Akku zu einem PV-System ohne Hybridwechselrichter hinzufügen - es geht doch !

Vielen Dank für die schnelle Lieferung.

Ich habe die Platine gestern problemlos angeschlossen und betreibe diese nun mit zwei 12V Autobatterien.
Eingestellt habe ich 8 LiFePo4-Zellen damit die Parameter passen.
Bestellt hab ich auch einen SoyoSource 1000 für 24V mit Limiter über Aliexpress aus Spanien mit 7 Tage Lieferzeit - hoffentlich!

Du hast bisher die Stützbatterie nicht erwähnt.
Ist die Batterie erforderlich, ist mir nicht ganz klar geworden?

Ich werde weiter berichten.

Jörg

Das wird so einfach schon deswegen nicht gehen, weil die Akkuspannung für den Grid tie zu klein sein dürfte.

Das ganze lebt ja davon, dass die Akku Spannung weit kleiner ist als Voc und die Wandler untergrenze.

Neuigkeiten !

Zuerst eine Entschuldigung,
ich habe einige Nachrichten übersehen und wohl etwas spät geantwortet.

Wegen einer speziellen Nachfrage werde ich noch einige Platinen bestücken und auch die Software erweitern.

Falls Interesse an fertigen Platinen besteht bitte eine Nachricht schicken.
Es bleibt bei dem bereits genannten Preis, da ich mehrere Platinen gleichzeitig bestücken kann.

Bei Fragen einfach fragen.

In meinen Beschreibungen habe ich angegeben, dass zuerst die Batterie und dann die PV-Panele angeschlossen werden müssen.
Die Stützbatterie (9V-Block) stellt eine Hilfsspannung zur Verfügung, so dass nichts kaputt geht, wenn die PV-Spannung zuerst angeschlossen wird.
Dabei fließt kein Strom, die Batterie sollte ggf. nach 10 Jahren gewechselt werden.

Puh, interessant! Aber ich hab immer noch nicht verstanden, was der Punkt ist... ?

Könnte jemand mal ein einfaches Schema dazu skizzieren?

Auf der oben angegebenen Internetseite das erste Bild zeigt auch die Verkabelung.

http://ups.bplaced.de/PV-Seri/

Ja, das ist schon klar, hilft aber nicht unbedingt weiter. Mich hätte ein Anschluss-Schema dazu interessiert.

Aber so langsam dämmerts auch bei mir.

Das scheint eine Lösung zu sein, einen Akku am PV-String anzuhängen, dort soll er aufgeladen werden, und da ein voller Akku an sich ja nichts bringt, braucht man noch einen netzgekoppelten Batteriewechselrichter (oder einen dafür zweckentfremdeten PV-WR), um die im Akku gespeicherte Energie dem Hausnetz zur Verfügung zu stellen.

Ich hoffe, ich habe das soweit richtig verstanden. (?)

Also so eine Art improvisiertes ESS, sinnvoll für Anlagen, die kein echtes ESS zur Verfügung stellen?

Wäre halt super, wenn der Akku bei dieser Art der Einbindung seine Energie auch wieder direkt abgeben könnte, aber ich denke, das war weiter oben mit dem "Doppelhammer" gemeint?

Trotzdem: klasse Idee, und motiviert zum weiterdenken!

Ja, prima, genau so!

Ist halt ein neuer Gedanke, deshalb etwas schwerer zu verstehen.

Aber eine Lösung für PV-Anlagen ohne Batterie - einfach - universell - preiswert.

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Ersteinmal vielen Dank an WSM für die tolle Arbeit.... ? ? ?

Ich finde die Herangehensweise sehr interessant und habe Sie mal auf meine Ausgangsposition projiziert. Dabei sind mir ggfs. Nachteile aufgefallen zum konventionellen Laden mit Netz- bzw. Ladegerät.
Ich wollte einen Speicher (24 Volt) der meine Grundlast inkl. kleinere Verbraucher (max. 1000 Watt) wie TV usw. abdeckt und beim Blackout eine funktionierende Lade - Infrastruktur.
Bestandsanlage ist ein 10KW 3P WR (3 Strings a. 380 Volt) und keine Volleinspeisung.
Wenn ich das PV-Seri richtig verstanden habe, wäre ich jetzt in einem PV-Sting in Reihe. Soweit so gut.
Das wären max. 9 Ampere als Speicherstrom. Das wäre besonders im Winter ein großer Nachteil da der Speicher bei den kurzen Sonnenphasen nicht mehr ausreichen gefüllt wird. Ferner dürfe beim Netzausfall eine weitere Ladung unmöglich sein.
Sind das die richtigen Schlüsse oder liege ich da falsch?

