Hoymiles HM-600 & HM-1500 mit Module über Speicher und Laderegler verbinden

@ude6 ja das mit dem LKW-Relai habe ich auch überlegt.
Aber laut diesem Video zieht das Teil 3W dauerhaft: https://www.youtube.com/watch?v=vxYwf3IYqxU&t=374s
Dazu kommt, dass es in meinen Augen doch eher Spielerei und etwas Pfusch ist.
Der Battery Protect zieht laut Datenblatt: Wenn an: 1,5 mA. Wenn aus oder nach Abschalten bei niedriger Spannung: 0,6 mA
Wenn ich richtig gerechnet habe, sind das 0,0144W wenn ausgeschaltet und 0,036W wenn eingeschaltet.
Wenn die Aussage im Video stimmt, dann sind das etwa 26kWh im Jahr beim Relai und etwa 0,3kWh beim Protect wenn der dauerhaft an ist.
Das hat mich dazu veranlasst die Idee mit dem Relai zu verwerfen. Ansonsten hätte ich die Spielerei auch gemacht :wink:

okeh...so kann man es auch sehen....

Battery Protect + Diode wäre halt meine Vergleichsrechnung. Aber ja ... Versuch macht Kluch...

:wink:

Gruß

ude6

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Update: Anlage läuft.....aber?
Mit dem Battery Protect läuft es jetzt deutlich besser und der funktioniert auch super. Wenn mein 24V Speicher bei 26,8V ist schaltet der Lastschalter des Protect ein und bei 21,6V schaltet er ab.
Vor 2 Tagen knallte dann richtig die Sonne runter und ich musste dann raus um den zweiten Eingang vom Hoymiles anzuschließen. Bis dato hing meine Anlage nur an einem Eingang.
Wenn ich auf 100% gegangen bin, schafft er eher selten 300W am Eingang vom Hoymiles. Mit beiden Eingängen hat er maximal 487W ohne Drosselung maximal geschafft.
Mir ist auch aufgefallen, dass die Effektivität des Hoymiles öfter mal von über 90% auf unter 40% sinkt.
Auch ins die Strom Eingangsleistung nicht gleich bei beiden Eingängen.
Die Daten habe ich mit der Ahoy-DTU ausgelesen. Dabei war deutlich, dass an den Eingängen unterschiedliche Stromstärken anliegen. Wenn die Effektivität sinkt ist die Wattzahl am Eingang normal aber die Wattzahl am Ausgang in AC ist deutlich niedriger. Also so um die 40% von dem was an Watt reinkommt.

Meine Vermutung warum das so ist:

  1. Die Kabel sind erst einmal provisorisch montiert, also schon sicher und fest, aber unterschiedliche Längen. Da ich die Laderegler und Co. noch nicht an ihrer finalen Position sind, möchte ich ungerne die vorhandenen Kabel kürzen.
  2. Der 24V Speicher ist vielleicht zu wenig. Zwar liegt es im Bereich bei dem der Wechselrichter arbeitet, aber der optimale Bereich liegt etwas weiter oben.
  3. Mehr als die knapp 490W statt 600W ist scheinbar nicht möglich. Maximaler Eingangsstrom 11,5A. Bei einer Spannung mit 26V und den Verlusten komme ich dann bei unter 500W an.
    Fragen:
  4. Was denkt ihr woran die unterschiedliche Stromleistung an den Eingängen liegt und wie würdet ihr das Problem löschen?
  5. Würde es Sinn machen einen Spannungswandler einzubauen um vom 24V System mit ca. 48V in den Wechselrichter zu gehen? Der optimale Spannungsbereich liegt bei 29~48V oder ist die Ursache das die Effektivität zeitweise extrem sinkt eine andere? Bzw. frisst der Spannungswandler zu viel bzw. leidet auch hier die Effektivität, so das am Ende das gleiche rauskommt?
    Eure Ideen?
    Was meint ihr, welche Verbesserungen würdet ihr vorschlagen?

zu 1.) Gleich kurze Kabel mir möglichst gleichem, großen Querschnitt nutzen und dann noch mal probieren. Der Spannugsabfall ist auch bei 10A nicht zu vernachlässigen...

zu 2.) Hast Du mal die Spannung direkt am WR gemessen? Mit allen Kabelverlusten? Da könnten durchaus 1-2V weniger als am Akku anliegen und Deine Rechnung verfälschen.

