Akkupaket (18650) verschrauben statt Punktschweissen

Hallo zusammen

ich habe jetzt mal nur ganz kurz gekuckt ich denke ein 4 fach zellhalter sollte so für 80 cent zu haben sein
1300/4=325 Stück x 0,8 EUR also ganz grob 260 EUR

das Übergangswiederstände je grösser der Strom ist zum Problem werden können da stimme ich dir komplett zu!!

Die Vorteile wären eine sehr einfache Erweiterbarkeit des akkus gerade am anfang wenn man noch nicht so viele zellen hat.

Die baugrösse kann durchaus ein problem sein wenn man wenig Platz hat....

könnte man aber auch als Vorteil sehen da die gefahr des Termischen ansteckens anderer zellen kleiner werden dürfte.

Ich glaube ich bau jetzt einfach mal so ein Ding nur um zu sehen ob es technisch ohne Probleme möglich ist----- eigentlich bin ich da guter Dinge wenn man den Strom je zellhalter klein hält.

die frage ist doch wie gute das Federmaterial ist kann es langfristig genügend anpressdruck sicherstellen um die Übergangwiderstände nicht zu gross werden zu lassen....die frage dürfte man nur durch testen beantworten können.

Für 189 Euro habe ich mein Punktschweißgerät gekauft, nur mal so.
Der Punkt ist doch: Selbst wenn Du die Halter allesamt geschenkt bekämst, brauchst Du viel Zeit das alles zu verlöten und irgendwie zu befestigen.
Das ist ja eine ehlende Fuckelei.
Den Punkt mit der Erweiterbarkeit sehe ich auch nicht. Wenn man ein Paket erweitern will, dann schweißt man einfach weitere Strips dran. Fertig.
Insbesondere das Erweitern ist da extrem einfach. Hättest Du gesagt reduzieren, da hätte ich Dir recht gegeben. Ein verschweißtes Pack zu verkleinern ist problematisch.
Da würde ich als einzigen Punkt sehen, dass man problematische Zellen einfacher austauschen kann. Allerdings will man so ein Pack ja auch nicht als großflächige Tapete gestalten, weswegen der Punkt mit "einfach auswechseln", sich wohl praktisch als Problematisch heraus stellt, weil man sein pack womöglich irgendwie auseinanderknoten muss, um da an die Zelle zu kommen. Das ginge mit Verschweißung tatsächlich dann einfacher, weil man, sofern man nichts verklebt hat, die problematische Zelle raus knipst und einfach eine neue rein schweißt. Das kann man also so oder so sehen.

Aber ja, wie gut irgendetwas ist, kann man ausprobieren. Die grundlegenden Defizite wird man deswegen aber nicht los. Ansonsten wäre das so, wie zu testen ob man an jedem Fenster im Hochhaus unten hart aufschlägt. Das probiert ja auch keiner aus.
In jedem Fall ist es aber ein Test mit Halter X. Das sind Erfahrungen die dann für X gelten. Sagt man dann X ist toll, ist halt fraglich ob der Händler einem beim nächsten Einkauf dann nicht Y verkauft. Das ist ja nun einmal alles chinesischer Plunder. Da steckt ja kein Produkt hinter mit spezifischen Herstellern und Datenblättern.
Insofern halte ich das Experimentieren da für weniger gut investierte Zeit. Das Resultat hat eben einen zweifelhaften Nutzen.
Aber mach wie Du magst. Jeder darf tun und lassen war er mag.
Im Kontrast dazu kannst Du auch mal mit einem billigen China-Schweißer experimentieren (liegen so meist zwischen 40-50 Euro). Ich bin mir sicher, Du wirst dich dann auch fragen, warum man mit den Haltern hantieren soll.

Wenn man ein Paket erweitern will, dann schweißt man einfach weitere Strips dran.
Und wie weit gehst du da? Bis zu wieviel parallelen Zellen, mit Strips zusammengeschaltet?

Das hängt von den Nickelbändern ab.
Ist ja klar, dass man das nicht beliebig treiben kann, sonst machen die Stripes irgendwann eins auf Glühlämpchen.

