BalkonsolarWasserboiler - 1400W Heizstab auf 360W gedrosselt, 30l, 4 Std. Heizzeit ("220V zu 110V" Trafo, bkw, boiler)

Das ganze läuft jetzt im Sommer ganz gut und zufriedenstellend.

Ich würde zwar lieber die 230V Seite AN/AUS schalten, will aber kein Vorschaltsteckergerät mit Einschaltverzögerung davorstecken.

Angeblich kann man auch LSS mit geringerer Empfindlichkeit (verzögertes auslösen) nutzen, die den Einschaltstrom aushalten.

Mal gucken wann am Sicherungskasten wieder was gemacht wird, vielleicht wäre das ein "simple" Lösung :thinking:

Wobei...
Dann müßte auch der EIN/AUS Schalter (Zeitschaltuhr) einer sein, der für hohe Einschaltströme geeignet ist. :high_voltage:

Nachtrag:
Ich überlege ob ich den Boiler im Winter mit 1400W laufen lasse und ihm dann 30 Min. vor der tatsächlichen Nutzung anschalte. Vielleicht sogar manuell. Wobei die "Speicherverluste" nicht hoch wären und das Bad als Wärme erreichen. :thinking:

Irgendwann kommt da eine Brauchwasserwärmepumpe hin.
Und die soll dann nach dem Duschen, Teile der Energie der feuchten Luft wieder ins Brauchwasser bringen. Und dabei das Bad lüften

Den hohen Einschaltstrom hast Du, weil der Trafo zu knapp ausgelegt ist. Meine Abhilfe, 380V Trafos an 230V. Bei dem Trafo in der Bildmitte habe ich die Werte entsprechend umgerechnet und bezeichnet.
Ich habe die Spartrafovariante seit Jahren zur "Nulleinspeisung" im Einsatz. Die Relais klackern den ganzen Tag vor sich hin.
Dank richtigem Timing und Snubbern sehen die Relaiskontakte (durchsightiges Relaisgehäuse) noch immer aus wie neu.


Bei mir hängt ein Gas-Durchlauferhitzer hinter dem 50 Liter Boiler. Der Gas Durchlauferhitzer wird ausgeschaltet wenn der Boiler ausreichend warm ist.

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Ich könnte es mir vorstellen daß eine Sanftanlauf Steuerung für Universalmotore durchaus auch bei Ringkernen funktioniert. Nicht erprobt!
Könnte man je nach Bauart, vergossen ist schlecht, modifizieren daß sie gleich als Solidstate Relais wirkt.
Es entstehen zusatz Verluste von etwa 1%, aber nur während Ein.

Der Vorteil vonTrafos mit umschaltbarer Spannung ist allerdings eine anpassbare z.B. 2 bis 3 Bit Leistungssteuerung.
Ringkerne haben geringe Eigenverluste also sekundär geschaltet kein auffallender Nachteil. Und man kann einfach Zusatzwicklungen anbringen. Z.B. zu 110 V plus minus 20 V

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Sollte man vielleicht doch mal erproben und zwar mit Relais, bei denen man die Kontakte sieht.
Und dann erkennt man plötzlich, dass nicht Einschalten sondern Ausschalten den bösen Abreißfunken bildet.
Auch die Hamburger Variante zum Umschalten der Abgriffe endet gerne mit einem schwarzen Relaisgehäuse um es mal vorsichtig zu sagen.
Seit der Erfahrung, schalte ich den Trafo, vor der Abgriffumschaltung, spannungsfrei.

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Relais konnte ich an DC knapp 40 V nach etwa 5 Abschaltungen total zerstören.
Der Kontakt Bereich leuchtete richtig.

Die Sanftanläufe haben ja Triacs verbaut soweit ichs mal gesehen habe. (Phasenanschnitt Rampe ?)

Bei DC gibts Relais speziell mit Magneten um den Lichtbogen in die Löschkammer zu lenken oder so.

Kosten auch nicht soviel mehr uns sie sollen wohl 120V oder so können.

Habs noch nicht selber getestet.

@spartrafo

Hier sinds ja "nur" 350W an 220V also ca 1,5 A.
Es kommt ja noch auf den Ausschaltmoment an, wo grad der schöne Wechselstrom ist.

@dd3et
Meinst du da ist wäre Lichtbogen auch so schön zu sehen.

Dann bleib ich lieber auf der mehr Ohmschen 110V Seite (Boiler schalten, nicht Spartrafo). Ist das sicherer?

