Leider bekomme ich in meinen Altbaukeller keinen Pufferspeicher in respektabler Größe (1000 Liter), ohne das halbe Gebäude einzureißen.
Die Geisha ist jetzt bestellt. Wahrscheinlich baue ich zur Entkopplung eine hydraulische Weiche mit einem kleinen 45 Liter Viessmann Vitocell Heizwasserspeicher, den ich noch rumliegen habe.
Leg den Kellerboden tiefer. Machen viele 18jährige mit ihren Karren auch. :D :D
Habe das gleiche Problem mit der zu niedrigen Kellerdecke, daher lästere ich mal ungeniert.
Leider bekomme ich in meinen Altbaukeller keinen Pufferspeicher in respektabler Größe (1000 Liter), ohne das halbe Gebäude einzureißen.
Die Geisha ist jetzt bestellt. Wahrscheinlich baue ich zur Entkopplung eine hydraulische Weiche mit einem kleinen 45 Liter Viessmann Vitocell Heizwasserspeicher, den ich noch rumliegen habe.
Leg den Kellerboden tiefer.
Oder du opferst einen anderen Raum im Haus. Bei mir war im Heizungskeller auch kein Platz mehr, ich habe einfach einem anderen Raum um einen 80cm breiten Streifen kleiner gemacht indem ich eine Ständerwand eingezogen habe. Von meinem Pufferspeicher zum Heizungsraum gehen über 10m lange Rohre.
@4ce5hort die sinnvolle Reihenfolge ist erst dämmen (Dach, Kellerdecke, Außenwand, Fenster), dann Heizungsanlagen tauschen. Wenn das bei dir möglich ist, würde ich es so angehen. Du schriebst von Klinker und Hohlraum. Dann auf jeden Fall Einblasdämmung Angebote einholen lassen. Das kostet für das gesamte Haus als Kerndämmung der Außenwände wahrscheinlich zwischen 6000 und 10000 Euro (also deutlich günstiger als ein Verbundsystem, was von außen auf die Außenwände gebracht wird - aber auch etwas weniger effektiv). Einsparungen liegen in der Regel zwischen 20% bis 40% der benötigten Heizenergie. Evtl. geht das in der obersten Geschossdecke zum Speicher hin auch noch. Änhliches zum Keller. Ich habe in der Verwandschaft einige positive Beispiele (2 mal komplette Außenwand, 1 mal Speicherboden), bei einem davon waren es vor 15 Jahren etwa 3000 Euro Kosten für 40% Reduktion der benötigten Heizenergie...
Wenn das gemacht ist, kannst du für den kommenden Winter genau schauen, was ihr verbraucht, und wie weiter runter du mit den Vorlauftemperaturen kommt.
Angst vor ausfallenden Heizungen kann ich gut verstehen. Bei uns kommt dieses Jahr auch noch ein Säugling dazu und die aktuelle Gasheizung ist über 40 Jahre alt... Falls ihr es noch nicht habt, schafft euch ein oder zwei Heizlüfter an. Die Dinger kosten um 50 € und für ein paar Tage zum überbrücken (als Backup) ist das auf jeden Fall in Ordnung direkt mit Strom zu heizen. Und das klingt vielleicht ein bisschen schräg, aber mit einem Ventilator bekommst du die warme Luft der Heizlüfter auch in andere Räume und die kosten auch nicht die Welt.
@4ce5hort die sinnvolle Reihenfolge ist erst dämmen (Dach, Kellerdecke, Außenwand, Fenster), dann Heizungsanlagen tauschen. Wenn das bei dir möglich ist, würde ich es so angehen. Du schriebst von Klinker und Hohlraum. Dann auf jeden Fall Einblasdämmung Angebote einholen lassen. Das kostet für das gesamte Haus als Kerndämmung der Außenwände wahrscheinlich zwischen 6000 und 10000 Euro (also deutlich günstiger als ein Verbundsystem, was von außen auf die Außenwände gebracht wird - aber auch etwas weniger effektiv). Einsparungen liegen in der Regel zwischen 20% bis 40% der benötigten Heizenergie. Evtl. geht das in der obersten Geschossdecke zum Speicher hin auch noch. Änhliches zum Keller. Ich habe in der Verwandschaft einige positive Beispiele (2 mal komplette Außenwand, 1 mal Speicherboden), bei einem davon waren es vor 15 Jahren etwa 3000 Euro Kosten für 40% Reduktion der benötigten Heizenergie...
Wenn das gemacht ist, kannst du für den kommenden Winter genau schauen, was ihr verbraucht, und wie weiter runter du mit den Vorlauftemperaturen kommt.
Angst vor ausfallenden Heizungen kann ich gut verstehen. Bei uns kommt dieses Jahr auch noch ein Säugling dazu und die aktuelle Gasheizung ist über 40 Jahre alt... Falls ihr es noch nicht habt, schafft euch ein oder zwei Heizlüfter an. Die Dinger kosten um 50 € und für ein paar Tage zum überbrücken (als Backup) ist das auf jeden Fall in Ordnung direkt mit Strom zu heizen. Und das klingt vielleicht ein bisschen schräg, aber mit einem Ventilator bekommst du die warme Luft der Heizlüfter auch in andere Räume und die kosten auch nicht die Welt.