Da muss man dann halt schauen was für Ströme da im Spiel sind. Entweder nimmt man dickere/breitere Nickelbänder und/oder mehrere parallel/übereinander.
Irgendwann stößt auch das an Grenzen, dann muss man z.B. mit Busbars die Stromtragfähigkeit erhöhen. Was sowieso ab einem gewissen Punkt weise ist, weil Nickel jetzt nicht die besten Leitwerte hat. Und viele der billigen Bänder gar nur Eisen mit Vernickelung sind. Anders gesagt: Leitungslänge spielt halt irgendwann eine Rolle.

ABER: Es wäre letztlich Irrsinn den Strom da in riesige Höhen zu treiben. Dängelt man da unkontrolliert immer mehr parallel, ist es nur eine Frage der Zeit bis es da eine Defekte Zelle dann final mal "Spontan-Vaporisiert".
Was ja der Grund ist, warum da die allermeisten mit Einzelabsicherung der Zellen in größeren Packs arbeiten. Mehr als 5-6 Stück würde ich persönlich jetzt nicht einfach so direkt parallel zusammenpacken. Wobei aus technischer Sicht schon 2 ein Problem darstellen können. Aber ordentliche Zellen sind da eigentlich hinreichend sicher. Sieht man ja auch im kommerziellen Umfeld. Aber da hat jeder eine andere Risikofreude...

Also abgesehen von der schlichten Möglichkeit es zu können, würde ich es nicht machen.
Ich würde wenn eher kleinere Blöcke bauen, mit ihrem jeweiligen BMS und dann diverse solcher Blöcke letztlich parallelschalten. Da kann man dann weitaus flexibler zubauen, wegnehmen und/oder austauschen.
Projekte wie hier eingeworfen in der Art von 13S100P würde ich niemals bauen. Ich halte das für unwirtschaftlich. Da würde ich große prismatische Zellen entsprechender Kapazität bevorzugen. Selbst wenn man es (für was auch immer) auf möglichst kleinen Innenwiderstand anlegt, ist man da mit prismatischen eigentlich auch gut bedient. Insofern wäre das für mich eh keinen Gedanken wert.

Wenn ich selbst Rundzellen verwende, dann eher für kleinere Packs. Sei es für Werkzeuge, Beleuchtungen, Spielzeuge, usw... Gestern sind noch die Kinder mit ihrem Elektro-Quad um den Block gedüst. Da habe ich auch den alten 12V Pb-Akku gegen 18650er Akkupacks ersetzt. Beispielsweise eine Anwendung, wo Zellhalter komplett deplatziert wären. Die würden keine 50 Meter fahren, bis es die ersten Zellen aus dem Halter gerappelt hat. Da sind auf jeden Fall auch 2 Packs drin, die jeweils aus einer 4S5P Konfiguration bestehen (ja ich weiß, dass das deutlich höher als 12V ist... das war "on purpose") und dann für sich beide parallel hängen.

Kurze Antwort wäre also: It depends... und ist letztlich auch eine Geschmacksfrage.

Das hängt von den Nickelbändern ab.
Ist ja klar, dass man das nicht beliebig treiben kann, sonst machen die Stripes irgendwann eins auf Glühlämpchen.
Das ist nicht das einzige Problem.

Ein viel wichtigeres ist, dass die Schutz Wirkung des PTC, eines der beiden Schutzmechanismen der 18650, nur bis zu etwa 5 bis 8 parallelen Zellen ausreicht.
Schaltet man mehr parallel, ohne den Querstrom zu begrenzen, steigt das Risiko einer Kettenreaktion beim Durchzünden einer Zelle dramatisch an.
Kurze Antwort wäre also: It depends... und ist letztlich auch eine Geschmacksfrage.
Geschmacksfrage würde ich das nicht nennen.