Sieht richtig gut aus!

Richtige DC Relais haben auch mit höheren Spannungen kein Problem.
Ob da jetzt immer ein Blasmagnet verbaut ist weiß ich nicht. Solche DC Relais hatten wir damals nicht produziert.
Die üblichen Ac Schalter vertragen nur etwa 30V an DC.
Ich konnte bei meinen 5 Schaltversuchen zusähen wie der Lichtbogen immer länger brannte bis der Kontakt kpl. verglühte.
Dabei hatte ich vor den Funken mit RC zu löschen. Soweit kam es dann gar nicht mehr.

Ein Problem beim PTC unter Last ist wenn aus Versehen aus und gleich wieder eingeschaltet wird.

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"Ein Problem beim PTC unter Last ist wenn aus Versehen aus und gleich wieder eingeschaltet wird." Zeitgesteuert eine Wiedereinschaltsperre realisieren?

Das Versehen bezieht sich auch mehr auf Mensch und schlechte Programmierer.
Sperre geht natürlich.

Ich habe da einen anderen Lösungsweg gefunden.
Wenn der Relaiskontakt öffnet, fließt der Strom über einen Kondensator.
Der Spannungsabfall im Moment des Öffnens ist dann so klein, dass sich am Relaiskontakt kein Abreißfunken geschweige denn Lichtbogen bilden kann.

Relais X K1 trennt den Spartrafo vom Netz.
Der Elko C6 liegt über den Gleichrichter D8 parallel zum Kontakt.
Wenn der Kontakt geschlossen ist, wird der Elko über den Widerstand R8 entladen.
Dazu fließt der Strom der Relaisspule durch den Optokoppler U3 der mit Q5 einen Sziklai- Ausgang bekommt. Durch Cascodierung mit Q5 wird dieser entsprechend spannungsfest.

Wenn der Kontakt öffnet, fließt der Strom, statt über den Kontakt, über den Gleichrichter und lädt den Kondensator. Im Moment des Öffnens sieht der Kontakt nur wenige Volt und kann verschleißfrei öffnen und schließen. Beim Schließen trennt der Gleichrichter den Kondensator vom Kontakt ab.

Die Relais auf der Sekundärseite schalten erst, wenn Relais X offen ist. Daher benötigen sie keine Maßnahmen zum Kontaktschutz. C7 und C8 dienen zur Schadensbegrenzung für den Fall, das Relais X nicht öffnet. (z.B.Softwarefehler in der Steuerschaltung.)

VIDEO Relais Solar
Hier kannst Du hören wie die Relais klackern, während die Wama läuft.
Man hört raus, wie Relais X vor dem Umschalten trennt.

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Das mit den Snubbern werde ich mir mal genau angucken.
Danke!

Ich wollte es ja damals mit dem blitzartig gestorbenen Relais testen. Das Relais schaffte es nicht soweit. Waren keine 10 schutzlose Abschaltungen.
RC irgendwo 1uf 5 Ohm, gibt eine Tabelle je nach Spannung und Strom im Netz.

Ps:
Siehe Diagramm am Ende
https://cynergy3.com/blog/how-protect-reed-switch-specific-loads

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Ich habe gerade das Video vom Akkudoktor gesehen mit seinen Verlusten des Brauchwasserspeichers.
(https://www.youtube.com/watch?v=1F10bqMJEic

Bei mir:
Die Verluste des Boilerspeichers scheinen bei mir so bei 30% pro Tag zu liegen wenn er auf hohe Temperaturen geheizt wird.

(Maximal 75 Grad Wassertemperatur , Boiler im Badezimmer mit ca. 18 Grad Umgebungstemperatur)

Ich werde mal demnächst nochmal messen wieviel das ist, wenn aufgeheizt wird und am Vortag keiner heißes Wasser brauchte.

Da lohnt es sich den Boiler nur heiß zu machen wenn man das Wasser auch am Abend braucht...

(Meiner ist Nachts eigentlich meißt "kalt", also unter Duschtemperatur.)

Ich regle meine uralte WW Wp im vorübergehen mit Drehknopf. Steht im Vorhaus. Scheint die Sonne wird auf 60 Grad aufgeheizt. Wenn bewölkt, dann auf Mindesttemperatur daß er nicht zu sehr auskühlt. Und geheizt wird nach Schaltuhr, nix WiFi.

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