Da ein weiterer Wechselrichter von 24V auf 48V wieder Verluste und neue Probleme bringt würde ich mit den 490W arbeiten.

Viele Grüße,

steve

@stc danke dir erst einmal.
1.) OK dann halte ich erst einmal die Füße still und lebe damit wie es jetzt ist. Wie erwähnt sind die Kabel erst einmal so weil ich noch nicht die finale Position der Geräte habe. Wäre schade wenn ich die Kabel jetzt optimal anpasse und dann beim montieren einige zu kurz sind.
2.) Die Angaben sind von Ahoy-DTU also die Daten die vom Wechselrichter kommen. Der Unterschied zwischen Spannung vom Akku und gemessene Eingangsspannung vom Wechselrichter ist trotz der nicht optimalen Kabel zu vernachlässigen. Über das auslesen mit DTU zeigt er mir den Eingang DC und den Ausgang AC an. Auch beim Ausgang wie effizient der Wechselrichter arbeitet. Wenn ich die Drosselung drin habe und maximal 100W durchlasse, dann passt das. Aber bei so ca. 400 bis 600Watt, geht die Effizienz extrem runter. Er bekommt zwar die Watt rein, aber manchmal nur zu 40% bei AC raus. Auch nicht dauerhaft nur für ein paar Minuten. Dann geht die Effizienz wieder auf über 90% und nach einer gewissen Zeit dann auch mal wieder runter. Muster ist da keins, das passiert einfach sporadisch.
Dann bestätigt sich meine Annahme, dass sich ein Spannungswandler von 24 auf 48V vermutlich nicht lohnt.
Im Frühjahr wird das ganze sowieso anders aussehen, dann kommt noch ein HM-1500 dazu. Wenn dann über 1500W bei 0% Drosselung durch kommen, ist das für ein Balkonkraftwerk ja schon mal super {green}:cool: .

So jetzt habe ich es hier schwarz auf weiß.
Der Batteriesensor meldet 26,6V
Der Hoymiles an beiden Eingängen 26,4V
Der Battery Protect 26,4V
Ich finde das geht, oder?

... wenn das bei den 11A gemessen wurde machen die Leitungen echt wenig aus! 200mV Spannungsabfall auf den Zuleitungen bei Vollast wären sehr gut, finde ich.

@stc Durch die Drosselung werden die 11A nicht erreicht. Scheinbar werden dann die Ampere gedrosselt, wenn ich den Hoymiles drossel.
Also laut Daten scheinen es wirklich nur so wenig Verluste zu sein. Der Batteriesensor hängt ja direkt mit Kabeln mit denen er geliefert wurde an der Batterie, der Battery Protect kam ohne Kabel und der zeigt ja schon den Spannungsabfall von ca. 0,2V an und die Ahoy DTU zeigt die Spannung am Eingang vom Hoymiles an und das aufgeteilt pro Eingang.
Auf die Daten muss ich mich dann wohl verlassen und ich denke die sind auch verlässlich. Hoymiles ist ja gut und der Batteriesensor ist von Victron.