Hallo und danke für deine Anmerkungen,
Erst dämmen ergibt wahrscheinlich sogar Sinn, insbesondere um dann noch eine Heizperiode mal mitzumachen mit genauer Messung / thermischem Abgleich. Keller haben wir gar nicht - das fällt also schon mal weg. Lustigerweise habe ich im Jahre 2010 kurzzeitig mal im Baugewerbe ausgeholfen und habe doch tatsächlich Einblasdämmung, zwar beim MFH, gemacht. Ggfs. Kann man da noch sparen, mal gucken.
So ein kleines 2kw Heizgerät haben wir uns beim letzten Ausfall tatsächlich schon mal besorgt. Das geht sicher noch größer, aber zunächst mal hoffen wir ohne Störung durch zu kommen - abwarten. Für die Frau auf jeden Fall etwas beruhigender, wenn man noch was als Backup da hat.
gerade mal etwas gegoogelt: Ein Niedrigenergiehaus BJ 2000 muss eine Heizwärmebedarf von unter 70kWh/m² und a haben. Wenn man einen JNG von 0,9 bei der Gastherme nimmt, passt das recht gut.
Die Aussenwände müssen nach darmaliger WärmeschutzV eine U-Wert von unter 0,5 (vereinfachtes Verfahren) haben. Da das Haus ja besser gebaut wurde, würde ich mal auf einen U-Wert von 0,35 bis 0,4 tippen. Je nach Aufbau der Wand also 8-10cm Dämmung. Gehen wir mal von einem U- wert von 0,4 aus und 4cm Luftspalt, welcher aufgefüllt werden könnte: Das würde zu einem U-Wert von 0,3 führen. Wenn ich in ubakus.de mal Kosten von 33€/m² annhemen (sollten ca den 6.000€ entsprechen) und Kosten je kWh von 7,5cent (JAZ von 4 bei WP) und 5% Inflation, dann rechnet sich das Ganze in 27 Jahren.
Das ist das Problem mit "OK gedämmten" Häusern, da die wirklichen Einsparung auf den ersten cm Dämmung passieren... Ich würde das Geld eher in die Heizflächen stecken: WH, Deckenheizung und auf 30°C max VL planen, dann biste mit um und bei 2.500kWh Strom fürs heizen im Jahr dabei...
Zum Dachboden: Wird der aktuell bewohnt oder ist nur Lager? Wenn nur Lager, dann ist eine Verbesserung der Dämmung der obersten Geschossdecke evtl einfacher, als das Dach in diesem Bereich zu dämmen. Es ist auch zu klären, wie das Dach aktuell hinterlüftet wird: Siehst du im Dachboden die Dachsteine oder ist noch einen Unterspannbahn?
Das ist das Problem mit "OK gedämmten" Häusern, da die wirklichen Einsparung auf den ersten cm Dämmung passieren... Ich würde das Geld eher in die Heizflächen stecken: WH, Deckenheizung und auf 30°C max VL planen, dann biste mit um und bei 2.500kWh Strom fürs heizen im Jahr dabei..
Zum Dachboden: Wird der aktuell bewohnt oder ist nur Lager? Wenn nur Lager, dann ist eine Verbesserung der Dämmung der obersten Geschossdecke evtl einfacher, als das Dach in diesem Bereich zu dämmen. Es ist auch zu klären, wie das Dach aktuell hinterlüftet wird: Siehst du im Dachboden die Dachsteine oder ist noch einen Unterspannbahn?
Grüße
Guter Hinweis. Der Dachboden wird aktuell nur als Lager genutzt. Gedämmt ist die Zwischendecke zwischen OG und DG (Dämmung ca. 10cm + Sperrholz). Ich sehe Unterspannbahn ;) Da fehlt leider die Dämmung plus dann die Dampfbremse. Man kann leider nur in der Mitte in sagen wir m einer breite von 50cm stehen. Das macht das ganze so "inlukrativ" als Büro oder ähnliches. Insbesondere weil Tageslicht komplett fehlt.
Wollte nur sicher gehen, dass der aktuell nicht beheizt ist und auch nicht in der Wohnfläche mit einbezogen ist.
Gibt immer ein paar Themen, wenn man den Dachboden nachträglich dämmt:
1. Luftdichtigkeit (Dampfbremse) anarbeiten 2. Hinterlüftung der Dachdämmung. -> Kannst du sehen, ob die Dämmung im Dach bis an die Unterspannbahn geht, oder ob dort ein Luftspalt ist? Es gibt Unterspannbahnen die dicht sind, dort muss die Hinterlüftung zwischen Unterspannbahn und Dämmung liegen. Es gibt aber auch welchen (gerade heutzutage) welche die diffussionsoffen sind, dort liegt die Hinterlüftung zwischen Unterspannbahn und Dacheindeckung.
Es gibt eine Studie zu gedämmten, aber ungeheizten Dachböden (muss mal suchen). Hier kann es zu Feuchtigkeitsproblemen kommen.
