Hoymiles WR verraten per Funk ihre Seriennummer (Ihren Schlüssel für Funkfernsteuerung ) - Sicherheitslücke

oder man hackt hunderte Fronius, Deye, Victron Anlagen die mit dem Internet verbunden sind und richtig einspeisen

die Anschläge in diesem Zusammenhang wurden ja begründet, dass in diesem Netz Rüstungsbetriebe hängen und diese damit unterbrochen werden sollen.

Da scheiden dann schon viele Haushalte aus, die nicht in solch einer Umgebung wohnen.

Doch.

Die HM-Serie funkt mit einem proprietären Funkprotokoll im 2.4 Ghz Bereich (kein WLAN). Die DTU verbindet sich per Funk mit den WR´s zum auslesen und steuern. Erst die DTU des Herstellers hat dann Ethernet und WLAN sowie RS485 (vmtl. nur für Zwischenzähler). Die WR´s selber sind daher immer offline.

Verbindung vmtl. nur mit einer DTU gleichzeitig möglich, zumindestens ist mir damals nichts anderes gelungen.

Die neueren HMS und HMT Serien haben direkt ein WLAN-Modul verbaut. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann können die genauso per DTU angesteuert werden wie die HM-Serie, nur aber mit 868 Mhz und nicht mehr mit 2.4Ghz.

Meine Erfahrungen mit der Reichweite beziehen sich auf die HM-Serie mit 2.4 Ghz und RF Modulen mit geschraubter Antenne bei Nutzung mit AhoyDTU und OpenDTU. Da ist nach 25m keine stabile Verbindung mehr möglich wenn die Antenne nicht erhöht direkt hinter der Fensterscheibe steht.

Schön wärs.

Hier ist eine Pleitefirma in die Drohnenfertigung eingestiegen (bzw. der Rüstungkonzern der die übernommen hat). Ist zwar etwas weiter entfernt, aber wenn nicht 20kV sondern 110kV angegriffen werden, dann ist eine größere Umgebung Kollateralschaden. Und wenn man das ganze noch wie bei Infineon in Regensburg auf Zulieferfirmen ausweitet, dann ist in Deutschland ein erheblicher Teil der Haushalte gefährdet.

Okay, dass mit den Drohnen ist ein Argument. Da sieht man, wie wackelig alles mittelrweile ist.

Dann ist der Satz aber nicht richtig. Wichtig ist, wo der WR steht, denn mit dem kommuniziert dann der Angreifer.

Permanent aktive DTU hört sich gut an, wenn das schützt.

Genau das gleiche Problem gabs letztes Jahr bei den Marstek B2500 Speichern. Dort war es aber Bluetooth, wo sich jeder einklinken konnte. Da half dann auch ein Gerät, was permanent per Bluetooth mit dem Speicher verbunden war.

Ich verstehe das anders: DTU ist die Empfänger-Unit. Das Protokoll heißt nicht DTU.

DTU steht wohl für "Data Transfer Unit"

Ich hab das anders in Erinnerung: HMS gibt es in der WLAN und in der DTU-Variante. Und die WLAN-Variante hat keine Möglichkeit, sich mit einer DTU zu verbinden. Deshalb war die DTU Variante auch so beliebt und die WLAN-Variante wollten viele nicht haben, weil so Sachen wie dtu on battery mit WLAN nicht funktionierte.

Ob es wohl gelingen kann, den WR so zu schirmen, dass der gar nicht mehr senden kann? Ich hab einige davon im Einsatz, die müssen sich nie verbinden.

Die Antenne muß ja aus der Blechkiste raus. Wenn man sie nicht entfernen kann oder will hilft Abschirmung. Auch gerichtet, wegen DTU, mit einer aufgeschnittenen Blechdose.

Genau, die Antenne schaut als vielleicht 40mm Stummel heraus. Da könnte man eine Metallkappe drübersetzen und auf Gehäusepotenzial legen. Das könnte schon helfen, dass das Gerät keine 2m mehr sendet. Werde ich mal antesten.

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Ja
Wenns aber hinterm Fensterrahmen und hinter der Ziegelwand auf relativ kurzer Distanz nicht mehr klappt, braucht auch der Angreifer erstmal eine gute Sicht aufs Modul bzw. den WR dahinter.

Daher wird imho ein potentieller Angreifer auch nicht alle WR´s im Umkreis erwischen. Wenn da zwischen Straße und WR noch der ganze Wohnblock als Hindernis steht, etc

Daher evtl. schon ausreichend die WR´s in die Garage oder in den Keller zu verlegen, wie das einige wegen Zugänglichkeit und Temperaturen eh schon umgesetzt haben. Die Metallkappe wäre auch einen Versuch wert.

Da hast du Recht.
War mir wohl falsch in Erinnerung weil ich die HMS nur am Rande mitbekommen habe. Bin mit der HM-Serie ausgestiegen bzw. habe eine große Anlage bauen lassen. Die HM´s mussten dementsprechend aus steuerlichen Gründen sowie §9EEG runter vom Dach.

