Durchlauferhitzer oder Brauchwasserwärmepumpe

[quote data-userid="27752" data-postid="235973"]Warum? Du kannst auch die Temperatur höher stellen und brauchst dann weniger Liter.

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Da erhöht sich doch aber der Stromverbrauch oder nicht?

Nein, grundsätzlich erstmal nicht.

Nur wenn Du dauerhaft höhere Tempertaur fährst, steigt der Verlust über die Oberfläche des Warmwasserbereiters.

Da ist es auch egal ob mit WP, Strom, Gas oder Öl temperiert wird.

Deshalb ja meine Methode überwiegend 44° und nur zum Baden oder wenn die Kinder zu Besuch kommen, auf 65° anzuheben.

Da reichen mir die 80 oder 100 L vollkommen aus.

@uschi ist doch aber genau das Prinzip eines DLE nur als Speicher.
Ware da nicht ein DLE Effizienter?

Wenn er dicht an der Zapfstelle ist, bezogen auf Strom erstmal ja.

ABER, wer hat soviel Solarstrom für z.B. 24 kW sofort?

Da bräuchte man eine gewaltige PV-Anlage.

Einen kleinen Boiler oder BWWP hingegen kann man 2/3 des Jahre auch mit einer kleinen PV, mit Sonnestrom, beheizen.

[quote data-userid="632" data-postid="236004"]Wenn er dicht an der Zapfstelle ist, bezogen auf Strom erstmal ja.

ABER, wer hat soviel Solarstrom für z.B. 24 kW sofort?

Da bräuchte man eine gewaltige PV-Anlage.

Einen kleinen Boiler oder BWWP hingegen kann man 2/3 des Jahre auch mit einer kleinen PV, mit Sonnestrom, beheizen.

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In d m fall würde ja dann die BWWP mehr Sinn machen, da die den gleichen Zweck erfüllt wie der Boiler, nur günstiger

Das ist ja nicht so anspruchsvoll. Vor und nach dem Baden / Duschen einfach mal den Wasserzählerstand ablesen. Wer jetzt noch die Temperatur misst, der kann den Energiebedarf ausrechnen.

Zu Anschlüssen/Wassermengen etc. ist schon alles gesagt.

Zu den variablen Kosten folgende Rechnung:

Kosten WW mit DLE p.a. = Wärmeenergie * Strompreis
Kosten WW mit BWWP p.a. = ((Wärmeenergie / 2) + 0,75kWh/Tag Speicherverluste * 365 Tage) * Strompreis.

Erklärung für BWWP: COP von 2 inkl. Legionellen-Heiztstabeinsatz ist realistisch. Meine Erfahrung ist, dass ca. 0,75kWh elektrisch aufgewendet werden, um Speicherverluste nachzuladen (bei meiner 240l BWWP, siehe Signatur). Wenn dann keine Zirkulationsverluste entstehen, kann oben durch Einsetzen der benötigten Wärmeenergie (pro Liter Wasser 1,16 Wh/K) gut überprüft werden, was für euch in den variablen Kosten günstiger ist. Grob überschlagen kann man sagen: wenn du mehr als 500kWh Wärmebedarf für WW im Jahr hast, lohnt sich die BWWP.

Danke für die Berechnung. Bevor ich meinen E-Boiler frisiert habe, hatte er was knapp unter 500 kWh als Jahresverbrauch angezeigt.

Durch meine Trennung von Leistungsteil und Steuerung funzt die Messung nun leider nicht mehr korrekt.

Aber da die Dämmung erst danach angebracht wurde bin nun deutlich unter 500 kwh p.a. und nach Deiner Rechnung ist eine BWWP da unnötig.

Zumal im Sommer sowieso nahezu unendlich Strom zur Verfügung steht und im Kernwinter die AZ der BWWP vermutlich auch kleiner als 2 ist.

War mein Gefühl, auf BWWP zu verzichten, also richtig. Wobei mich aber eher das Platzproblem abgehalten hat.

Als Pauschalwert steht im I-Net geschrieben 700 kwh pro Jahr und Person im Haushalt. Das scheint mir bei uns ( 24 KW Stiebel-Eltron elektronischer DLE, auf 18 KW reduziert) ganz gut hinzukommen - liegen leicht drunter. 3 Personen, die nur duschen, aber Frau eher lange.
Da der Sohn absehbar auszieht war die Entscheidung gegen BWWP einfach.
Wobei u.a. wegen DLE Hauselektrik ertüchtigt werden mußte (Altbau), alles selbst gemacht, trotzdem wars nicht günstig. Aber sowieso nötig.

Im Krankenhaus ja. Da werden sogar Begleitheizbänder an Warmwasserleitungen montiert damit solche sie selten gebraucht werden auch garantiert legionellenfrei bleiben.

Aber Legionellen (sofern sie sich überhaupt bilden) gehen nur an geschwächte Immunsysteme.

Also wenn du das entsprechende Klientel unter der Dusche hast (Ansteckung nur durch die Luft) musst du was machen, sonst sehe ich das als optional

Umdenken. Bei WP Boilern leidet die Leistungszahl, JAZ etc. bei unnötig hoher WWTemperatur.

Du verstehst nicht ganz. Entweder du willst Legionellenfrei sein, dann musst du auch die Leitungen spülen. Oder es ist wurscht, aber dann musst du auch den Speicher nicht auf Legionellenschaltung stellen. Da wäre mehr Durchfluss besser bzw. Spülung statt aufheizen.

Gibt doch genug Infos bezüglich Legionellen.
Es muss nicht zwingend hoch geheizt werden.
Solange das Wasser regelmäßig durch die Leitungen und den Speicher fließen passiert da nix