Der nächste Vermieter

unfassbar

jetzt verstehe ich manche vermieter

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@chris-n Das ist nicht das erste Thread der sich in eine andere Richtung verändert. Wobei ich nur auf das Kabelbinderthema geantwortet habe.

Das könnte doch ein gangbarer Weg sein der beide Parteien zufrieden stellen dürfte:

https://ibb.co/VDS5MV3

[img]https://i.ibb.co/Cv7DVBW/image.png[/img][/url]

Die Sat-Schüssel wird ja offensichtlich auch von der Hausverwaltung akzeptiert. Und die ist sicher auch von der Windlast her kritischer zu bewerten als die neuen Solar-Läden. Ich denke, ein paar passende Panele würden die Front eher noch wertiger aussehen lassen.

Das hier hab ich gerade gefunden: "Unzulässige Anschlagmittel wie Karabiner und Kabelbinder dürfen nicht zur Befestigung von
Beleuchtungen oder anderen Installationen an den Abhängungen verwendet werden (vgl.Abbildungen unten)"

(Quelle: https://www.imex-frankfurt.com/sites/frankfurt/files/Factsheet_Rigging_DE.pdf)

Weiter unten steht, dass man Kabelbinder nutzen darf, wenn man eine Sekundärsicherung durch Drahtseil hat.

@foelix

... ist 'ne Idee die man VORHER in's Gespräch hätte bringen müssen, hat der Alex wohl nicht gemacht sondern getreu dem Motto "was ich mach ist richtig, die anderen können mich mal" gehandelt, dazu das unverfrohrene Laden des Fahrzeuges auf der Grünfläche mit 'nem Kabel aus dem Fenster und dazu die gezeigte Uneinsichtigkeit und schon bösartige Arroganz in seinem Startbeitrag ...

der Alex hat sich da total verbrannt mit seinem Vermieter.

mfg, stocki


[quote data-userid="937" data-postid="86698"][quote data-userid="7192" data-postid="86634"] (Aber im TV hatte ich mal einen Beitrag gesehen, da hatte einer sein Solarding mit Kabelbindern montiert, also solche Spezialisten gibt es draußen in der Wildnis tatsächlich[/quote]Was ist denn das Problem bei Kabelbindern? Sie haben zertifizierte Festigkeiten, sind in bestimmten temperaturbereichen zugelassen und können UV-Beständig sein. Es gibt auch welche aus Edelstahl.[/quote]In diesem Filmbeitrag waren es aber die gefürchteten 1-€-Kabelbinder, natürlich die transparenten. Aber, noch schlimmer, das Modul war noch nicht mal richtig fest gemacht, sondern baumelte im Wind leicht hin und her - also dazu noch Walkbewegungen im Billigkabelbinder.

@Der_Alex

Diese Konstruktion kannst Du so nicht lassen, aber das haben andere ja auch schon geschrieben. Die Windlast dürfte in Deinem Fall tatsächlich absolut vernachlässigbar sein, aber das Erscheinungsbild des ganzen Hauses leidet unter den Modulen doch schon ganz erheblich. Ich weiß in Deinem Fall aber auch nicht, wie man das Problem lösen könnte. Wenn Du bereit wärst, Leistungseinbußen hinzunehmen, wäre möglicherweise (!) eine Inneninstallation hinter dem Fensterglas zu erwägen. Das sieht dann optisch etwas weniger aufdringlich aus und vor allem kann Dir Dein Vermieter dann nimmer reinreden. Aber wie gesagt, das muß mit Leistungseinbußen "bezahlt" werden. Ich fürchte, es gibt da möglicherweise noch ein weiteres Problem: Die Unterkante des Moduls ist mehr als 4 m über dem Boden montiert. Das gibt Mecker mit dem Bauamt. Bei einer Innenmontage entfiele auch dieses Problem.

Daniel

Ist doch ganz einfach:

Statt deine Befestigungslöcher zumindest mal in die (noch) unisolierte Fassade zu bohren, wo sie wieder fachgerecht verschließbar gewesen wären, hast du die neue Fensterbank und den neuen Fensterrahmen angebohrt und damit irreparabel ruiniert.