Update:
Die Effizienz beim Hoymiles sinkt auf unter 40% wenn ich die Drosselung im Bereich zwischen ca. 80 - 300W einstelle. Dann kommt in meinem Diagramm ein richtiger Zickzackkurs raus. Immer abwechselnd über 90% und dann mal wieder so 30-40%.
Die Spannung und der Strom sowie die Energie in Watt bleibt an den Eingängen stabil. Es ist wirklich nur der AC Ausgang vom Hoymiles.
Wenn ich dann aber 60W oder 400W oder 600W angebe, dann läuft die Effizienz stabil über 90%. Meist so 96%.
Meine Vermutung:
Mit meinen 24V bin ich unter dem optimalen Spannungsbereich. Scheinbar kommt der Hoymiles damit nicht klar wenn er auf bestimmte Drosselungswerte eingestellt wird.
Denn das Problem ist nur wenn ich den Speicher am Hoymiles angeschlossen habe. Wenn die Module direkt angeschlossen sind, kann ich ohne Probleme alle mögliche Drosselungen einstellen ohne das es zu solchen Effizienzschwankungen kommt.

@stiech82

Hallo Stiech82, als neues Mitglied platze ich hier mal einfach rein, hoffentlich nimmt mir das keiner übel. Auch ich arbeite an einem ähnlichen Aufbau, der schon gut funktioniert und evtl. kann ich etwas dazu beitragen. Mein Hoymiles 1500 wird aus 4 AGM Batterien (24V 200Ah) gespeist und mit einem Raspberry Pi über eine AHOY DTU geregelt. Die benötigte Einspeiseleistung wird per Lesekopf am Stromzähler ermittelt. Die Maximale Einspeiseleistung wird softwareseitig auf 600W begrenzt, Die Nulleinspeisung regelt zwischen 0W und 20W. Einen Blockschaltplan habe ich mal angehängt. Für Fragen bin ich immer zu haben. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden :slight_smile:

Hausdach-V1_0.pdf (83.4 KB)

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@bastl-wastl Genial, danke dir.
Bei mir funktioniert es zwar mittlerweile super, aber verbessern kann man ja immer wieder etwas.
Deswegen hätte ich ein paar Fragen zu deinem Plan:
Hat das einen Sinn warum du bei der Parallelschaltung der Batterien eine Sicherung dazwischen hast, ich dachte man schaltet die direkt zusammen?
Braucht man beim HM-1500 einen Einschalt Strombegrenzer? Beim HM-600 konnte ich jetzt keine Einschaltströme erkennen.
Hast du alle 4 Eingänge vom HM-1500 parallel einfach angeschlossen?
Wie reagiert dein Hoymiles mit der Drosselung auf z.B. 50W wenn von den Modulen extrem viel Energie kommt? Die letzten Tage war ordentlich Sonne. Nachts speist mein HM-600 mit 60W ein, aber kommen von den Modulen z.B. 1000W, dann geht der Hoymiles auf ca. 200W AC. Oder ist dafür der Strombegrenzer zweckentfremdet?
Ich habe mir jetzt bei AliExpress DC-DC Wandler bestellt. 2 Stück für 10€ inkl. Versand. Ich dachte jeweils einen an einen Eingang und dann Spannung etwas hoch schrauben und den Strom begrenzen.
Ich dachte vielleicht liegt es an der niedrigen Spannung von 24V aber wie ich sehe hast du ja auch 24V und die Daten von HM-600 und HM-1500 sind ja gleich, außer das der 1500 2 Eingänge mehr hat.
Wie bekommst du die Daten vom Laderegler zum Raspberry? Hast du da auch einen Victron? Ich hatte mal geschaut und bei Victron habe ich bis jetzt nur die vernünftige Lösung mit einem GX gesehen und die Teile kosten ja. Die Lösung den Raspberry als Ersatz zu verwenden kommt für mich nicht in Frage, da ich relativ fix mehrere Laderegler haben werde und dafür die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht reichen.
Aktuell habe ich so einen ähnlichen Aufbau mit meinem HM-600 laufen. Beide Eingänge sind parallel am Batterie-Protect angeschlossen. Die Spannung ist bei beiden Eingängen gleich, aber der Strom ist doch stark unterschiedlich. Dabei habe ich für den Übergang die Kabel etwas angepasst und sie sind nicht mehr so extrem unterschiedlich lang. Wenn dann sind es maximal 10cm unterschied. Eventuell helfen auch da die DC-DC Wandler. We will see.
PS: Ahoy-DTU und Raspberry Pi zusammen mit einem Lesekopf am Zähler oder einem Energy-Meter kann nur genial sein. Ich muss erst noch auf meinen neuen Zähler warten. Mein Elektriker hat sich geweigert bei dem alten Zählen das EnergyMeter einzubauen. Der meinte das könnte Probleme geben wenn die vom Grundversorger kommen und den Zähler einbauen. Daher kann ich das aktuell leider noch nicht automatisch steuern lassen bzw. ich sehe keinen Sinn dahinter wegen ein paar Wochen etwas zu basteln um meinen alten Zähler digital auszuwerten. Der alte Zähler-/Sicherungskasten hat 4 Sicherungen und keinen FI für das ganze Haus inkl. Garten und Nebengebäude, zu dem nur eine Phase. PV hin oder her, das musste neu gemacht werden.
Aber ich habe schon mal mit Node-Red getestet und super genial wie einfach man die Befehle an den Hoymiles schicken kann. Zum Glück habe ich mich für den entschieden, denn beim Kauf wusste ich noch nichts von Ahoy-DTU. Aktuell drossel ich den halt noch manuel.