Naja, der PTC wird hochohmig, das ist die Funktion eines PTCs. Der Impulsstrom der ihn aufheizt ist maßgeblich vom Innenwiderstand der Zellen abhängig, nicht vorrangig von deren Anzahl. Natürlich verringert die Anzahl diesen, aber ausgehend von welchem Niveau? Ich würde halt davon abraten anzunehmen, dass man auch 8 Hochstromzellen getrost parallel packen kann, und ein Gottvertrauen auf die zelleigenen Schutzeinrichtungen hat. Wäre mir zu heikel. Da hätte ich bei 4en schon Bauchschmerzen.

Und die Geschmacksfrage bezog sich einzig auf die Gestaltung seines Packaufbaus. Es stellt kein Problem dar, wenn man es denn mag, auch 100 Zellen parallel zu packen. Dann muss man eben nur Sicherungsmaßnahmen implementieren.
Das erwähnte ich aber.

Hallo zusammen

was soll ich sagen ---das so ein pack eine riesen Fummelei werden dürfte das sehe ich schon auch so....

Lust hätte ich ja schon das einfach mal zu testen....leider fehlt es mir aktuell doch sehr an zellen

nehmen wir mal an ich schalte 11 Stück von den 4 fach Zellenhalter zusammen dann wären da platz für 44 Zellen
nehmen wir weiter an die zellen haben eine kapazität von 1,8 Ah dann wären das bei einem 48 V system ca.3,8 KW/h

ist jetzt nichts riesiges ..aber halt auch besser als nix !!

hat jemand zufällig 600 Zellen rumliegen die Ich für kleines Geld haben könnte ?

Ich muss da noch ein paar nächte drüber schlafen ob ich mir das antue ...aber reizen würde mich das schon....nur um zu sehen obs da Probleme gibt.

Wie schon geschrieben: Der Aufwand wäre mir zu groß.
Ich habe jetzt erste letzte Woche für 50 Dollar das Stück 105Ah EVE Zellen angeboten bekommen. Für 48V braucht man 16 Zellen, macht 800 Dollar. Da ist man dann bei rund 5kWh.
Da müsste man die Zellen ja schon für um die 1 Euro bis 1,30 bekommen, dass sich das lohnt. Da würde ich eher zu prismatischen LFP Zellen greifen. Einfach sicherer und ökonomischer.

Hallo

also wenn ich das baue dann mit zellen die ich für fast nix bekomme bzw. selber ernte!!
dann macht das ding wohl am meisten Sinn zumindest Ökologisch gesehen.

Übrigens ich habe ein 16 S system bei mir im Keller stehen....
mal sehen ob ich mir das antue....Ich halte euch alle auf dem laufenden wenn ich es mache....

Hallo zusammen

also die entscheidung ist gefallen....

Ich werde ..s.o ein ding bauen !!
13s44P

wer jetzt aber morgen erste Bilder erwartet den muss ich enttäuschen das ganze wird sich schon ein wenig ziehen.... muss jetzt erstmal Material bestellen und Zellen ernten das ganze dauert!!

soll ich das ganze hier Posten oder was neues aufmachen ?

Gruss

Ich würde etwas neues aufmachen, sonst wird es zu unübersichtlich.
@Necro: Deine ziemlich absolute Meinung kann ich auch nicht nachvollziehen. Natürlich sind Schraubverbindungen sinnvoll und möglich, die Kontaktflächen müssen nur ordentlich verpresst oder mit einem Kontaktmittel behandelt werden. Ein genauerer Widerstandsmesser kann hier Aufschluss geben wie es um die Verbindung steht. Im Zweifel einfach belasten und mit einer IR Kamera prüfen. Zudem gibt es diese Probleme genauso stark bei Nickelstrips, wenn die Schweißstelle nicht ordentlich gemacht wurde (was schnell passieren kann) gibt es dieselben Probleme. Beim Löten sehe ich die Problematik eher darin, dass der Lötzinn im Zweifel irgendwo hingelangt wo er nicht hin soll. Beim verlöten von 100ten Zellen kann sowas schonmal passieren und das ist extrem gefährlich.
Die Hitze haben wir schon mehrfach gemessen, bei entsprechend starken Lötgerät und etwas Geschickt ist das ohne Probleme möglich.
Perfekt ist keine von den Methoden und alles hat seine Daseinsberichtung.
Die Verbindnungen sollte man bei allen Methoden im Nachgang prüfen und sich nicht blind auf Meinungen/Hoffnungen berufen.