Sicher, dass nur 10cm Dämmung in der obersten Geschossdecke sind? Dass wäre etwas wenig, das in der WärmeschutzV von 95 eigentlich ein U Wert von 0,22 gefordert ist... das sollten eher 14-16cm sein.
Hast du einen Abluftdunstabzugshaube? Wenn ja, mach die mal an und alles Fenster / Aussentüren zu. Jetzt mal mit den Fingern an den Fenstern und Türen längs gehen. Wenn du dort einen Luftzug feststellst, dann muss das Fenster nachgestellt werden, oder die Dichtung ist kaputt... Da geht einige an Wärme weg. Gleicher für Steckdosen im OG. Wenn es hier zieht, dann ist die Luftdichtigkeitsebene beschädigt.
Anstatt z.B. die ganzen Fenster zu tasuchen, kann man auch nur die Scheiben tauschen. Manchmal gehen sogar 3-fach verglasste Scheiben, kommt auf die Beschläge und Rahmen an. Ist deutlich günstiger als neue Fesnter.
Wollte nur sicher gehen, dass der aktuell nicht beheizt ist und auch nicht in der Wohnfläche mit einbezogen ist.
Gibt immer ein paar Themen, wenn man den Dachboden nachträglich dämmt:
1. Luftdichtigkeit (Dampfbremse) anarbeiten 2. Hinterlüftung der Dachdämmung. -> Kannst du sehen, ob die Dämmung im Dach bis an die Unterspannbahn geht, oder ob dort ein Luftspalt ist? Es gibt Unterspannbahnen die dicht sind, dort muss die Hinterlüftung zwischen Unterspannbahn und Dämmung liegen. Es gibt aber auch welchen (gerade heutzutage) welche die diffussionsoffen sind, dort liegt die Hinterlüftung zwischen Unterspannbahn und Dacheindeckung.
Es gibt eine Studie zu gedämmten, aber ungeheizten Dachböden (muss mal suchen). Hier kann es zu Feuchtigkeitsproblemen kommen.
Zu 2.: Ja kann ich sehen - es ist kein Luftspalt vorhanden. Die Dämmung geht bis an die Unterspannbahn.
Von den Feuchtigkeisproblemen von denen du da sprichst: Wo soll die Auftreten? Der Boden des Dachbodens ist tatsächlich immer in einigen Abständen mit "Luftauslässen" versehen, die nicht überstellt / überlagert werden sollen, damit die Luft da zirkulieren kann. Dies kann vernachlässigt werden, wenn das Dach selbst gedämmt wird.
Sicher, dass nur 10cm Dämmung in der obersten Geschossdecke sind? Dass wäre etwas wenig, das in der WärmeschutzV von 95 eigentlich ein U Wert von 0,22 gefordert ist... das sollten eher 14-16cm sein.
Bezüglich der Dämmung habe ich nochmal nachgesehen: Es ist tatsächlich 16cm Dämmung + Luft + Holz + Rigips, sodass wir insgesamt bei 24cm liegen. Ich hatte lediglich pimaldaumen geschätzt - und lag falsch :D
Hast du einen Abluftdunstabzugshaube? Wenn ja, mach die mal an und alles Fenster / Aussentüren zu. Jetzt mal mit den Fingern an den Fenstern und Türen längs gehen. Wenn du dort einen Luftzug feststellst, dann muss das Fenster nachgestellt werden, oder die Dichtung ist kaputt... Da geht einige an Wärme weg. Gleicher für Steckdosen im OG. Wenn es hier zieht, dann ist die Luftdichtigkeitsebene beschädigt.
Anstatt z.B. die ganzen Fenster zu tasuchen, kann man auch nur die Scheiben tauschen. Manchmal gehen sogar 3-fach verglasste Scheiben, kommt auf die Beschläge und Rahmen an. Ist deutlich günstiger als neue Fesnter.
Grüße
Eine Dunstabzugshaube habe ich. Das Problem ist, dass diese mit einem Relais gekoppelt ist und das Küchenfenster muss auf sein. Damit entfällt leider die Möglichkeit des Testens. Zumindest habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, das Relais zu übergehen. Ich werde mal schauen, ob ich mir für den nächsten Winter eine Wärmebildkamera leihen kann. In der allergrößten Not müsste ich einen Energieberater kommen lassen, der das für mich ausarbeitet :problem:
Wir haben Außenrolladen und die Kästen sind - naja solala gedämmt würde ich mal sagen. Hier gibt es sicher noch Potential. Ich habe bereits ein "Nachrüstsatz" Isolation für Kästen gekauft um das mal auszutesten. Wenn sich das bewährt wird das bei allen Kästen gemacht. Das ist ja relativ simpel.
Was die Außenwand und die EInblasdämmung angeht habe ich nochmal in die Unterlagen des Hauses geschaut (Fertigbauhaus und damit recht viel aufgelistet) und aus diesen geht hervor: Wärmeübergangswiderstand innen: 0,13 ; außen 0,04 M2*K/W k im Mittel: 0,208 < 0,500