@stiech82

Hi Stiech82, danke für die erste Antwort in diesem Forum. Das waren aber viele Fragen, ich werde mal versuchen zu antworten.

Zur Sicherung war der Ansatz, baust du auf einer Seite einen Kurzschluss (basteln), würde die andere Batterie kräftig nachschieben.

So geht die Sicherung, hoffentlich :slight_smile:

Zur Einschaltstrombegrenzung. Im Hoymiles sind im Eingang große Elkos verbaut. Schaltest du jetzt die 24V ein, fliesst kurzzeitig ein sehr hoher Ladestrom.

Das wollte ich vermeiden. Geladen wird für 2 Sekunden mit einem Widerstand von 10 Ohm. Die 4 Eingänge sind parallel geschaltet. Ich hätte auch einen HM-600 verwenden können, aber aus thermischen Gründen habe ich mich für den 1500 entschieden. Es ist egal wie viel Energie von den Paneelen kommt, die einzuspeisende Leistung wird vom Lesekopf am Stromzähler vorgegeben. Unterhalb von 40W geht die Wirkleistung weit zurück. Als Laderegler verwende ich einen EPEVER 4210 den ich mit dem RASPI über RS-485 Modbus auslese.

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@Bastl-Wastl,

super Anlage! Baue gerade auch was ähnliches (bin noch beim AKKU). Mache mir auch Gedanken über eine Einschaltstrombegrenzung.

Wie hast Du die realisiert? Zeitrelais?

Danke

ude6

@bastl-wastl Danke dir.
Hm. merkwürdig. Das heißt also deine Drosselung vom Hoymiles bleibt stabil, egal wie viel von den Modulen kommt oder gleicht das deine Automatisierung aus?
Denn wie gesagt ist es bei mir aktuell nicht automatisiert. Aber ich denke diese starken Schwankungen kann man mit der Drosselung nicht ausgleichen. Wenn ich auf 60W drossel und er aber dann, wenn 1000W vom Dach kommen auf 200W AC geht.
Ich drossel ja auch mit Ahoy-DTU und ob automatisch oder händisch, sollte in diesem Fall keine Rolle spielen.
Wenn ich mir deinen Plan so anschaue, kann ich zwischen Batterie und dem Hoymiles nur einen Unterschied erkennen und das ist der Strombegrenzer.
Woran kann das sonst liegen, dass er bei dir die Drosselung fix annimmt und bei mir nicht?