Ich würde etwas neues aufmachen, sonst wird es zu unübersichtlich.
@Necro: Deine ziemlich absolute Meinung kann ich auch nicht nachvollziehen. Natürlich sind Schraubverbindungen sinnvoll und möglich, die Kontaktflächen müssen nur ordentlich verpresst oder mit einem Kontaktmittel behandelt werden. Ein genauerer Widerstandsmesser kann hier Aufschluss geben wie es um die Verbindung steht. Im Zweifel einfach belasten und mit einer IR Kamera prüfen. Zudem gibt es diese Probleme genauso stark bei Nickelstrips, wenn die Schweißstelle nicht ordentlich gemacht wurde (was schnell passieren kann) gibt es dieselben Probleme. Beim Löten sehe ich die Problematik eher darin, dass der Lötzinn im Zweifel irgendwo hingelangt wo er nicht hin soll. Beim verlöten von 100ten Zellen kann sowas schonmal passieren und das ist extrem gefährlich.
Die Hitze haben wir schon mehrfach gemessen, bei entsprechend starken Lötgerät und etwas Geschickt ist das ohne Probleme möglich.
Perfekt ist keine von den Methoden und alles hat seine Daseinsberichtung.
Die Verbindnungen sollte man bei allen Methoden im Nachgang prüfen und sich nicht blind auf Meinungen/Hoffnungen berufen.
Hallo
Das ehrt mich doch sehr wenn der Chef persönlich schreibet :) :)

Ich denke auch das man die Verbindungen wie auch immer sie ausgeführt werden im Auge haben sollte.
Ich denke ich werde das mit einer IR Kamera machen ... dann sehe ich auch gleich ob mit den Zellen alles ok ist.
Wenn es dann soweit ist das ich anfange mache ich ein neues Thema auf..

@andreas weisst du zufällig ob sowas schonmal von jemand gebaut würde?

Gruss

Klar, auch schon hier im Forum habe ich das schon gesehen. Jehu Garcia hat sogar extra PCBs mit einzelnen Zellhalter gebaut. Es ist zwar nicht „der Standard“ aber grundsätzlich spricht da nichts gegen wenn man halt die Kontakte im Auge hält. Dafür hat man ja auch ein BMS

Klar, auch schon hier im Forum habe ich das schon gesehen. Jehu Garcia hat sogar extra PCBs mit einzelnen Zellhalter gebaut. Es ist zwar nicht „der Standard“ aber grundsätzlich spricht da nichts gegen wenn man halt die Kontakte im Auge hält. Dafür hat man ja auch ein BMS
Ok das ist schonmal gut zu wissen...
Allerdings fühle ich mich doch irgendwie besser wenn ich mir das ganze mal unter last mit der Wärmebildkamera anschaue....
Natürlich sind Schraubverbindungen sinnvoll und möglich, die Kontaktflächen müssen nur ordentlich verpresst oder mit einem Kontaktmittel behandelt werden. Ein genauerer Widerstandsmesser kann hier Aufschluss geben wie es um die Verbindung steht. Im Zweifel einfach belasten und mit einer IR Kamera prüfen. Zudem gibt es diese Probleme genauso stark bei Nickelstrips, wenn die Schweißstelle nicht ordentlich gemacht wurde (was schnell passieren kann) gibt es dieselben Probleme.
Das ist schlicht und einfach Schönfärberei, um das mal so deutlich zu sagen.
Dann erkläre doch mal, wie du es konstruktiv großflächig löst, einen entsprechend hohen Anpressdruck zu erzeugen und zwar so, dass die Anpressung des einen nicht die Pressung der Benachbarten wieder reduziert (Annahme: Man baut Mehrfachhalter zur Kostenoptimierung).
Konstruktiv lösbar, aber mit entsprechendem Aufwand. Dann stell sich ganz schnell die Frage nach den Kosten, und spätestens hier wird es absurd:
Ja, man kann anhand des Deltas im gemessenen Innenwiderstand der Konstruktion die Kontaktierungsgüte halbwegs brauchbar ableiten. Dafür ist aber ein taugliches Messgerät nötig, je nachdem wie die Ausgangslage ist günstiger oder teurer.
Dann sagst Du, man kann es ja mit der IR-Kamera prüfen. Mal abgesehen davon, dass das je nach Konstruktion gar nicht so einfach ist: Also das letzte mal als ich im Handel fragte, wollten die mir keiner schenken.
Halten wir fest: Wir lösen etwas konstruktiv aufwendig und damit teuer und prüfen es ebenso mit teurem Equipment, um der hier vertetenen Begründung zu genügen: Dann muss ich mir kein Punktschweißgerät kaufen = "alles viel einfacher".
Dann ist das auch alles nur eine Momentaufnahme, hinsichtlich der Degeneration macht das erst einmal gar keine Aussage. Will man sich hier absichern müsste man also auch noch Zyklisch prüfen. Geschenkt.
Ja, wo liegt noch mal der Vorteil? Es mag sein, dass der irgendwo an mir vorbei gelaufen ist, nur scheint der sehr klein zu sein, ich habe ihn nämlich nicht gesehen.