Da die Fenster so weit außen gesetzt wurden nehme ich an, dass da bald auch eine Isolierung der Fassade geplant ist. Nun kommt eben noch der Tausch 2er Fenster und Fensterbänke, auf deine Kosten, dazu...

Beifall kannst du da wirklich wohl aus keiner Richtung erwarten...

Sehe die Bilder erst jetzt. Also auch von mir die Rückmeldung: Für mich völlig nachvollziehbar, dass der Vermieter so eine gruselige Bastellösung nicht will. Da hast du nach meinem Gefühl deutlich die Grenze überschritten, was akzeptabel wäre. Persönlich wäre ich nie auf die Idee gekommen, so etwas ohne Genehmigung einfach so dranzubauen. Da darf man jetzt auch nicht jammern, wenn man wieder rückbauen muss. In Deutschland ist sowas für mich unvorstellbar.

Das es blöd ist, dass man bei seiner Wohnsituation nichts mit Solar richtig umsetzen kann, kann ich auch gut nachvollziehen. Vielleicht ist ein Umzug die sinnvollere Lösung.

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also ich muss sagen der Brief gefällt mir. ?

Sturmsicherheit... Nun du wirst mit Sicherheit eine Haftpflichtversicherung haben. Diese kommt im Falle eines Schadens auf. (Bei mir ist das zumindest so.)

Qualität der Solarkraftwerke? Gibts für deinen Wechselrichter und die Module ein Zertifikat? Wenn ja sollte das ausreichen. Auch für die Brandgefahr.

Brandgefahr...? Da gibts diese ca. 30 Seitige Untersuchung einer TU...

https://www.pvplug.de/wp-content/uploads/2017/05/pi-berlin.testreport.20170520.pdf.

Kann sich dein Vermieter gerne durchlesen. Audrucken würde ich es nicht.... zu viel Papier & Tinte.

Dass das Fassadenbild eine Untergeordnete Rolle spielt glaube ich bei diesem Bau gerne... darauf legt dein Vermieter ja keinen Wert. Also fällt dieses Argument raus.

Nun und wenn die Verkabelung knickfrei durch eine Lücke in dem Fensterrahmen hindurchgeht... warum nicht. dann ziehts halt an der Stelle nicht mehr so. Da sollte sich der Vermieter um gescheite Fenster kümmern.

Das wichtige ist, dass du bei deiner ersten Anfrage ausdrücklich auf den Umweltschutz hingewiesen hast. Damit ist eigentlich schon die halbe miete geschafft.

Mein Vermieter wollte sich auch quer stellen. Ich hab das BKW dann einfach im Garten aufgestellt und da es durch das Nutzungsrecht nicht ausdrücklich verboten ist, kann der VM nichts machen.

Aber zugegeben ich musste bei den zwei Bildern herzlichst lachen. Aber Not macht erfinderisch. PS: es Gibt zur Not auch evtl demnächst ein Fensterrahmenkraftwerk. Da sollen schmale Laibungspanele produziert werden wo du pro Fenster auch so auf 100W kommst. (Fensterkraftwerk - Kanal auf YT).

Und wenn ein Nachbar eine SAT-Schüssel draußen montieren darf, dann ist ein BKW wohl auch erlaubt? würde ich mal so drauf hinweisen.

Auch den Gang zur Presse mit Verwicklung der Stadträtin, etc würde ich auf jeden Fall machen.

Viel Erfolg dir noch ?

wieso heissen die Dinger wohl Balkonkraftwerk? {green}:face:

@fleischi Die Auswertung der von dir gennanten Quelle finde ich gut. Zitat:

PI Photovoltaik-Institut Berlin AG Report N°.: 20170520 28/38
28 Test Report
2.4 Auswertung
Bei einer Strombegrenzung auf 2,6 A:
 Besteht keine Brandgefahr durch die thermische Überlastung von Leitungen
 Nimmt die Lebensdauer der Isolierung in der Praxis zu
 Tritt keine signifikante Steigerung der Brandwahrscheinlichkeit in Deutschland auf
 Könnten jährlich 18 Todesopfer durch Kohleverstromung vermieden werden

Insbesondere den letzten Punkt finde ich überzeugend!