@ude6

Hi Ude, das ist ein kleines Zeitglied, ganz diskret aufgebaut mit einer Ladeschaltung und momentan noch 4 Relais für die Abschaltung der Eingänge. Über den Widerständen zur Strombegrenzung kleben Thermoschalter, wenn mal ein Relais nicht schalten sollte werden die 24V abgeschaltet bevor der Widerstand zu rauchen anfängt. Endausbau wird mit FETs anstatt Relais funktionieren.

Gruß

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@stiech82

Hi Stich,

super das man in diesem Forum direkt mit dabei ist.

Also, die Regelung ist ja dynamisch. Es gibt nicht den einen Leistungswert der eingespeist werden soll. Es funktioniert so: Der Raspi liest die Daten vom Lesekopf und somit vom Stromzähler ein per MQTT. Somit habe ich den aktuellen Verbrauch in Watt. Die momentan eingespeiste Leistung kommt vom SONOFF POW. Aus diesen beiden Werten ermittle ich die Differenz und steuere über die AHOY DTU nach. Somit ist mir die Spannung an den Batterien egal. Das erledigt die Regelung. Vom EPEVER habe ich die Spannung der Batterie und den momentanen Ladestrom und die Spannung am Eingang der Panel. Ich speise jetzt so viel Leistung ein bis der Zähler auf Null steht. Der Rest geht in die Batterie. Kommt tagsüber nicht genügend Leistung von den Panels, speise ich nicht mehr als die momentane Leistung der Panels ein. Begrenzt wird per Software auf maximal 600W (könnte auch mehr sein :-)). Die Batteriespannung vom Laderegler nehme ich für das Einschalten der Einspeisung und das Abschalten der Batterien bei 50% (AGM) her. Visualisiert wird mit emoncms. Die komplette Regelung läuft über MQTT.

Gruß

@bastl-wastl Ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei.
Ich verstehe deinen Aufbau schon. Es geht eher um mein Problem und warum du das nicht hast.
Du steuerst die Drosselung über Ahoy-DTU. Das tue ich auch. Ich bezweifle, dass es für den Hoymiles einen Unterschied macht woher Ahoy-DTU die Befehle bekommt. Also ob per Mausklick oder per Automation.
Fakt ist: Du drosselst mit Ahoy-DTU und ich auch.
Fakt ist: Dein Aufbau zwischen Batterien und Hoymiles ist eigentlich der gleiche, außer die Strombegrenzer.
Jetzt ist die Frage: Warum hält dein Hoymiles die Drosselung die er befohlen bekommt und meiner nicht, je nachdem wie viel Watt von meinen Dächern kommt.
Würde es jetzt bei mir z.B. auch automatisiert ablaufen, also je nach dem was vom Zählerstand gemeldet wird, dann wäre ich nicht bei 0 Einspeisung. Denn würde das System meinem Hoymiles sagen "drossel mal auf 60W". Dann würde er trotzdem ca. 200W liefern, weil über 1000W vom Dach gerade kommen. Er hält sich erst an die 60W wenn wenig oder nichts vom Dach kommt, unabhängig wie voll der Speicher ist.
Ich kann also aktuell machen was ich will. Egal was die Software an Ahoy-DTU und diese an den Hoymiles für Befehle schickt: Kommt viel vom Dach, liefert der Hoymiles deutlich mehr AC-Energie und ich frage mich woran das liegt.
Verstehst du was ich meine?
Bei dir läuft die Drosslung automatisch und bei mir händisch aber bei dem Problem das ich habe ist dieser Unterschied völlig egal, denn wenn viel Energie vom Dach kommt( so ca. ab 400W), funktioniert die Drosselung beim Hoymiles nicht und ich frage mich warum bei mir das nicht funktioniert und bei dir schon, wenn der einzige Unterschied im Aufbau doch nur der Strombegrenzer ist.

