Da habe ich auch schon andere (bessere) Erfahrungen gemacht. Selbst wenn die Zellen nahe 0 V waren (aber noch im positiven Bereich 0,1 - 0,2V) konnte ich sie langsam wieder beleben. Habe mit 20…30 mA angefangen, ab 1V dann mit 100mA bis 2,5…2,8 und dann langsam mehr. Viele davon laufen wieder, haben aber meist stark erhöhte Selbstendladung (verlieren zwischen 50 und 100mV im Jahr). Wenn es mehr wird, werden sie entsorgt. Sehr gute Zellen verlieren aber nur 1mV oder weniger im Jahr. Solche Zellen kommen aber bei mir in keine kritischen Anwendungen oder gar Batteriepacks. Habe mal ein Video gesehen, dass LiIon-Zellen erst dann (massiv) geschädigt sind, wenn sie wirklich umgepolt wurden und zwar recht massiv. Das war recht gut recherchiert (YT-Channel von Julian Illett), die kritische Grenze lag irgendwo bei -20…-30%, weiß es aber nicht mehr genau. Zellen, die länger auf Null waren, taugen meist nichts mehr.
Ich bin da recht brutal. Umpolung kommt bei 2 bis 4 S oder überhaupt nur Lagerung nicht vor. Bei 18650 oder den Plastiksackerln.
Das passiert nur unkontrolliert bei Dauer Entladung.
Dick gewordene fliegen.
Also geht die Zelle mit ein paar mA auf etwa 2,5V hoch wird dann durchaus sofort normal geladen.
Geht es sich zeitlich aus dann lasse ich sie um 3 V allerdings am stabilen analogen Ladegerät ruhen und beobachte dabei den Strom ob er auf Null nach Stunden oder Tagen abfällt. Einfache Digitale Pendeln ständig und sind ungeeignet dafür. Bleibt ein Reststrom dann ist es ein Fall für die Tonne. Selbstentlader kann ich nicht gebrauchen.
Mein Hintergrund Gedanke dabei. Lässt sie sich it ein paar mAh hochziehen gibt es noch keine auffällige Selbstentladung. Für mich ok.
Keine Empfehlung zum nachmachen.
Feuer macht jeder auf seine Art und Verantwortung.
Das gilt meiner Kenntnis nach für LiFepo. Bei liion habe ich unter 0,5 V keine einzige Zelle brauchbar wiederbeleben können, oberhalb von 0,5 V fast alle.
PS: ist hier OT, wenns als extra Thema interessiert, trenne ich das ab.
Hier ist das besagte Video dazu mit Hinweis auf eine wissenschaftliche Untersuchung:
War nicht Julian Illet, sonder ‘bigclivedotcom’ und ist bereits 8 Jahre her.
wissenschaftlicher Artikel dazu:
https://www.nature.com/articles/srep30248
Es geht um normale Liion-Akkus, nicht spez. LFP.
Natürlich werden die Zellen auch schon unterhalb von 2,5V geschädigt, aber nicht gleich so irreversibel wie viele denken. Zellen, die man bei 0 V findet, waren sehr wahrscheinlich schon umgepolt oder deren CID hat ausgelöst. Letzteres finde ich häufiger in alten ebike-Akkus, bei Laptop-Zellen eher weniger.
Nach meinem Kenntnisstand hat da eher @paddy72 recht. Elektrochemisch ist wenn das Anodenoberflächenpotential ein Problem ( Gefahr von Lithium-Plating ). Bei niedrigem SOC ist das im Gegensatz zu hohem SOC aber eher unkritisch.
Auch die freigegebenen Ladeströme in LFP-Datenblättern bestätigen dies:
Bei niedrigem SOC ist allerdings der Zellinnenwiderstand erhöht, so dass das Laden mit hohen Strömen verlustreicher ist. Vermutlich ist das dann auch nicht unbedingt der Lebensdauer zuträglich
Sehr gut, danke dir.
Bei niedrigem SOC ist allerdings der Zellinnenwiderstand erhöht, so dass das Laden mit hohen Strömen verlustreicher ist. Vermutlich ist das dann auch nicht unbedingt der Lebensdauer zuträglich
Nicht immer.
Meine Winston Zellen scheint es nicht zu jucken ob voll oder leer immer gleicher IR, reimt sich sogar
.