Bist du so Schmerzfrei, oder hast du nicht alles gelesen?

Es sind keine alten Fenster, sondern "nagelneue". Bis vor seiner Montage waren die wohl auch dicht.

Er hat die neuen Fenster und die Fensterbank durch anbohren irreparabel beschädigt.

Die Montageart der Fenster spricht dafür, dass in einem nächsten Schritt die Fassade saniert und mit einer Isolierung versehen wird.

Der Mieter hat hier also quasi alles falsch gemacht, was es falsch zu machen gibt.

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Von der sozialen Mechanik her ein total klasse Thread! ?

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Den versteh ich nitt...

Da kann man froh sein kein Vermieter zu sein.....

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Wenn eine Vorrichtung (in diesem Fall ein BKW) fest mit einem Gebäude verbunden ist gelten Regeln für die Zulassung von Baumaterialien und muss die stat. und dyn. Lastbedingungen plus Sicherheitsfaktor erfüllen.

Mit einer zusammen gespaxten Konstruktion aus ein paar Dachlatten mit Windlasten auf ca. 1.7 Quadratmeter zeigt die im Falle eines Falles jede Versicherung den Mittelfinger. Von kabelbindern aus Kunststoff erst gar nicht zu sprechen. By the way - Kabelbinder, auch die aus Edelstahl gehen nicht für dynamische Lasten!

Zum Thema Lasten: Schon mal ein Surfsegel in der Hand gehabt? Wer als Landratte

Wer es sich nicht vorstellen kann was Windkraft bedeutet dem rate ich zum Selbstversuch.

Einfach mal bei Windstärke 3 oder 4 (gerne auch böig) versuchen eine Standard-Solarmodul aufrecht in den Wind gehalten über die Straße zu tragen. Selbst wenn es gelingt das Modul fest zuhalten bestimmt die Bewegungsrichtung der Wind.
Diesen Stunt am besten Filmen lassen und auf YouTube hochladen. Bitte den Link hier im Forum sparen. Das wird der meist geklickten Thread hier. Mit ein bisschen Werbung dazwischen kannst du dir damit auf YT das Geld für eine stabile Konstruktion verdienen.

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@arc

wenn die guten Fichte-Latten dann noch mit mit nicht rostfreien Schrauben zusammengezimmert werden, ist es auch nur eine Frage der Zeit im Außenbereich. ?

Hi,

äußerst zutreffend beschrieben, segle selbst.

Ich kann nicht verstehen wie manche so lax mit dem Thema Sicherheit umgehen, gut sollen Sie,

aber dann bitte nicht jammern wenn es im Fall der Fälle heißt: Zahlemann und Söhne denn dann springt auch keine Versicherung ein.

Meine Balkonhalterung hat mit stat. Nachweis, Material und Montage netto 900 EUS gekostet - mehr als das "Kraftwerk", mir war es das aus vorgenannten Gründen

wichtig und wert.

Das größere Problem sehe ich in der Stabilität der Module, darüber habe ich (noch) nichts gefunden.

Wann zerstört sich das Modul durch den Wind selbst (Glasbruch) und wie?

Ähnlich wie Sicherheitsglas in einzelne Stücke oder bleibt es durch die Leiterbahnen komplett im Rahmen?

mfg, stocki

(OT: habe mal ein gebrochenes Modul gesehen (Transportschaden), das war wie beim Sicherheitsglas mit einem feinen Netz aus Sprüngen überzogen. War aber noch stabil, und wir haben es nach wie vor im Einsatz... ? )

@stocki1 na ja, 900euro ist auch schon Geld.
Dafür kann ich mir viele Meter Alu-Boschprofil kaufen und das ganze mit anständigen Maschinenschrauben verbinden.
das reicht für einige Balkone.

Und wenn ich’s noch günstiger haben will kaufe ich mir blankes Alu-Vierkantrohr bei dem Halbzeug-Händler meines geringsten Misstrauens.

Noch ein paar Euro fürs zuschneiden auf dem Trenn-Jäger und ggf ein paar Knotenbleche.

Alles ist besser als Dachlatten!