@stiech82

Hi Stiech, jetzt weis ich was du meinst. Der Strombegrenzer hat keinen Einfluss, der begrenzt nur den Einschaltstrom für 2 Sekunden. dann ist der durchgeschaltet. Der Unterschied ist nach meiner Meinung die Regelung. Kommt mehr Einspeiseleistung, regelt die einfach zurück. Ohne die Regelung habe ich das noch nie versucht, aber wenn es dir weiter hilft, kann ich die ja mal an einem Tag wo sich Sonne und Wolken abwechseln und sich somit unterschiedliche Batteriespannungen einstellen, einen Test machen.

Gruß

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@bastl-wastl Super, dann verstehen wir uns jetzt. Sorry vielleicht habe ich es einfach nur blöd erklärt.
Ich dachte auch zuerst ob es an der automatischen Anpassung liegt und du es deswegen nicht merkst. Aber eigentlich müsste dir das trotz der Automation aufgefallen sein, oder irre ich mich da?
Denn wenn ich jetzt überlege ich hätte bei mir automatisiert und nehmen wir mal den Moment das jetzt Ende Dezember gegen 13 Uhr 1 Stunde lang die Sonne voll scheint. Dann würde mein Hoymiles mindestens 200Wh in dieser einen Stunde ins Hausnetz einspeisen, egal was ich als Drossel einstelle, da über 1000W vom Dach kommen.
Wären wir jetzt nicht zuhause und alle elektrischen Heizungen aus, dann haben wir einen Grundbedarf von ca. 60W pro Stunde.
Nehmen wir mal den Ausgangsmoment und der Hoymiles wäre bei voller Leistung. Also in meinem Fall bei 600W. Dann würde die Software doch sagen "Hey wir haben 540W zu viel, drossel mal auf 60w runter".
Ahoy-DTU meldet dem Hoymiles auf 60W zu drosseln aber der Hoymiles liefert trotzdem weiterhin 200Wh. Dann stellt die Software fest "Hey wir haben 140W zu viel, drossel mal um weitere 140W runter" das wären dann -80W.
Jetzt weiß ich leider nicht wie er bei einer Einstellung von 0Watt reagiert. Ob dann trotzdem noch die 200W geliefert werden.
Aber nehmen wir einfach mal beides: Liefer er 0W bei Drosselung auf 0 dann sind ja plötzlich 60W zu wenig. Dann geht er wieder auf 60 hoch und plötzlich sind es wieder 140 zu viel und das ganze geht ständig hin und her.
würde er selbst bei 0 auch die 200W liefert. Dann würde die Software immer wieder versuchen den Hoymiles um 140W zu drosseln, ist aber schon bei 0. Also würden durchgehend 140W zu viel geliefert werden.
ABER warte mal:
Wenn du keinen Zweirichtungszähler hast, dann fällt dir das vermutlich nicht mal auf, denn du siehst ja nicht was zu viel an Energie auf die Straße fließt. Denn zu wenig liefert die Anlage ja nicht, wenn dann nur zu viel. So zumindest mein Problem.
Da wäre doch wirklich interessant, ob das durch die Automation einfach nur nicht auffällt oder du das Problem nicht hast.
Ich hoffe natürlich für dich du hast das Problem nicht, sonst verschenkst du ja Strom, wenn deine Akkus nicht voll sind. Aber dann wäre die Frage: Warum du das nicht hast....
Ich versuche das halt jetzt mal mit DC-DC-Wandlern in den Griff zu bekommen bzw. die Hoffnung. Die sollen aber erst so in 2 bis 3 Wochen ankommen.

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Hier mal ein Beispiel von heute:
Von oben nach unten:
AC-Ausgangsleistung HM-600
DC-Eingang 1
DC-Eingang 2
Die Drosselung war heute dauerhaft auf 60W via. Ahoy-DTU am Hoymiles eingestellt.
Genau an den Stellen an denen die Peaks kommen, stieg die PV-Leistung auf bis zu 1100W.