Die Beschreibung ist so gut und fast richtig, dass ich sie nochmal aufnehme und kommentiere.
Der Unterschied entsteht auf der horizontalen verbindung, auf der der Strom von stufe zu stufe abnimmt. Und die Zelken der stufe 1 eine auch summiert nur winzig kleine Änderung (Verringerung) der ladespannung haben.
Denkmodell: Die Spannung der Zellen steigt wegen des Innenwiderstand beim Laden an. Nemen wir 30 mOhm der Zelle an. 30 mV steigerung der Spannung pro Amp Ladestrom.
Mehmen wir 10 A Ladestrom an. 300 mV Unterschied der Zellspannung.
Nehmen wir bei 10 A nur 1 mV Spannungsabfall auf der bar an Stufe 1 an.
Fann bekommt die Letzte Zelle nur 299 mV statt 300. Dann hat diese Zelle nach einer Kompletten Ladung 0,3% SOC weniger.
Geht man die Zellen Richtung Speisung durch, so wird der Fehlbetrag immer kleiner. Das müsste linear sein.
Sagen wir also: der gesamten Stufe fehlen 0,15 % SOC. Das ist bei 40 Ah Kapazität ... 60 mAh, die der Zelle. Während des Entladens gab es den gleichen Verlust. Nach einen vollzxklus also 120 mAh. In 12 Stufen. Davon werden 4 Gleichzeitig bedient. Also 3 mal 120 mAh sind 360 mAh. Der balancer macht 250 mA.
Sind also (wenn ich richtig gerechnet habe) 1,5 (eineinhalb) Stunden Balancerzeit, um das wieder auszugleichen. Wird es nicht ausgeglichen, kumuliert es.
Rechnen wir mal die balancerzeit.
Bei 4 V balancerstart gehen noch knapp 8Ah in einen 40 Ah Akku rein.
Bei 10 A ist die Ladezeit für die 8 Ah (bei der der Balancer arbeiten kann) etwa 50 min.
Bei 1,5 A ist die ladezeit ...6 Stunden.
Es genügt also, sagen wir 6 A zu laden, und dan reicht die Balancierzeit gerade aus. Bei hohetem Strom nicht mehr.
Also genügen auf der bar Winzigste Spannungen, und winzigste Szromunterschiede in die Zellen. Es gibt also keine Quälerei der ersten zelle.
Nachtrag: ich habe die ganze Rechnung vorn vorne nach hinten geschrieben, wie sie hier steht. Die von anfang an genommenen Zahlen stammen also nicht also nicht aus einer fertigen Rechnung heraus angenommen, sondern in dem Fall aus einer Daumenschätzung, was die 40 cm lange Busbar für einen Widerstand haben könnte. Das hinten heraus sich zahlen ergeben, die nahe zur möglichen Wirklichkeit passen, ist Zufall, bestätigt aber auch dass die rechnung so grob richtig ist.
Die einseitige Anbindung des Kabels erzeugt also sehr viel mehr Balancerarbeit, als man normal von so einem gesunden Pack erwarten würde. Soviel, dass der vorhandene Balancer in üngunstiger betriebsart uberfordert ist, und generell viel zulang und zu häufig arbeiten muss. Und in der Kosequenz auch gelegentlich ausfällt, was das Todesurteil für den Betrieb ist