Deine Überlegungen sind richtig. Im Prinzip habe ich diese in meiner Beschreibung, siehe Download, auch genannt.

Bei Netzausfall hängt die Ladefähigkeit von deinem WR ab. Wenn der WR einen anderen eigenen Akku versorgt und weiterläuft, dann bleibt auch der Solarstrom bestehen.
Dann funktioniert auch PV-Seri wie vorgesehen.

Der genannte Nachteil im Winter steht auch in meiner Beschreibung, allerdings unter dem Aspekt eingeschränkter Sonnendauer und schwachem Solarstrom.

Um die gesamte Solarleistung zum Laden einer Batterie zu nutzen ist ein Eingriff auf der Ausgangsseite (AC-Seite) des WR erforderlich. Stromrückflüsse durch den Einspeisezähler sollten dabei vermieden werden.

Ich finde leider keine Angaben zu den max. zulässigen PV Spannungen. Meine angelesenen Elektronikkenntnisse lassen mich vermuten dass der IRFB4110 mit VDDS von 100V das Limit darstellen könnte. Das passt aber garnicht zu den restlichen Angaben wo von PV Spannungen von 600V die Rede ist.

Das ist kein Widerspruch. Die Spannung der PV-Panele teilt sich auf. Ein Teil steht der angeschlossenen Batterie zur Verfügung, bei einer 48V-Batterie bis max. 60V und der Rest wird vom Wechselrichter aufgenommen. Das Stichwort heißt Spannungsteiler.
Die genannten 100V sind daher mehr als ausreichend, denn die Schaltung von PV-Seri ermöglicht keine höhere Spannung als 60V an dem MOSFET.

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Genau. Das leisten die kleinen SoyoSource-Wechselrichter, wahlweise PV-Eingang oder Batterie-Eingang, mit und ohne Limiter.
Über andere Geräte kann ich nichts sagen.

Hinweis: Der Teil 2 meiner Beschreibung auf New Page 1 wurde wesentlich erweitert.

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Das hört sich ja genau nach dem an was ich suche. Vielleicht kannst du mir weiterhelfen.

Ich habe mir selber eine 30 kwp Anlage mit dem Huawei ktl 30 gebaut. Ein String hat bei mir so zwischen 500V und 700V.

Leider habe ich von der Akku Thematik keine Ahnung.

Ich hätte aber gerne noch einen kleinen Akku wenigstens um die 5 kWh um die Grundlast und vielleicht ein bisschen mehr zu decken.

Ist das irgendwie möglich für mich ?

Was genau brauche ich noch alles wenn ich dein Material kaufen würde wirklich nur einen Speicher oder auch Laderegler etc. ?

Was ich bei deinem Prinzip noch nicht verstanden habe woher weiß der Akku wie viel ins Netz eingespeist werden soll, so das ich wirklich immer nur die Hauslast einspeise?

Würde mich freuen wenn du mir weiter helfen könntest und es schaffst für einen Laien zu erklären.

Das von mir beschriebene System lief bei mir mit einem 24V-Akku.

Meine Weiterentwicklung für einen 48V-Akku funktioniert nicht so gut, weil sich der WR beim Umschalten abschaltet.

Ich arbeite noch dran.

Zusammen mit Koax haben wir eine Lösung entwickelt, die sicher funktioniert.

Siehe Probleme und meine Lösungen - Akkupack ohne Hybridwechselrichter betreiben - Neue Ideen - Akkudoktor Forum

Ergänzung: Die Ladeleistung mit 60V/5A ist zu knapp bemessen. Zwei Labornetzteile mit 30V/10A in Reihe können an einem Tag auch den 5kWh-Akku vollständig laden.