Danke @nimbus4 , sehr interessant.
Das der Ri bei kleinem SoC erhöht ist (bei LFP) wußte ich noch nicht. Hatte bei klass. Li-ion öfter mal bei unterschiedlichem SoC nachgemessen und auch keinen Unterschied festgestellt. Weiß allerdings nicht mehr, ob ich bis 5% SoC runtergegangen bin, wohl eher nicht. Im Bereich 20-90% ist der Unterschied ja nicht sehr groß.
ich habe etwa den selben ertrag von 40kwh am kürzesten tag wenn die sonne scheint.
dein akku ist doch viel zu klein
, habe gerade 110kwh da ist das noch ok
Das leuchtet mir nicht ein. Wenn ich einen 30kWh-Akku im Winter nicht voll bekomme, dann einen 110kWh-Akku erst recht nicht. Bei 30-40kWh winterlicher Tagesverbrauch mit WP (Winter tgl. ca. 20-25kWh) und E-Auto (werktägl. ca. 12kWh) schon gar nicht. Ab Ende Februar bis Oktober wird der Akku dann wieder regelmäßig voll - aber dann verbrauche ich auch meist nicht mehr die volle Akku-Kapazität zum Entladen. Da nutze ich ja zuerst (gerade für die WP) Direktverbrauch. Der Akku überbrückt dann auch mal 1-2 sonnenärmere Tage. Allenfalls in der Übergangszeit wäre die Überbrückung mit einem größeren Akku länger möglich. Da stellt sich mir aber die Frage nach der Wirtschaftlichkeit.
Mehr PV würde wohl eher nutzen - daher habe ich 2025 zugebaut - 1kWp steil nach Süd und 2kWp flach nach Nord auf meinem neuen Schuppen. Bringt an einem sonnigen Wintertag >3kWh zusätzlich. Bei leicht bedecktem Himmel ohne Nebel bzw. ohne "Finstergrau" immer noch ca. 1kWh.
Zellverbinder sind niemals Ursache für Kapazitâtsunterschiede . Weder bei Zelle 8, noch bei Zelle 16, noch bei irgendeiner Zelle.
Das ist mir durchaus bewusst. Nur kennt das JK-BMS halt keine einzelnen Zellkapazitäten, sondern nur Zellspannungen. Diese werden m.M.n. durchaus von Kabellängen, Übergangswiderstanden, Lasten - in Abhängigkeit von der Temperatur u.v.a.m. beeinflusst. An jeder Zelle. Deshalb "irritieren" Übergangswiderstände bspw. bei den Zellverbindern eben auch das BMS. Die Zellkapazität ändert sich natürlich nicht - eine Zelle ist immer die "kleinste" und wird in einem idealen Akku zuerst voll bzw. zuerst leer. Evtl. sortiere ich mal die Zellen um - dann sollte der Effekt (wenn es tatsächlich die Kapazität ist) ja mitwandern.
fahre nie mehr unter 3,0V/Zelle ……. und noch eine Notreserve im Akku zu haben.
Welche bei 3,0 V etwa 5 % SOC sind. Wobei du schon weit in dem Bereich bist, ...
Für welche Zelltemperatur und welche Last gilt denn Dein Diagramm? M.M.n. bricht die Spannung meines 30kWh-Akku bei den derzeit <10°C in meiner Garage bei 4kW Last (WP und etwas Hausverbrauch) bei jedem SOC deutlich stärker in der Spannung ein als oberhalb 15°C ...
M.M.n. bedeutet 3V/Zelle unter höherer Last bei niedriger Temperatur noch deutlich mehr als die 5%SOC in Deinem Diagramm. Nur kann /sollte man diese Restkapazität eben nur mit geringerer Leistung /geringeren Strömen entnehmen.
Ich bin halt mehr Praktiker. Wenn bspw. mein kalter 3kWh-E-Rollerakku bei <48V Akkuspannung beim Beschleunigen "Not-"abschaltet, kann ich nach erneutem Start mit sanftem Gasgriff noch etliche Kilometer zur Steckdose fahren ... Ja, die Leerlaufspannung nach dem Wieder-Starten ist dann wieder >51V. Nützt mir aber im Betrieb wenig, ich will ja fahren.
