@regulus ich denke das die in dem Elektrodenpulver entstehende Quellung homogen sein wird. Die größte Auswirkung wird eben da sichtbar wo am wenigsten Widerstand durch die Gehäusegeometrie entgegengesetzt wird. Ich vermute dass dort wo das “gesinterte”Elektrodenpulver wiederholt Quellen und Schrumpfen es zu einer persistenten Lockerung der Pulverlagen kommt.
ich habe leider keine aufgequollenen Zellen sonst wurde ich die mal bei uns in den CT Stellen und reinschauen…..
Solange die Batterien ihren Nennstrom liefern können ist alles noch im grünen Bereich, egal ob und wie die Zellen verpresst sind.
Hallo, gerade habe ich gelesen dass die blaue Folie bei den EVE 280K eine PET Folie ist. covered with blue film (material: PET, thickness 0.1mm)
Dann wäre es doch auch möglich eine PET oder eine A-PET Folie zu verwenden? Oder was meint Ihr?
@1952bmw im Prinzip kannst du alles dazwischen klemmen das nicht sofort brennt oder einfach schmilzt.
die Aufgabe der zwischenlage ist die batteriegehäuse zuverlässig voneinander zu isolieren weil die PET schrumpffolie schon etwas flimschig ist. Im Falle eine elektrischen Verbindung zwischen zwei Gehäusen würde der volle kurzschlusstrom fliessen. Da kann das dünne Alu des Gehäuses schon mal durchbrennen.
deswegen ist es auch eine gute Idee mit isoliertem Werkzeug zu arbeiten. Zur Not kann man Werkzeug auch mit Klebeband umwickeln
Ich dachte an 1mm EPDM Dach/Teichfolie zwischen den Zellen, die Zellen verpresst mittels Federkraft, dazu anstelle flexibler Busbars selbst verpresste 50qmm Kabel.
@regulus Ich finde die Idee mit dem Moosgummi auch ideal, leider gibt es im Shop mit den 4 Buchstaben gerade keine 5 mm Platten mehr und ich muss auf einen anderen Anbieter wechseln.
Wie hast du die 300kgf in die für bei Moosgummi verwendete Stauchhärte in kPa umgerechnet?
Ich denke die 300kgf beziehen sich auf die 0,036 qm Zellfläche (EVE LF280k). Das müssten dann also so ca. 82 kPa sein. Liege ich da richtig?
Ich habe mich nicht nur auf die Angaben verlassen sondern tatsächlich gemessen: 30KG auf 1/10 der Eve Fläche : das Ergebnis war dann ca 2.5 mm von den 5 mm.
Ich bin aktuell auch auf der Suche nach dem Isolator. Leider scheint der technische materialien shop aktuell nicht erreichbar zu sein. Anfragen im ebay Shop verlaufen ins leere und Anfragen per eMail kommen zurück als unzustellbar.
Was ist denn nun eine sinnvolle Alternative? EPDM wie von @lawern verlinkt?
Sollte die Folie um die Batterien reißen, könnten die Gehäuse elektrischen Kontakt haben. Da das Gehäuse bei vielen (allen?) Zellentypen Batteriepotential haben, wäre das ein Kurzschluss und hätte entsprechende Folgen.
Ob es jemals so einen Fall gab oder das rein akademisch ist? Keine Ahnung, aber ein Isolator ist ja kein großer Aufwand. Muss ja keine eklig zu verarbeitende Glasfaserplatte sein
Ich lege mit der Schere zugeschnittene 1,5mm EPDM Dachfolie dazwischen. Die ist unkaputtbar, erlaubt minimale Kompression und davon hatte ich noch Reste.
Benötigt man den Kunststoff/das Harz dann überhaupt? Warum also nicht einfach nur Glasfasermatten dazwischen legen?
Falls man sich nicht sicher ist, ob leitfähige Lücken zwischen den Fasern entstehen könnten, kann man ja auch stabiles Papier mit einlegen.
Gutes Papier hat meines Wissens eine höhere Zündtemperatur als die meisten Kunststoffe.
Also normal isoliert dann das Papier und im Notfall sind die Chancen gut, dass die Glasfasermatten einen Kurzschluss verhindern.