Tatsächlich ging es doch um diese China-Halter, wie sie zu Hauf bei Aliexpress und sonst wo herumfliegen. Da jetzt zu argumentieren, man könnte ja Kontaktflächen schon ordentlich verpressen (Funfakt: Eine Schraubverbindung von Kabelschuhen ist eine Kontaktierung durch Anpressung...), hilft bei diesen China-Halten jetzt wie genau!? Das wäre ja wie zu argumentieren: Also Wasserstoff herstellen und speichern geht ja schon! Ähm, ja!? Dann mach das doch mal zuhause im Bastelkeller.
Es geht doch nicht um die Frage ob man das irgendwie möglich machen kann. Ich kann dir auch eine Vorrichtung bauen, die dir eine 18650 auf CR2032 Format zusammenpresst. Aber das ist ja nicht die Aufgabenstellung, bzw. Frage.

Und dann noch zur Punktschweißung:
Wie Du selber weißt, macht man nicht nur einen Schweißpunkt. Man setzt (zumindest sollte) min. 4. Selbst wenn man wie ich als Beispiel, auf günstigeres China-Equipment zurückgreift, haben die Federgegendruck in den Schweißelektroden. Das drückt die Strips fest an. Die Wahrscheinlichkeit das alle 4 Hefter nichts sind, tendiert gegen Null. Andernfalls hätte die Industrie, aus der genau diese Methode überhaupt stammt, erhebliche Probleme mit dem Verfahren. Ein Verfahren, und das weißt Du wohl besser als jeder sonst hier, das der absolute Standard bei der Zellpack-Fertigung ist. Immerhin musstest Du ja schon unzählige davon auseinander pflücken. Wieviele hattest Du, wo die Zellen quasi von selber von den Strips abfallen?
Natürlich müssen die Kontaktflächen sauber sein. Irgendwelcher Dreck, Klebereste, starke Korrosion usw, das ist natürlich nicht förderlich. Allerdings müssen die Kontaktflächen auch bei Anpressdruck-Kontaktierung sauber sein. Vor allem schlichte Körperfette sind alles andere als Lustig dort. Saubere Flächen verschweißen auch sauber. Man kann natürlich nicht argumentieren, dass man 100% Zuverlässigkeit erreicht, jedoch eine 99 mit noch ein paar Stellen hinter dem Komma, allemal. Wer möchte diese Trefferquote bei China-Haltern argumentieren!?

Insgesamt entgleitet die Diskussion doch arg ins Absurde und meines Erachtens am Thema vorbei. Ich meine damit, dass krampfhaft versucht wird zu argumentieren: Ja aber irgendwie gehts dann ja womöglich doch! Das ähnelt so ein wenig der Argumentation, wie wenn jemand in einem Forum Fragen würde: Ich würde gern zum Mond, was muss ich tun? Und man dann sagt: Ja, ne... vergiss es! Während andere ankommen und zwanghaft argumentieren, irgendwie gehts ja doch, du musst halt nur auf 11,2km/s kommen. Ja, danke schön. Ich setz mich dann schon mal aufs Fahrrad...
Eine Lösung, wo am Ende des Satzes der Antwort mehr Sternchen für Fußnoten kleben, als der Satz selbst überhaupt Wörter hat, ist einfach keine Lösung. Das ist mehr eine Tütensuppe, wo vorn auf der Packung "aus natürlichen Zutaten" steht.