Laden mit hohem Strom bei niedrigem SOC ist beim PV-Akku ja eh ein seltener /unwahrscheinlicher Fall. Zumindest wenn man nicht rein aus dem Netz lädt und keinen kleinen Akku quält (wie bspw. bei meinem E-Roller). Bei mir beginnt ja die Ladung des Hausakkus erst bei einem PV-Überschuss und dieser steigt morgens allmählich an. Selbst bei bedecktem Himmel gehen lächerliche 500-900W in den Akku und wenn dann die Wolkendecke mal aufreisst (>6kW Ladeleistung) ist der Akku ganz sicher bei >3V/Zelle. Denn es gibt ja auch eines Spannungs-Hysterese zwischen stufenweiser Abschaltung der WR (unter Last) und Wiedereinschaltung der WR. Bis dahin wird ohne Last geladen.
Und selbst 6kW sind bei 30kWh lächerliche 0,2C ... ganz sicher eine unkritische Ladeleistung.
Bei 30-40kWh winterlicher Tagesverbrauch mit WP
ich habe bei mir ca 20kwh für hausstrom und wp pro tag im schnitt + 5kwh gas für warmwasser
ein großer akku hat immer vorteile, weniger zyklen, weniger belastung, mehr freiheiten den strom zu nutzen ohne sich einschränken zu müssen.
ein großer akku hat immer vorteile, weniger zyklen, weniger belastung, mehr freiheiten den strom zu nutzen ohne sich einschränken zu müssen.
Kann man natürlich so sehen. Nur muss man ihn halt auch voll laden können, um ihn sinnvoll nutzen zu können. Denn er kostet mehr und ist dadurch ab einer gewissen Größe m.M.n. unwirtschaftlich. Wen das nicht stört bzw. wer es als "Hobby" verbucht, hat nach oben kaum Grenzen.
- weniger Zyklen ist bei LiFePO4 kein wirkliches Argument mehr, wenn 3.000-6.000 "Vollzyklen" versprochen werden. Wenn mein 30kWh-Akku bspw. in 10 Jahren defekt wäre und Dein 110kWh-Akku 30 Jahre hält, habe ich für 3x30kWh trotzdem deutlich weniger bezahlt, da die Kosten ja immer weiter sinken. Real gehe ich aber von >15Jahren aus ...
- wenige Belastung wirkt sich m.M.n. allenfalls bis zu einer Dauerlast von 0,5C negativ auf die Lebensdauer aus. Wären bei Deinen 110kWh also 55kW Dauerlast ... War für mich der Grund, von ca. 14kWh (0,5C = 7kW) auf 30kWh (0,5C = 15kW) aufzustocken. Denn die >7kW kommen bei mir schon vor, wenn mal WP parallel zum E-Auto-laden läuft.
- mehr freiheiten den strom zu nutzen ohne sich einschränken zu müssen trifft nur zu, wenn Du den Akku wieder voll bekommst. Aber ja, bspw. in der Übergangszeit hat man halt mehr Puffer /weniger Einschränkungen.
Bei uns war heute (07.01.2026) tatsächlich ein wolkenloser Sonnentag, so dass der Akku seit Wochen mal wieder (fast) voll wurde und im oberen Spannungsbereich das Balancing angefangen hat. Ab 14Uhr nimmt eh die PV-Leistung /Ladestrom wieder ab - höher als 90%SOC (ca. 27kWh verfügbar) ging es also nicht. Wie ist denn da so der SOC-Stand in Deinem großen Akku?
unwirtschaftlich.
ein neues auto ist auch unwirtschaftlich wenn das alte noch fährt
und trotzdem hab ich eins gekauft ![]()
da spielen die paar tsd eur für den speicher nur eine untergeordnete rolle
Bei niedrigem SOC ist allerdings der Zellinnenwiderstand erhöht, so dass das Laden mit hohen Strömen verlustreicher ist. Vermutlich ist das dann auch nicht unbedingt der Lebensdauer zuträglich
Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Durch den höheren Innenwiderstand läuft die Zellspannung bei niedrigeren Temperaturen und gleichem Ladestrom eher hoch als bei >15°C. Dadurch regelt ( sollte zumindest) der Lader die Leistung eher herunter /reduziert den Strom.
Den Einfluss auf die Lebensdauer würde ich nicht überbewerten.
Durch die höheren Verluste in der Zelle /den höheren Innenwiderstand kommt es ja auch zu einer Erwärmung im Inneren der Zelle, die den Innenwiderstand dann auch sinken lässt.
