Hallo erstmal...,
"hmmm... internationale Vorschriften sind "immer schlecht"... "VDE ist immer gut... und in Deutschland damit auch..." ???!! ... wirklich ?
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Wir reden von einem Typ B (allstromsensitiver Fi) der ist halt nun mal elektronisch und deshalb braucht er eine Versorgung damit er überhaupt funktioniert.
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Die Internationale Norm schreibt alle zehn Meter einen Fi vor, weil unter anderem durch Induktion sich die Fehlerstöme erhöhen können. Also folglich, wenn der im Video beschriebene Opa die Leitung beschädigt hat ja der in Serie vorgeschalte erste Fi schon ausgelöst ?...
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Die Vorschrift mit dem verpflichtenden Typ A Fi mit 30 mA, 0,3 sec. und 6kA ist aus dem Jahre 1984... In Deutschland endete die Übergangsfrist erst am 07.07.2020!!! Da sind wir ja ganz vorne mit dabei ? Im "Rest der Welt" ist das schon längst umgesetzt.
Es mußte ja unbedingt vorwärts- und rückwärts überwachend und versorgungsunabhängig sein aber nur nach VDE und in einem. A) Kompliziert, folglich kostet. B) Tritt ein Fehlerstrom auf geht gar nichts mehr. Ich erinnere mal an Urlaub und Tiefkühlschrank ?
Im Video hätte es nach Internationaler Norm mindestens zwei Fi-Schalter zur Normerfüllung gebraucht. In der Praxis wäre vermutlich noch so ein weiterer kleiner Fi-LS mit nur 230 Vac und nur mit 3kA oder 4,5kA verbaut zum Beispiel nur für Küche mit Tiefkühlschrank; ohne Kochplatten selbstverständlich. ("Übrigens": ...auch Siemens hat solch einen günstigeren Fi-LS wie im Video im Portfolio ...)
- Okay jetzt, kaum 39 Jahre später kann man die Elektronik viel kleiner bauen, dadurch passt diese in so ein Gehäuse. Und "leider ging und geht man "im Rest der Welt" davon aus, daß die Personen (gender, gender...) welche solch einen Fehlerstromschutz in einer Verteilung installieren den Schalter auch beim ersten "Versuch" nach Herstellervorgabe anschließen. Dadurch kann sich der Hersteller den Verpolungsschutz sparen.
Resumé: Im "Rest der Welt" wurden und werden viel mehr Fehlerstromschutzschalter verwendet. (Alle 10 Meter einer!) Teilweise auch ohne Verpolungsschutz. Deshalb können die Preise auch viel günstiger sein.
Nochmals zum Verständnis in Deutschland: zum Beispiel Siemens vertreibt allein von einem Typ B Fi-Schalter drei Grund-Typen mit 30 mA, 0,3 sec und 6kA. Dazu kommen jeweils 4,5kA und 10kA und jeweils noch verschiedene Auslöseströme und Auslösezeiten und "ganz wichtig" Verpolungsschutz.
"Im Rest der Welt" : Es gibt nur ein Bruchteil der Varianten und verpolt die installierende Person den Schalter kann u.U. dieser dadurch zerstört worden sein.
Den Schaden trägt die Person. Obwohl der Preis viel niedriger ist wird die installierende Person das "nicht all zu oft machen." ?
In Deutschland: "... ähhh hab verpolt... Schaden; ich doch nicht..." Der Hersteller baut deshalb den Verpolungsschutz ein! Schwuppdiewupps der Schalter kostet; zahlt ja der Endkunde. Also wegen ein paar Verpolenden welche den Schaden nicht tragen wollen haben in Deutschland die Anderen die negativen Auswirkungen zu tragen.
Was ist jetzt besser gesellschaftlich gesehen? Warum ist unter anderem bauen so teuer? Drei oder mehrere Fi-LS oder ein 4-poliger und LS in Serie?
Übrigens auch nach VDE reicht standard der 6kA Fi nicht wenn ein Herd mit 10kW an diesen angeschlossen ist... nur mal so zur Erinnerung.
Siemens - YouTube Link entfernt
YouTube - Steckdose mit Fi verpolt ... nicht zerstört
Was würde es nutzen wenn diese Steckdose rückwärts messen könnte?!.. Ach ich vergaß eventuell Deutschland im Verteiler mit den LS ist immer noch kein Fi ? ... diese Steckdose ist übrigens obendrein viel teuerer als der FI nach VDE Link entfernt
P.S. Egal welcher Typ B: Erst mal Jemanden finden der so ein Messgerät hat um auch gepulste DC Fehlerströme auswerten zu können nachdem der Schalter verbaut wurde... Normaler Installationstester reicht nicht.
4,5kA 230Vac reichen nicht: Wo sollten denn da bei einer Phase und sorgfältiger Arbeit mehr her kommen??
Viele Grüße