,

bin neu hier und verfolge seit der Hausexplosition die Theorien und Ideen um die Ladespannung von den Akkus.

Leider streiten sich da die Geister...... Ich habe nach der Installation meiner Pylontech gleich gemerkt, daß die Spannungen im BMS

doch recht hoch sind, und rein aus dem Gefühl heraus bin ich mal von den möglichen 3,6V auf ca 3,4V gegangen.

Wie ich hier lese, ist auch das noch zu viel. Die angestrebten 3,37 sind doch recht wenig. Der Akku könnte vielleicht nicht in den

Bereich für den Zellenausgleich kommen. ( meine Vermutung).

Wäre es dann nicht sinnvoll für z.b. eine Stunde den Akku in den Bereich vom Zellenausgleich zu laden, und dann auf eine geringere Spannung

z.b.3,37V zu gehen? Dann wäre doch sichergestellt, daß die "Restchemie" nicht komplett verbraucht wird.

Wie ich hier im Forum gelesen habe, kann ich am Multiplus keinen Ladestrom einstellen, sondern nur die Ladeendspannung. Der Strom

ergibt sich aus der Differenz von Akku und Ladegerät. Ich hatte diese Jahr nicht so viele "Vollladungen", PV ist zu klein und Verbrauch zu groß.

Ich brauche keinen vollen Speicher, der könnte 19,2 kWh, mir reichen auch 10 kWh und der Rest als Notstrom und für die Alterung.

An erster Stelle steht für mich ein sicherer Betrieb. Ich denke, daß man bei den 3,37V ganz gut liegt.

[quote data-userid="561" data-postid="163694"]

Ruhespannung gibt es bei Hausspeicher nicht, weil ständig geladen oder entladen wird[/quote]

ähm, bei denen paar mal, als mein Speicher voll war, konnte ich über viele Stunden sehen, daß die Spannung sich nicht änderte,

da ja nichts geladen oder entladen wurde, oder was meinst du mit Ruhespannung.

viele Grüße

Gerryy07

Du kannst machen was immer du für richtig hältst. Es ist unbestritten, daß Akkus länger halten, wenn sie keine Voll-, sondern nur Teilzyklen durchlaufen.

Und auch wenn hier in vielen großen und bunten Buchstaben fröhlich vor sich hin gerätselt wird, geht die wissenschaftliche Literatur davon aus, daß ein LiFPo4 100% SOC dann erreicht hat, wenn der Ladestrom bei 3,6V auf Null abgesunken ist. Dann ist der voll, und die Chemie da drin nicht verbraucht. Schaltet man dann die Ladespannung ab, so sinkt der Akku auf seine Leerlaufspannung von 3,37V.

Lädst du den Akku nur bis 3,37V, dann wird der nicht voll. Wenn das nicht stört, prima.

Oliver

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Dafür findest du in der Literatur keine einzige Quelle. Im Gegenteil.

Und genug hiervon in diesem Faden.

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@oliverso "Alternative Fakten"? ?

Aber wenn das so klar in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben ist, warum teilst nicht die Evidenz mit uns?

[quote data-userid="25288" data-postid="164174"]

Dein WR hat die Spannung gehalten. Ruhespannung wäre wenn du die Kabel abklemmst und wartest bis sich die Spannung nicht mehr ändert.

Machen das nicht einige BMS? Ich kenne jetzt nur das RN150. Hier wird bei Erreichen der eingestellten Spannung und Unterschreiten des CutOfftStroms der Lade MOSFET geöffnet und die Spannung sinkt beim jeweiligen Pack ab. Erst bei unterschreiten von SOC x (einstellbar) und Entladestrom x, machen die Lade MOSFET wieder zu.

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Victron ?:

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