E-Auto nach einem Jahr "eingefahren"?

@carolus

Aus der RC-Zeit kann ich berichten, dass sich sowohl NiCd, NiMh als auch LiFePo bei hinreichend großer Stromentnahme sehr deutlich erwärmten. Teilweise hat es den Schrumpfschlauch Blasen werfen lassen. Gut, das war dann auch überlastet, aber selbst die humanere Auslegeung bei den LiFePo wurde warm.

Warum ist das im BEV anders?

Ist es ja nicht.

.

Aber der Effekt ist nicht geeignet,

In dem Untertemperaturthema eine wichtige Rolle zu spielen. Alleine schon wegen des grundsätzlichen Verhältnisses vom Wärmekapazität zur Akkukapazität.

Gemeint ist: wieviel Kapazität in des Akkus verbrauche ich, um den Akku um, sagen wir 10 Grad zu. erwärmen . Das ist genug, um bei tiefen Temperaturen aktiv gehen zu .jeden, weil man nicht darauf warten kann, dass die Eigenerwärmung das geregelt hat.

PS: du hast noch die Rulag Akkus vergessen, die gab es auch noch.

Die Erwärmung bei Nutzung ist natürlich kein Märchen, nur das die irgend etwas „ausgleicht“.

Oliver

Einverstanden.

Ich fahr schon 2 Winter mit eAuto(s).
Das Auto hat mehr Verbrauch im Kalten weil

  • die Luft kälter ist und somit dichter. Man hat mehr Luftwiderstand (größter Faktor)
  • der Rollwiderstand ist höher, bei Winterreifen sowieso
  • Heizung

Der akku hat weniger kapa weil niedrigere cell temps herrschen.
Der akku erwärmt sich nicht viel beim normalen herum fahren (10kW Dauerlast bei 50kWh akku macht 0.2C).
Beim ZOE erwärmt sich der akku schon um paar grad da er nur 22kWh hat.
Schlechte Heizungen verbrauchen 3kW Dauerlast was viel weniger ist als die Antriebsleistung.
Effiziente Heizungen (wie im Kona) brauchen 1-2kW und machen den ganzen Innenraum schön warm.

Ich fahr grundsätzlich nur mit Sitzheitung im Winter, dicke Jacke, gute Schuhe. Hauptheizung off.
Dennoch frieren einen die Füße und Körper ein bei längeren Fahrten.
Das positive: der Körper verbraucht mehr Kalorien wenns ihm kalt ist. Und es härtet ab.

Es ist keine Eigenerwärmung. Wenn der Akku entladen wird, weil Strom fließt wird der Akku wärmer. Ein Teil des Stroms wird in Wärme umgewandelt. So wie die Leiter auch wärmer werden.

Eigenerwärmung wäre, wenn ohne Stromfluss sich etwas erwärmen würde.

Fahr ein Elektroauto über längere Zeit und überwache die Temperatur des Akkus über die Zeit. Du wirst feststellen, dass sich der Akku auch ohne Akkuheizung (z.B. beim e-Up) erwärmt. Um dies auszugleichen haben viele Elektroautos eine Kühlung des Akkus.

Das ist eine reine Frage der Begriffsdefinition.

1 „Gefällt mir“

Was ist dann bei Dir Eigenerwärmung? Oder bezweifelst meine Aussage, dass sich ein Akku sich bei Entladung erwärmt?

Der Akku wird beim Laden erwärmt und beim Entladen sowieso. Das ist schon so, seit Strom durch Kupferleitungen fließt. Was hier vermutlich nicht verstanden wird, ist die Energie in seiner gesamten Arbeit.

1 W/s = 1 Joule = 1Nm = 0,1kg (also 100 Gramm) einen Meter hochheben. Das ist Energie. Entspricht aber auch Kalorien (0,2388 Kalorien pro Joule). Also der Nahrung, die du zu dir nimmst. Wir benötigen pro Tag ca. 2.500 kcal. Das sind 2.500.000 Kalorien. Oder es sind 10.000.000 Joule. Oder es sind 10.000.000 W/s oder es sind = 2.777 Watt/h pro Tag. Das sind 2,7 KW/h pro Tag an Leistung, die allein unser Körper benötigt damit das Herz schlägt, die Lunge atmet und das Gehirn denkt.

Oder wenn man es plump bezeichnen möchte, sind das 0,2 Liter Benzin, damit wir funktionieren.