Ich kann und werde keine Halter als Akzeptabel empfehlen. Ihnen fehlt schlicht und einfach die Prozesssicherheit. Glücksspiel ist aber ein ganz anderer Themenkomplex.

Ich kann und werde keine Halter als Akzeptabel empfehlen. Ihnen fehlt schlicht und einfach die Prozesssicherheit. Glücksspiel ist aber ein ganz anderer Themenkomplex.
Ehrlich gesagt, das wäre als Kommentar genug gewesen. Und auch sachlich.

Aber trotzdem nichts neues..... Insofern dann auch unnütz.

Hallo

Vielleicht besitze ich ja eh schon eine IR Kamera

Ich bin auch schon vor diesem "Meinungsaustausch " hier der festen Überzeugung gewesen das der besitz einer IR Kamera mehr als sinn macht ... nicht nur wegen dem Speicher.

Im Zuge der Elektro Mobilität werden wir es immer mehr mir "hohen Lasten " zu tun haben in mit entsprechenden thermischen Problemen , einige davon könnte man wohl mit einer IR Kamera im Vorfeld vermeiden.
Thermografie ist inzwischen bei TÜV Prüfungen durchaus etwas normales geworden. Und man glaubt es kaum aber da werden doch tatsächlich immer wieder Probleme erkannt .... ja auch bei Schraubverbindungen. ( könnte also auch bei bei einem 16s System passieren )

Übrigens halte ich das überprüfen mit der Wärmebildkamerra bei jeder Art der Kontaktierung für sinnvoll oder wie erkennst du sonst das sich eine Zelle zur heater Zelle entwickelt?

Sie werden beim ersten Laden heiß. Und durch dieses erste L
Laden gehen alle Zellen durch.
Pro Schacht ein NTC plus Mehrfachauswertung.

Übrigens halte ich das überprüfen mit der Wärmebildkamerra bei jeder Art der Kontaktierung für sinnvoll

Ich denke, wenn man weiß, worauf man achten muss, kommt man ohne Kamera aus. Dass das Aufwand ist, und mit Kamera ggf. schneller geht, ist unbestritten.

Das umgekehrte kann ich schlecht beurteilen: ist eine Kamera für den Unerfahrenen eine Hilfe? Die Bewertung dessen, was man sieht, muss man immer selber machen.

Ich bin auch schon vor diesem "Meinungsaustausch " hier der festen Überzeugung gewesen das der besitz einer IR Kamera mehr als sinn macht ... nicht nur wegen dem Speicher.

Da hast du zweifelsohne Recht.
Im Themenkontext jedoch ist die gängige Aussage ja eher: Ich will das so machen, weil wegen Kosten für "Werkzeuge" doof...
Insofern mag es bei Dir zutreffen, jedoch dürftest Du damit wohl auch eher der Sonderfall sein. Als gegeben voraussetzen kann man es aber auf keinen Fall.
Zumal Wärmebildkamera auch nicht gleich Wärmebildkamera sind. Die günstigen sind eher so "naja", wenn auch irgendwie zweckmäßig. Will man da was besseres, dann wirds leider auch recht schnell unangenehm teuer...
Da ich kein Geld für eine "billige" ausgeben will, da ich mir auch eine "bessere" durch Beziehungen leihen kann, besitze ich selber nicht einmal eine. Und wenn Du wüsstest was ich alles für einen Kram habe, ist das schon fast Skurril :lol:
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Im Themenkontext jedoch ist die gängige Aussage ja eher: Ich will das so machen, weil wegen Kosten für "Werkzeuge" doof...
Ich sehe eine solche Aussage im Themenkontext nicht. Kannst du das Mal näher begründen?