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Ich hab mal Hoymiles angeschrieben, weil ich eine große Anzahl der alten Baureihe HM-XXXX im Einsatz habe. Aussage von Hoymiles deutet daraufhin, dass man mit der neuesten Firmware auf der sicheren Seite wäre... wurde die Firmware im Paper eigentlich genannt? Bei mir laufen V01.00.10-V01.00.18

Entspannt euch bitte ein wenig!

Klar, einen HM-Inverter kann ich angreifen, sofern dieser keinen Kontakt mit einer DTU, ob Open, Ahoy, oder Original hat.

Zitat aus dem White-Paper:

”During testing, it was found that the HM-400 stops replying to the Search ID command 121 as soon as OpenDTU starts polling the inverter status.”

Also sind nur die HM-Inverter angreifbar, die einfach nur so in der Landschaft laufen.

OK, OK, also doch der böse Drohnen, oder Kfz-Angriff von der Straße ???

Ich gehe mal vom Worst-Case aus:

Oma hat auf dem Land einen HM-Inverter und der böse, böse Kerl fährt an genau dem vorbei, hat zufällig das richtige Modul und natürlich auch die richtige Frequenz an seinem 20$ SDR und kann diesen jetzt, nachdem er die Seriennummer gepollt hat, diesen lahmlegen.

Für Oma doof, aber jetzt kommen wir zu einem anderen Fall:

Der böse Bube fährt mit seinem High-Tech-SDR-Auto, oder der Drohne über ein Wohngebiet und probiert die Seriennummern AKTIV zu pollen. Jetzt melden sich aber nícht nur Omas HM-Inverter, sondern 20 andere und das gleichzeitig. Viel Spaß mit diesem Datenmüll.

Wenn sich die HM-Inverter mit einer DTU verbunden haben, reagieren sie überhaupt nicht mehr auf den Poll nach der Seriennummer.

Das ist mal wieder ein Beispiel aus dem Labor, was möglich ist, aber in der Praxis nicht realisierbar ist.

Info: Mit HM meine ich Hoymiles, nicht die Serien HM und HMS.

Zu meinem Hintergrund: Ich bin RF und Nachrichtentechniker und quäle mich mit der lausigen Sendeleistung von 2 HM-800 und 2 HMS-800T, beide ohne WLAN.

Die Funkreichweite ist weit unter 20m und damit für den flächendeckenden Angriff eher ungeeignet.

LG und einen schönen Abend,

Wilm, DL4OCH

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Wär trotzdem blöd, wenn jemand das mutwillig stören kann.

Soweit ich weiß, unterhalten sich DTU und Hoymiles Mikrowechselrichter nicht ständig.

Welche DTU nutzt du, hast du die mit externer Antenne für die uWR?

Ui, jetzt muß ich sofort die vergrabene DTU suchen gehen und den Schutzschirm aufspannen;-)

Sonst könnt noch Irgend ein tief fliegender Satelit meinen Strom anzapfen :wink:

Hallo LichtQuant,

ich nutze 2 OpenDTU, jeweils einen für die HM-Serie und einen für die HMS-Serie.

Beide pollen die Daten alle 2 Sekunden. Bei 20m Entfernung ist die Quote etwa 50/50. Das spricht für die lausige Sendeleistung der Hoymiles.

Externe Antenne (DTU)?

Schraubantenne, wahrscheinlich Lambda/4

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Bei maximal 10dBm Sendeleistung eines Hoymiles, eher viel weniger und der Freiraumdämpfung von weiteren 110dB, der Dämpfung der E und F Schicht kommt bei einem Satelliten weniger als das kosmische Rauschen an. Also Alufolie weiter in der Küche nutzen.

Nicht ganz ontopic, aber was hältst du von der Entstörung der HM über verschiedene Leistungen hinweg?

Machen die was bei dir, bei den 2,4GHz oder ?865 MHz?

Ich kann jetzt nicht für 868 Mhz sprechen, aber auf 2,4 GHz empfinde ich die Hoymiles als recht ruhig. Ich nutze 2,4 GHz für den Uplink zu einen Amateurfunk-Satelliten und da wäre das störend. Vom Spektrum sind die alle “zahm”.

Allerdings habe ich die mir nie am einen Labortisch gelegt und gemessen. Mich interessiert nur. was ich objektiv stört.

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Der alte Aeconversion ohne Funk stört vermutlich deutlich mehr, allerdings sicher nicht im Ghz Bereich.

Richtig - aber die kann man ja noch einigermaßen abschotten (wenn gewünscht).
Vergiss aber nicht einen der weltgrößten Anbieter von Wechselrichtern aus dem fernen Osten, der unlängst in der Presse war, weil undokumentierte Sende- & Empfangshardware verbaut ist…

Sowas ist in meinen Augen auch ein sehr viel größeres Risiko als der teilweise mögliche Zugriff aus nächster Nähe auf Kleinstwechselrichter.
Und ja, ich finde auch, Hoymiles sollte da schnellstmöglich eine Lösung nachschieben.