Eine sinnvoll dimensionierte Akku-Lader-Kombination pendelt sich also sebst ein. Kann ich bei meinem E-Roller mit Akku <10°C gut beobachten, wenn der 3kW-Lader Energie die 3kWh-Batterie pressen will und sofort den Ladestrom herunterregelt.
Schade dass bei Deinen Diagrammen die Akkugröße /Akkuchemie des Tesla Model Y (4680) für mich nicht ersichtlich ist. Knapp 70A Imax = 3C sind aber schon recht flott - bei 25°C.
Auch für die CALB-Diagramme hätte ich mir die Kapazität /Größe gewünscht. Das ließe Rückschlüsse auf die Zellbelastung zu.
da spielen die paar tsd eur für den speicher nur eine untergeordnete rolle
Schön, wenn Du das so sehen kannst - ich kann es leider nicht. Den Kompromiss /die Entscheidung bis "Im Winter wird er nicht voll - im Sommer wird er nicht leer" muss halt jeder für sich finden.
Wie voll /SOC ist denn aktuell Dein Akku? Bei mir steht er nach dem "Abendheizen" aktuell bei 65% (ca. 19kWh noch verfügbar). Etwa 13kWh werden noch ins E-Auto gehen - damit komme ich über die Nacht. Gas habe ich keines - monovalente WP seit dem Jahr 2000.
Größerer Akku wäre für mich eine Option, wenn es endlich eine ordentliche /wirtschaftliche Regelung gäbe, mit dem Akku am Strommarkt teilzunehmen. Aber dafür fehlt den EVU wohl noch die Technik und auch der Wille.
Denn dann würde es ja auch Sinn machen, nachts im Winter bei geringer Netzlast den Akku aus dem Netz zu laden und morgens und abends die Lastspitzen durch Einspeisung (noch) stärker wegzuglätten. So ist mit Eigenverbrauch bzw. Bezug = 0 erst einmal Schluss.
Wie voll /SOC ist denn aktuell Dein Akku?
aktuell 97%
heute gabs wieder 44kwh die hauptsächlich von den 12kwp vom dach gekommen sind.
die 4kwp auf dem boden sind vereist.
solche tage habe ich oft, 3x hintereinander 40kwh das muss der akku aufnehmen können.
dieser dezember war einfach der hammer und das erste mal mehr ertrag als im november davor 22kwh pv ertrag pro tag im schnitt auf den ganzen dezember. [12.25] [25] einiges konnte ich diesen monat in der splitklima verheizen das maximum waren 14kwh/24h bei -10°C verbrauchsdaten sind hier zu finden
aktuell 97% heute gabs wieder 44kwh
OK - Danke für die Angaben - Ertrag dürfte bei mir ähnlich gewesen sein.
Dein SOC-Hub war von ca. 73% auf 97% - das sind knapp 27kWh in den Akku, Rest Eigenverbrauch. Stellt sich für mich die Frage, wie Du auf die 73% gekommen bist, denn bei uns war heute der erste sonnige Tage seit längerem - ich habe bei fast 0%SOC begonnen. Dazu liegt bei uns >15cm Schnee (Module sind aber frei) und es ist seit Tagen (sehr) frostig.
Stellt sich für mich die Frage, wie Du auf die 73% gekommen bist,
den dezember ertrag hab ich dir auch verlinkt da siest du wie ich auf diese 73% gekommen bin ![]()
Habs gerade gesehen. ![]()
Tja, mit Deinem höheren PV-Ertrag würde ich vmtl. auch schwach für einen noch größeren Akku. Aber wenn ich an einem Tag wie heute nichts in Netz einspeisen oder abregeln muss - dann lohnt es sich m.M.n. für mich aktuell eben nicht. Selbst wenn es die ganze Woche so herrlich wäre (es soll aber wieder schneien) hätte ich ja jeden Tag wieder ca. 25kWh aufzufüllen, zu heizen , ...
Ab ca. Ende Februar habe ich dann eh bis ca. Ende Oktober wieder genug Sonne, um ohne Bezug auszukommen - da bringt ein größerer Akku auch nichts mehr.
ach kommm schon 32 zellen kosten doch mittlerweile nix mehr gibts schon ab 40eur das stück bei nkon.
gib dir nen ruck ![]()



